Für viele deutsche Haushalte stellt die Elektroheizung im Winter eine Möglichkeit dar, sei es für die punktuelle oder die komplette Hausheizung. Die Kosten für den Erwerb einer einzelnen elektrischen Heizung variieren von 30 € bis 2000 €.
Obgleich Elektroheizungen vergleichsweise günstig sind, wenn es um die Anschaffung geht, ist ihr Betrieb teurer als der anderer Heizsysteme.
Die Betriebskosten einer elektrischen Heizung pro Monat betragen zwischen 84 € und 420 €. Keine Sorge, die Verbindung von Elektroheizungen mit Balkonkraftwerken wie dem Jackery HomePower 2000 Ultra kann die Betriebskosten erheblich reduzieren.
|
Bedeutende Erkenntnisse: |
|
Was gibt es für Elektroheizung?
Es gibt viele verschiedene Arten von Elektroheizungen. Im Folgenden finden Sie einen kompakten Überblick über die unterschiedlichen Bauarten der Elektroheizung.
Elektro-Fußbodenheizung
Dünne Heizmatten oder -folien ermöglichen es, elektrische Fußbodenheizungen direkt unter Laminat, Parkett oder Vinyl zu verlegen – ohne Estricharbeiten. Sobald der Elektriker sie angeschlossen hat, erwärmen sie den Boden schnell (Vorlaufzeit von 20 bis 30 Minuten) und können bequem über ein Thermostat gesteuert werden.
Infrarotheizung
Stromheizung, die auf Wärmestrahlung basiert. Infrarotstrahlen bewirken keine Erwärmung des Raumes an sich, sondern der darin befindlichen Objekte; von diesen Objekten aus erfolgt die Wärmeverteilung.
Dadurch wird nicht nur das Aufwirbeln von Staub verhindert, sondern auch der Schimmelbildung vorgebeugt. Infrarotheizungen sind geeignet für kleine Räume, die nicht permanent beheizt werden müssen, sowie großflächig in gut isolierten Neubauten.
Konvektor
Kleines elektrisches Heizgerät, das warme Luft in den Raum pustet, entweder mobil eingesetzt oder an der Wand montiert, und dies mittels eines Gebläses (Heizlüfter). Dadurch kann es zu Geräuschentwicklung und Staubaufwirbelung kommen, weshalb der Konvektor für Allergiker nicht optimal ist. Das Gerät benötigt zwar eine gewisse Zeit zum Aufheizen, gewährleistet danach jedoch eine gleichmäßige Raumtemperatur.
Radiator
Radiatoren, die sich bewegen lassen, sind Geräte ihrer Art. Sie erhitzen und bringen im Inneren Öl mithilfe von elektrischer Energie zum Zirkulieren. Sie geben über ihre Metalloberfläche durch dieses Prinzip Strahlungswärme an den Raum ab, wodurch es allmählich gleichmäßig warm wird. Diese Elektroheizkörper bleiben auch nach dem Abschalten noch eine Weile warm.
Heizlüfter
Heizlüfter produzieren mittels Heizdrähten und Ventilatoren binnen kürzester Zeit warme Luft und bringen diese umgehend im Raum in Umlauf. Sie weisen die schnellste Wärmeentwicklung unter allen Elektroheizungen auf, sind jedoch auch die ineffizientesten. Um Brandgefahren zu vermeiden, ist bei längerem Betrieb ein Überhitzungsschutz wichtig.
|
Heizungsart |
Vorteile |
Nachteile |
|
Heizlüfter |
Schnelle Erwärmung, geringe Anschaffungskosten, portabel |
Hoher Energieverbrauch, begrenzte Effizienz, Lärm, begrenzte Reichweite |
|
Radiator |
Gleichmäßige Wärmeabgabe, einfache Installation, unabhängig von Luftbewegungen |
Hoher Energieverbrauch, hohe Betriebskosten, begrenzte Steuerungsoptionen |
|
Infrarotheizung |
Effiziente Wärmeübertragung, geringere Betriebskosten bei guter Isolierung, keine Luftbewegung |
Teurere Anschaffung, langsamere Erwärmung, eingeschränkte Raumheizung |
|
Konvektor |
Schnelle Erwärmung, einfache Installation, diskrete Ausführung |
Höhere Energiekosten, ineffizient bei schlechter Isolierung, trocknet die Luft aus |
|
Elektro-Fußbodenheizung |
Gleichmäßige Wärmeverteilung, unsichtbare Installation, kann als Haupt- oder Zusatzheizung dienen |
Höherer Installationsaufwand, höhere Anschaffungskosten |
Was kann eine Elektroheizung in der Anschaffung kosten?
Es ist nicht nur notwendig, den Heizbedarf zu berücksichtigen, sondern auch die Kosten, wenn es darum geht, das passende Heizsystem auszuwählen. Elektroheizungen sind im Vergleich zu anderen Heizsystemen in der Regel kostengünstiger in der Anschaffung und erfordern keine komplizierten Rohrleitungen oder Heizkörper. Die nachfolgende Übersicht stellt die typischen Anschaffungskosten der am häufigsten verwendeten Elektroheizungen dar.
|
Heizungsart |
Anschaffungskosten |
|
Heizlüfter |
30–2.000 € |
|
Radiator |
40–500 € |
|
Infrarotheizung |
50–1.500 € |
|
Konvektor |
30–1.600 € |
|
Elektro-Fußbodenheizung |
ca. 70 €/m² |
(Quelle: enpal)
Die Angaben oben sind nur als Richtwerte gedacht. Je nach Marke, Typ und Modell variiert der Anschaffungspreis von Elektroheizungen erheblich. Bei Heizlüftern sind die Preisdifferenzen am höchsten: Das preiswerteste Modell schlägt mit nur 30 Euro zu Buche, während das teuerste mehrere Tausend Euro kostet.
Für die Anschaffung einer Elektro-Fußbodenheizung müssen etwa 70 Euro pro Quadratmeter kalkuliert werden. Das hat zur Folge, dass die Kosten für 10 Quadratmeter etwa die Hälfte der Kosten für 20 Quadratmeter betragen.
Anschaffungskosten nach Wohnungsgröße
Die Kosten für die Anschaffung einer Elektroheizung sind, neben dem Typ des Heizgeräts, vor allem von der Größe des zu beheizenden Raums abhängig.
Einfamilienhaus: Für die Ausstattung eines typischen Einfamilienhauses werden 6 bis 10 Heizkörper mit etwa 600 Watt Leistung benötigt, deren Kosten zwischen 400 € und 800 € liegen können.
Wohnung: Bei sonst gleichen Annahmen belaufen sich die Gesamtkosten für eine Wohnung mit 2 bis 5 beheizten Räumen auf 1.000 € bis 3.200 €.
Ein Zimmer: Bei der Anschaffung eines Heizgeräts für ein Einzelzimmer kommen Sie günstig davon. Wir rechnen mit Kosten von 100 € bis 600 €, um eine ordnungsgemäße und ausreichende Beheizung sicherzustellen.

Wie hoch sind die Betriebskosten von Elektroheizung?
Bei der Auswahl eines Heizsystems sollten Sie nicht nur die Anschaffungskosten, sondern vor allem auch die Betriebskosten berücksichtigen, da diese regelmäßig anfallen.
Betriebskosten von Elektroheizungen: berechnet nach Leistung
Der Markt bietet zahlreiche Elektroheizungen an, deren Verbrauch und Kosten je nach Typ variieren. Folgen Sie diesen zwei Schritten, um die Betriebskosten Ihrer derzeitigen Elektroheizung zu berechnen.
Schritt 1: Stromverbrauch (in kWh) ermitteln
Der Stromverbrauch (kWh) ergibt sich aus der Leistung (kW) multipliziert mit der Zeitdauer (h).
Beispiel 1: Ein gewöhnlicher Elektroheizer mit einer Leistung von 1000 W (1 kW) verbraucht bei täglicher Nutzung von 6 Stunden insgesamt 1 kW × 8 Stunden = 8 kWh.
Schritt 2: Berechnung der täglichen/monatlichen Stromrechnung
Die Rechnung für Strom (€) ergibt sich aus dem Stromverbrauch (kWh) multipliziert mit dem lokalen Strompreis (€/kWh).
Beispiel 2: Im Jahr 2025 liegt der durchschnittliche Strompreis in Deutschland bei 0,35 €/kWh. Daher belaufen sich die täglichen Stromkosten für die Elektroheizung im Beispiel 1 auf 8 kWh × 0,35 €/kWh = 2,80 €.
Die monatlichen Stromkosten (bei 30 Tagen) betragen entsprechend 2,80 € × 30 = 84 €.
|
Heizungsart |
Typische Leistung (kW) |
Elektroheizung-Verbrauch pro Stunde (8 Stunden) |
Durchschnittlicher monatlicher Stromverbrauch (kWh) |
Monatliche Kosten (€) |
|
Heizlüfter |
2,0 - 3,0 |
16,0 - 24,0kWh |
480 - 720 |
168,0 - 252,0 |
|
Radiator |
1,1 - 2,0 |
8.8 - 16.0kWh |
264 - 480 |
92,4 - 168,0 |
|
Infrarotheizung |
1,5 - 3,0 |
12,0 - 24,0 kWh |
360 - 720 |
126,0 - 252,0 |
|
Konvektor |
1,0 - 2,5 |
8,0 - 20,0 kWh |
240 - 600 |
84,0 - 210,0 |
|
Elektro-Fußbodenheizung |
2,0 - 5,0 |
16,0 - 40,0 kWh |
480 - 1200 |
168,0 - 420,0 |
Die in dieser Tabelle dargestellten Daten beziehen sich auf ein Einfamilienhaus mit 100 m² Fläche, einer Heizdauer von täglich 8 Stunden, einer Heizperiode von Oktober bis April des folgenden Jahres (insgesamt 7 Monate) und einem Strompreis von 0,35 Euro/kWh.
Betriebskosten von Elektroheizungen: abhängig von der Wärmedämmung des Gebäudes
Die Kosten, die für den Betrieb einer Elektroheizung anfallen, sind stark davon abhängig, wie wirksam das Gebäude isoliert ist.
Altbauten (mangelhafte Dämmung): Der Stromverbrauch pro Quadratmeter kann sich auf 200 bis 250 kWh jährlich summieren.
Moderne Gebäude (gut gedämmt): Der jährliche Stromverbrauch kann auf 50–120 kWh pro Quadratmeter reduziert werden.
Bei einem Neubau mit hervorragender Wärmeisolierung und Dämmung kann man einen jährlichen Verbrauch von 50 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter Wohnfläche erwarten. Demnach beträgt der Verbrauch zum Heizen eines Raumes mit 16 m² Fläche 800 kWh. Geht man von einem Preis von 0,35 Euro pro Kilowattstunde aus, die von einem örtlichen Anbieter bezogen wird, so betragen die Heizkosten für den Betrieb jährlich 280 Euro.
Die Kosten bei einem Altbau mit wesentlich schlechterer Dämmung sehen hingegen ganz anders aus. Für die Beheizung wird hier von etwa 200 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter auszugehen sein. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich bei identischer Raummeter- und Strompreissituation auf 1.120 Euro, was nahezu dem Vierfachen der Neubaukosten entspricht.
Praktische Tipps zur effektiven Senkung der Kosten von Elektroheizung
Um die Betriebskosten einer Elektroheizung zu reduzieren, ist Energieeffizienz ein entscheidender Aspekt. Wer Wärme bewusst nutzt, kann seinen Stromverbrauch deutlich senken. Die nachstehenden Ratschläge unterstützen Sie dabei, Ihren Stromverbrauch für die Elektroheizung zu verbessern und Kosten einzusparen.

Tipp 1: Raumtemperatur gezielt regulieren
Nicht alle Räume brauchen die gleiche Temperatur. Stellen Sie die Temperatur in stark frequentierten Räumen (wie dem Wohnzimmer oder Arbeitszimmer) auf 20 °C ein und in wenig genutzten Bereichen (wie ungenutzten Gästezimmern oder Abstellräumen) auf 15 °C oder deaktivieren Sie diese. Dadurch werden große Energiemengen gespart, und es ist auch gesünder.
Tipp 2: Heizzeiten optimieren
Mit Zeitschaltuhren oder smarten Thermostaten kann die Heizung nur dann betrieben werden, wenn tatsächlich Wärme gebraucht wird. Während der Nacht oder bei Abwesenheit kann die Temperatur gesenkt werden.
Kurze Abwesenheiten (1–2 Stunden): Anstatt die Heizung auszuschalten, reduzieren Sie die Temperatur auf einen Wert von 16 °C.
Nachtruhe: Stellen Sie die Temperatur im Schlafzimmer auf 18 °C ein (das spart im Vergleich zu 20 °C 10 % Energie).
Tipp 3: Hocheffiziente Geräte bevorzugen
Entscheiden Sie sich für Modelle der Energieeffizienzklasse A/B. Eine 2.000-W-Heizung der Klasse A wandelt Strom beispielsweise 15 % effizienter in Wärme um als eine Heizung der Klasse C. Heizen Sie kleine Räume (wie etwa das Badezimmer) vorübergehend mit einem 1.500-W-Heizlüfter, anstatt das gesamte Gebäude mit einer 2.000-W-Fußbodenheizung zu beheizen. Damit können in nur einem Durchgang 30 % eingespart werden.
Tipp 4: Dämmung und Isolierung verbessern
Reduzieren Sie das Eindringen kalter Luft, indem Sie an Türen und Fenstern Dichtungsstreifen anbringen. Bedecken Sie Ihre Fenster mit Thermofolie (diese kann im Winter den Wärmeverlust um 20 % verringern). Auch in Altbauten ist ein Einbau von Doppelverglasung möglich – dies kann eine erhebliche Heizkostenersparnis zur Folge haben.
Tipp 5: Kombination mit einem Balkonkraftwerk
Die optimalste Lösung, um die Kosten grundlegend zu reduzieren, ist eine Kombination aus Elektroheizung und Balkonkraftwerk. Die Verwendung von selbst erzeugtem Ökostrom zur Deckung eines Teils des Energieverbrauchs führt zu einer erheblichen Reduzierung der finanziellen Belastung.
Ein Balkonkraftwerk (wie etwa das Jackery HomePower 2000 Ultra) mit integriertem Speicher kann den tagsüber erzeugten Solarstrom speichern und ihn nachts zum Heizen verwenden. Dies führt zu einer erheblichen.

Jackery: Eine effektive Strategie zur Senkung der Kosten von Elektroheizungen
In Anbetracht der steigenden Energiepreise und der Zunahme von Extremwetterereignissen wenden sich europäische Haushalte vermehrt Elektroheizungen zu – einer flexiblen und komfortablen Heizoption. Obwohl Elektroheizungen niedrige Anschaffungs- und Installationskosten sowie flexible Nutzungsmöglichkeiten bieten, sind sie auf das Stromnetz angewiesen, was häufig zu hohen Betriebskosten führt.
Jackery eröffnet einen neuen Ansatz für elektrische Heizgeräte: Es ermöglicht nachhaltiges und kosteneffizientes Heizen durch die Verwendung sauberer Energien, das Nutzen von Strom außerhalb der Spitzenlastzeiten und die Schaffung von Energieautarkie.
Jackery HomePower 2000 Ultra
Als modernes, umweltfreundliches DIY-System für den Hausgebrauch ist der Jackery HomePower 2000 Ultra nicht nur ein Energiespeicher, sondern eine komplette Balkon-Stromversorgungslösung. Seine bedeutendsten Vorteile:

Hohe Speicherkapazität + hocheffiziente Photovoltaik-Einspeisung
Der Jackery HomePower 2000 Ultra ist standardmäßig mit einer 2-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie ausgestattet, die auf 8 kWh erweiterbar ist und den Strombedarf nachts oder an bewölkten Tagen deckt. Er unterstützt eine Photovoltaik-Einspeisung von bis zu 2800 W, sodass Nutzer mehrere Solarmodule installieren können, um tagsüber effizient Strom zu erzeugen und zu speichern.
Äußerst kosteneffizient, Sie sparen jährlich Tausende von Euro
Der Jackery HomePower 2000 Ultra erzeugt bis zu 3360 kWh Strom pro Jahr und spart Ihnen damit ca. 1304 €. Das entspricht einer Ersparnis von 19.560 € über 15 Jahre. Die Jackery Home App nutzt zudem dynamische Tarife: Ihr System wird automatisch aufgeladen, wenn die Strompreise am niedrigsten sind, und entladen, wenn die Preise am höchsten sind.
Doppelte, unabhängige MPPT-Regler für höhere Stromerzeugungseffizienz
Der Jackery HomePower 2000 Ultra verfügt über zwei unabhängige MPPT-Regler mit jeweils bis zu 1500 W Leistung. Er kann an Photovoltaikmodule mit unterschiedlichen Ausrichtungen und Neigungswinkeln angeschlossen werden und eignet sich somit für verschiedene Installationsszenarien wie Balkone, Terrassen und Garagen. Er ist sowohl mit neuen als auch mit älteren Photovoltaikmodulen kompatibel, sodass Nutzer vorhandene Geräte weiterverwenden und die Anfangsinvestition reduzieren können.
Schnelle Installation in fünf Minuten, bohrfrei
Für die Installation des Jackery HomePower 2000 Ultra sind keine Bohrungen erforderlich; lediglich drei Kabel werden benötigt und die Installation dauert nur fünf Minuten. Es ist keine professionelle Installation erforderlich, und jeder Haushalt kann diese selbst durchführen. Sein kompaktes, effizientes und einfach zu installierendes Design bietet eine flexible Stromversorgung, selbst für gebogene oder ungewöhnlich geformte Balkone.
Gibt es Fördermittel für Elektroheizung?
Staatliche Förderungen unterstützen keine Elektroheizungen. Obwohl der Austausch alter Heizungsanlagen gegen neue, effizientere Systeme durch Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert wird, sind elektrische Heizungen derzeit von diesen Fördermaßnahmen ausgeschlossen.
In den nachfolgend beschriebenen zwei Ausnahmefällen ist es allerdings möglich, dass Fördermittel bewilligt werden:
Szenario 1: Hersteller bieten eine Förderung von Infrarotheizungen an.
In vielen Regionen unterstützen Hersteller den Austausch veralteter Heizsysteme durch moderne Technik. Die verfügbaren Förderangebote variieren in ihrer Höhe und sind zudem nur für einen begrenzten Zeitraum zugänglich. Es ist also ratsam, sich bei einem Anbieter aus der Region zu erkundigen.
Szenario 2: Förderung der Wartungskosten
Elektroheizungen müssen gewöhnlich gewartet werden. Wer einen Handwerker dafür beauftragt (was dringend empfohlen wird), kann die anfallenden Lohnkosten steuerlich absetzen. Diese Nebenkosten für Elektro- oder Infrarotheizungen können mit einer Förderung von bis zu 1.200 Euro pro Jahr unterstützt werden. Das Finanzamt zieht 20 Prozent der angegebenen Handwerkerkosten bis zu einem Betrag von jährlich 6.000 Euro von der Einkommensteuer ab.

Ist Elektroheizung im Vergleich zu anderen Heizsystemen kosteneffektiv?
Es ist möglich, dass eine Elektroheizung sich für einen durchschnittlichen deutschen Haushalt als einziges Heizsystem nicht eignet. Das ist hauptsächlich auf die exorbitanten Betriebskosten einer Elektroheizung zurückzuführen.
Obwohl die Anschaffungskosten niedrig sind und keine Wartungskosten anfallen, ist es nur in wenigen Fällen wirklich sinnvoll, eine Elektroheizung zu verwenden. Die nachstehenden Informationen unterstützen Sie dabei, zu entscheiden, ob elektrisches Heizen für Sie von Vorteil ist:
Vorteile der Elektroheizung: niedrige Anschaffungs- und Installationskosten
Je nachdem, um welche Elektroheizung es sich handelt, unterscheiden sich die Kosten für die Anschaffung deutlich voneinander. Verglichen mit anderen Heizsystemen erscheinen sie auf den ersten Blick jedoch geringfügig. Für kostengünstige Elektroheizungen sind nur einige Dutzend Euro nötig. Zudem ist bei Elektroheizungen keine komplexe Installation nötig, was zu Einsparungen bei Montage- und Renovierungskosten führt.
Ein Beispiel dafür sind Altbauten mit innenliegenden Bädern, in denen keine Heizungsrohre verlegt sind. Statt einer teuren und komplizierten Sanierung kann die Beheizung durch Elektroheizkörper oder eine Infrarotheizung erfolgen. Sie lassen sich einfach in die Steckdose stecken und können bei Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden.
Nachteile der Elektroheizung: hohe Betriebskosten
Es ist jedoch wichtig, dass Sie die Betriebskosten nicht ignorieren, auch wenn die Anschaffungskosten gering sind. Bei ausschließlicher Beheizung des Hauses mit Strom können Heizkosten von 1.000 Euro auftreten. Selbst wenn die Anschaffungskosten gering sind, ist es auf lange Sicht definitiv nicht rentabel, die hohen Betriebskosten zu tragen.
Der Preis für Strom hat zugleich Einfluss auf die Kosten, die bei der Nutzung einer Elektroheizung anfallen. Selbst wenn der Strompreis nur um ein paar Cent ansteigt, steigen Ihre Heizkosten direkt um mehrere hundert Euro jährlich.
Im Folgenden wird ein Vergleich der Betriebskosten von Elektroheizungen und einigen traditionellen Heizsystemen angestellt: (Nur zur Information)
|
Heizungsart |
Energieart |
Heizkosten pro kWh |
|
Pelletheizung |
Holzpellets |
5,58 Cent |
|
Gasheizung |
Erdgas |
9,463 Cent |
|
Ölheizung |
Heizöl |
7,88 Cent |
|
Elektroheizung |
Strom |
35,477 Cent |
|
Wärmepumpe (SPF 4) |
Strom (Großabnehmer, WP-Tarif) |
6,88 Cent* |
(Quelle: energieheld)
Zusammenfassend ist festzustellen, dass eine Elektroheizung nicht als einziges Heizsystem geeignet ist. Sie ist eher als Zusatzheizung geeignet. So können beispielsweise in Mehrfamilienhäusern Bäder beheizt werden, in denen keine Heizungsrohre installiert sind. Auch in Wintergärten oder Gartenhütten, die nur gelegentlich genutzt werden, kann eine Elektroheizung bei Bedarf kurzfristig Wärme liefern.
Für welche Einsatzmöglichkeiten bieten sich Elektroheizung besonders an?
Elektroheizungen bieten aufgrund ihrer unkomplizierten Installation, schnellen Reaktionszeit, genauen Steuerung und des Verzichts auf komplizierte Rohrleitungssysteme einen unschätzbaren praktischen Nutzen in den folgenden typischen Anwendungsfällen.
Gelegentlich genutzte Räume
Räume, die nur sporadisch genutzt werden, wie Bastel- oder Arbeitskeller, Gartenhäuser oder Ferienwohnungen, eignen sich gut für eine elektrische Heizung. Nur bei Bedarf in Betrieb vermeiden Elektroheizungen das Beheizen leerer Räume und senken den Gesamtenergieverbrauch erheblich.
Nachträglich erweiterte Räume
Wenn der Anschluss an die Hausheizung teuer und aufwendig ist, können nachträglich ausgebaute Räume bequem mit einer elektrischen Fußbodenheizung beheizt werden. Eine sinnvolle Option ist etwa die Elektroheizung für Gartenhäuser, die nicht an das vorhandene Heizsystem angeschlossen werden können.
Gegenden mit starkem Heizbedarf
Selbst in Räumen mit Zentralheizung, wie Badezimmern, Kinderzimmern, Seniorenzimmern oder Kellern, wo ein hoher Temperaturbedarf besteht, kann es zu Problemen mit ungleicher Wärmeverteilung oder Kälte kommen. Als hocheffiziente Zusatzwärmequelle können Elektroheizungen eine präzise Wärmezufuhr bieten.
Außenbereiche
Terrassen, Patios, Außengastronomiebetriebe und sogar Hundehütten können mit elektrischen Heizungen ausgestattet werden, sodass Außenbereiche auch bei niedrigen Temperaturen genutzt werden können. Im Außenbereich ist der Wirkungsgrad hoch, weil keine Strahlungswärme nach oben verloren geht.
Häufig gestellte Fragen
Nachfolgend finden Sie die häufig gestellten Fragen zu den Elektroheizungskosten:
1. Ist Elektroheizung billiger als Gas?
Da keine aufwendige Installation von Heizkörpern oder Rohren notwendig ist, sind Elektroheizungen in der Anschaffung meist günstiger als Gasheizungen. Die Betriebskosten sind jedoch erheblich höher, da Strom teurer ist als Gas.
Elektroheizungen weisen zudem eine geringere Effizienz bei der Umwandlung von Energie in Wärme auf, was zu höheren Betriebskosten führt. Da Elektroheizungen mehr Energie benötigen, um die gleiche Wärme wie gasbetriebene Heizsysteme zu erzeugen, können sie auch bei günstigen Stromtarifen mehr kosten.
2. Welche Elektroheizung ist die sparsamste?
Infrarotheizungen gelten als besonders effizient, da sie unmittelbare Strahlungswärme abgeben und somit direkt Objekte und Personen erwärmen. Die tatsächliche Effizienz variiert jedoch je nach spezifischer Anwendung und individuellen Gegebenheiten.
3. Wie viel kostet eine Elektroheizung pro Monat?
Um die Kosten für das Heizen mit Strom zu ermitteln, benötigen Sie drei Angaben: Wie viele Stunden läuft die Elektroheizung im Monat? Was ist die Leistung des Geräts? Und wie viel berechnen Sie für eine Kilowattstunde Strom? Beispiel: Eine 2.000-Watt-Stromheizung, die 30 Stunden pro Monat läuft, kostet bei einem Kilowattstundenpreis von 35 Cent etwa 21 Euro pro Monat.
4. Ist Heizen mit Strom umweltfreundlich?
Eine Heizung, die mit Ökostrom oder Strom aus einer eigenen Solaranlage (wie z. B. einer Balkon-Photovoltaikanlage wie Jackery HomePower 2000 Ultra) betrieben wird, ist umweltfreundlich, da nur so ein emissionsfreier Betrieb möglich ist. Außerdem senkt dies die Betriebskosten der Elektroheizung erheblich.
Abschließende Gedanken
Für Mietwohnungen und Einfamilienhäuser können Elektroheizungen eine nützliche Ergänzung darstellen. Sofern die Geräte korrekt genutzt werden und der Stromverbrauch sich im Rahmen hält. Sie sind in der Anschaffung meist kostengünstig und transformieren elektrische Energie direkt in Heizwärme, ohne dass spezielle Anschlüsse oder neue Leitungen im Haus erforderlich sind.
Damit die Ausgaben für Elektroheizungen nicht aus dem Ruder laufen, ist es entscheidend, auf energieeffiziente Geräte zu setzen und einen Betrieb zu realisieren, der bedarfs- und zonengerecht sowie leistungsregulierend ist.