Energiemanagementsystem erklärt – optimale Nutzung von Solarenergie im Jahr 2026

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Die Verwaltung der Energiekosten im eigenen Zuhause oder in einem Geschäft kann überwältigend erscheinen, insbesondere angesichts der steigenden Strompreise und der Vielzahl von Systemen, die überwacht werden müssen.

Ein Energiemanagementsystem (EMS) kann dies vereinfachen: Es ermöglicht Ihnen in Echtzeit die Kontrolle über alle Aspekte – von Beleuchtung und Heizung bis zur Speicherung von Solarstrom – und unterstützt Sie dabei, Geld zu sparen und fundierte Entscheidungen im Bereich Energie mithilfe von EMS-Software zu treffen. Aber wie läuft das?

Auf welche Weise kann ein Home Energy Management System installiert werden und wie hoch sind die dabei entstehenden Kosten? Wir werden dies in den kommenden Abschnitten für Sie untersuchen. Die Jackery SolarVault Serie 3 vereint EMS, BMS und PCS in einem Gerät und bietet Ihnen so eine intelligentere Steuerung, einen sichereren Betrieb und ein saubereres, kompakteres Design.

 

Bedeutende Erkenntnisse:

  • Eine Energiemanagementsystem-Software ist ein Tool, das überwacht, analysiert und optimiert, wie Sie Energie in Ihrem Gebäude nutzen.
  • Ein Heimenergie-Managementsystem (HEMS) kann alle kritischen Energiekomponenten in einem Haus vernetzen und automatisch steuern und so den Stromverbrauch koordinieren.
  • Für größtmögliche Datensicherheit sind in Deutschland beziehungsweise der EU lokalisierte Cloudserver vorzuziehen.
  • Wählen Sie ein Energiemanagementsystem, das Ihren Zielen entspricht, und achten Sie dabei auf Funktionen wie Datenvisualisierung, Automatisierung, Warnmeldungen und Kompatibilität mit vorhandener Hardware.
  • Ein System, das PV-Anlage, Batteriespeicher, Wallbox, Wärmepumpe und Waschmaschine sowie Geschirrspüler steuert, kostet ab 1.000 Euro.
  • Definieren Sie wichtige Leistungsindikatoren wie Eigenverbrauchsquote, Differenz zwischen Spitzen- und Tallast und Energieverbrauch pro Flächeneinheit.

 

Energiemanagementsystem: Was ist das? Wie funktioniert es?

Eine Energiemanagementsysteme ist ein Werkzeug, das überwacht, analysiert und optimiert, wie Energie in Ihrem Gebäude genutzt wird. Ursprünglich wurden Energiemanagementsysteme (EMS) für den Einsatz in Gewerbe und Industrie konzipiert.

Die zentrale Aufgabe des EMS besteht darin, Daten aus unterschiedlichen Energieanlagen wie Stromzählern, PV-Anlagen oder Heizsystemen zu erfassen und auszuwerten. Diese Informationen ermöglichen automatische Anpassungen, wie etwa die zeitliche Planung von Stromspeicherung, -verbrauch oder -einspeisung ins Netz.

Das Ziel ist es, den Energieverbrauch transparenter zu gestalten und die Nutzung vorhandener Ressourcen zu optimieren, um die Energiekosten zu reduzieren.

Funktionsweise eines Energiemanagementsystems: Messen, Steuern, Optimieren

Ein Energiemanagementsystem funktioniert in mehreren Phasen: Zunächst misst es den gegenwärtigen Energieverbrauch und die Energieproduktion. Danach untersucht es die Daten und trifft automatisierte Entscheidungen, um die Energie optimal zu nutzen.

Das System orientiert sich dabei stets an individuellen Vorgaben und Komfortgrenzen. Es schaltet also keine Geräte willkürlich ab, sondern optimiert die Energieflüsse basierend auf den Einstellungen, die die Nutzer innen selbst festlegen. Ein EMS kann zum Beispiel feststellen, wenn Ihre Photovoltaikanlage eine hohe Strommenge produziert.

Anstelle einer Einspeisung dieses Stroms ins Netz, wo er ungenutzt bliebe, erfolgt eine zielgerichtete Verteilung an Haushaltsverbraucher – wie beispielsweise die Wärmepumpe oder die Wallbox zum Laden Ihres Elektroautos. Zugleich ist es möglich, einen Stromspeicher zu befüllen, wodurch der Solarstrom auch am Abend bereitsteht.  

funktionsweise eines energiemanagementsystems

Wie wendet man ein Energiemanagementsystem in einem Privathaushalt an?   

Energiemanagementsysteme wurden ursprünglich für den Einsatz in Gewerbe und Industrie konzipiert, sind mittlerweile aber auch in Privathaushalten angekommen. Die für den Heimgebrauch bestimmten Anwendungen werden Home Energy Management Systems (HEMS) genannt.

Das Home Energy Management System verknüpft die gesammelten Informationen über die Energieflüsse im Haus mit zusätzlichen Daten, wie etwa Wetterinformationen. Damit kann man vorhersagen, wann und in welchem Umfang Solarstrom erzeugt wird. Das Energiemanagementsystem synchronisiert den Stromverbrauch mit der Stromproduktion.

Was ist nötig, um ein Energiemanagementsystem im Privathaushalt zu etablieren?

Eine Internetverbindung im Haushalt ist die Grundvoraussetzung. Nur in Verbindung mit einem Stromspeicher kann das HEMS sein volles Potenzial ausschöpfen. Er speichert Solarstrom, der nicht aktuell gebraucht wird und dessen Menge den Bedarf übersteigt.

Wenn später keine Energie aus der PV-Anlage verfügbar ist, gibt die Steuertechnik den Überschuss aus dem Speicher frei. Des Weiteren gehören zu den technischen Anforderungen ein passender Wechselrichter sowie eine Verbindung zum hauseigenen Stromzähler. Ein sogenannter Smart Meter ist ein intelligentes Messsystem, aber kein zwingendes Element.

Was kann ein Energiemanagementsystem in einem Privathaushalt alles steuern?

Ein Home Energy Management System (HEMS) kann alle wesentlichen Energiekomponenten im Haushalt miteinander verbinden und automatisiert steuern, darunter:

Photovoltaikanlage: Das HEMS überwacht kontinuierlich die Stromerzeugung und organisiert den Verbrauch so, dass der direkte Einsatz von Solarstrom maximiert wird.

Batteriespeicher: Es regelt das Laden und Entladen in Abhängigkeit vom Strombedarf, den Wetterbedingungen, dem aktuellen Speichervolumen und den Stromkosten, um Verluste zu verringern.

Wärmepumpe: Das System optimiert die Energieeffizienz, indem es den Betrieb der Wärmepumpe auf Zeiten mit PV-Überschuss oder günstigen Strompreisen verlagert.

Haushaltsgeräte (wie Waschmaschine, Geschirrspüler etc.): Geräte mit Smart-Home-Verbindung können automatisch starten, wenn Strom zu geringeren Kosten oder eigener Strom verfügbar ist.

Heizstab oder elektrische Warmwasserbereitung: Bei überschüssigem Strom verwendet das HEMS diesen zur Produktion von Warmwasser.

Wallbox (E-Auto-Ladestation): Das E-Auto wird bevorzugt mit eigenem Solarstrom geladen – entweder sofort oder zeitlich optimiert, z. B. bei Sonne oder Niedrigtarif.

Smart Meter und Stromzähler: Sie liefern Echtzeitinformationen über Verbrauch und Erzeugung von Strom, auf deren Grundlage das HEMS die Steuerung vornimmt.

An dieser Stelle müssen wir sagen, dass der Jacker SolarVault Serie 3 für die Energiesteuerung des gesamten Hauses konzipiert ist: intelligentere Energie für den Alltag.

Mit Smart Meter oder Smart Meter Reader passt der SolarVault 3 Pro Max seine Leistung in Echtzeit an den tatsächlichen Stromverbrauch im ganzen Haus an. So wird mehr Solarenergie direkt selbst genutzt, der Netzbezug reduziert und unnötige Einspeisungen vermieden — für ein besonders effizientes Energiemanagement ohne Energieverschwendung.

Zusätzlich ermöglicht das System mit bis zu vier Smart Plugs eine gezielte Steuerung einzelner Geräte, inklusive Zeitplanung und Reduzierung des Standby-Verbrauchs über die Jackery-App. Durch die nahtlose Integration mit Home Assistant lässt sich der gesamte Energiefluss im Haus noch transparenter überwachen und mit weiteren Smart-Home-Geräten intelligent verknüpfen.  

jackery solarvault serie 3


Wie sicher ist ein Energiemanagementsystem?

Der Speicherort und die Art der Speicherung bestimmen, wie sicher eure Daten sind. Im Prinzip unterscheidet man lokale Systeme von cloudbasierten Systemen.

Die höchste Datensicherheit bieten lokale Systeme, da die Daten im eigenen Zuhause verbleiben. Daten werden bei cloudbasierten Systemen normalerweise auf sicheren Servern gespeichert und ihre Übertragung erfolgt in der Regel verschlüsselt. Trotz des Kaufs solltet ihr sicherstellen, dass eure Daten in Übereinstimmung mit den geltenden Datenschutzgesetzen verarbeitet werden. Von den Herstellern wird hier in der Regel ein hoher Standard angelegt, aber hundertprozentige Sicherheit existiert auch im digitalen Bereich nicht.

Auch ihr als Anwender:innen könnt einige Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit zu steigern: Benutzt sichere Passwörter, macht regelmäßige Sicherheitsupdates und schützt euer Heimnetzwerk vor unautorisierten Zugriffen. Daten, die nur lokal verwertet werden, sind vergleichsweise sicher. Cloudserver, die in Deutschland oder der EU angesiedelt sind, bieten die größtmögliche Datensicherheit.

Beispielsweise unterstützt die Jackery SolarVault Serie 3 den lokalen Betrieb, sodass Sie Ihr System verwalten und überwachen können, ohne auf Cloud-Dienste angewiesen zu sein – dies reduziert das Risiko von Datenpannen und sorgt dafür, dass Ihre Informationen unter Ihrer Kontrolle bleiben.

Es entspricht der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) und gewährleistet so die Sicherheit und Vertraulichkeit Ihrer Daten, damit Sie beruhigt sein können.

 

So installieren Sie ein Energiemanagementsystem zu Hause: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung  

Viele Anfänger stellen sich die Frage: Wie richtet man ein Energiemanagementsystem für sein Zuhause ein und plant es? Strukturiertes Vorgehen ist der Schlüssel. Nachfolgend findest Du eine nützliche Anleitung, die Dich vom ersten Entwurf bis zur Anwendung im Alltag unterstützt.

so installieren sie ein energiemanagementsystem zu hause

 

Schritt 1: Untersuchung des Energieverbrauchs, den Du hast

Untersuchen Sie die Art und Weise, wie Ihr Gebäude Energie verwendet. Identifizieren Sie Stoßzeiten, Geräte mit dem höchsten Verbrauch und Bereiche, in denen Energie verloren geht. Mit einem Smart Meter oder einem Stromtracker erhältst Du präzise Informationen über die Energieflüsse in Deinem Zuhause. Auch Verbrauchsmessungs-Apps oder intelligente Steckdosen können erste Einblicke bieten.

Hier finden Sie eine Übersichtstabelle zum durchschnittlichen Stromverbrauch eines Haushalts in Deutschland. Der offizielle Durchschnittswert des deutschen Statistikamts (Destatis) beträgt 3,383 kWh pro Haushalt und Jahr. Destatis stellt außerdem nach Haushaltsgröße aufgeschlüsselte Daten bereit.

Haushaltstyp

Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr

Ca. pro Monat

Durchschnittlicher Haushalt in Deutschland

3.383 kWh

ca. 282 kWh

1-Personen-Haushalt

2.105 kWh

ca. 175 kWh

2-Personen-Haushalt

3.470 kWh

ca. 289 kWh

3 oder mehr Personen

5.411 kWh

ca. 451 kWh

Schritt 2: Auswahl der Geräte

Setzen Sie wesentliche Teile ein, wie Smart Meter, Sensoren, Schalter und Datenlogger. Diese Apparate sammeln Daten und gestatten die Steuerung in Echtzeit. Es ist nicht notwendig, alles gleichzeitig zu installieren; du kannst auch modular beginnen. Typische Komponenten sind:

Ausrüstung

Funktion

Smart Meter

Erfasst Verbrauch und Erzeugung in kurzen Intervallen und überträgt die Daten an Dein Energiemanagementsystem. Grundlage für Transparenz und Automatisierung.

Batteriespeicher

Speichert tagsüber überschüssigen PV-Strom und stellt ihn in den Abend- oder Nachtstunden bereit. Das steigert Deinen Eigenverbrauch und reduziert Netzbezug.

Smart Plugs oder Stromtracker

Machen einzelne Geräte im Haushalt steuerbar und helfen, Stromfresser sichtbar zu machen.

Wallbox

Ermöglicht, Dein E-Auto zeitlich flexibel mit Solarstrom zu laden. Ein Energiemanager sorgt dafür, dass der Ladevorgang startet, wenn viel Solarstrom verfügbar ist.

Wärmepumpe oder Heizsysteme

Können eingebunden werden, um Lasten zu verschieben (z. B. Vorkühlen oder Vorheizen bei PV-Überschüssen).

Schritt 3: Geeignetes System auswählen

Entscheiden Sie sich für ein Energiemanagementsystem, das mit Ihren Zielen übereinstimmt. Behalten Sie Merkmale wie Datenvisualisierung, Automatisierung, Warnungen und die Vereinbarkeit mit der vorhandenen Hardware. Sie sollte bei Bedarf Solarmodule, Batterien oder Smart-Home-Geräte integrieren und Ihr Energiesystem langfristig skalierbar gestalten.

Wir empfehlen beispielsweise den Jackery SolarVault Serie 3. In Kombination mit einem intelligenten Stromzähler oder einem intelligenten Lesegerät überwacht Jackery SolarVault Serie 3 den Stromverbrauch Ihres gesamten Hauses in Echtzeit und passt seine Leistung intelligent an. So steigern Sie die Energieautarkie Ihres Hauses, reduzieren unnötigen Netzbezug und verhindern, dass überschüssige Energie ins Netz eingespeist wird – für null Energieverschwendung.

Mit Unterstützung für bis zu vier intelligente Steckdosen ermöglicht SolarVault Serie 3 die präzise Steuerung einzelner Geräte, die Reduzierung ihres Standby-Verbrauchs und die Planung ihrer Betriebszeiten – alles direkt über die Jackery App.

Ideal für Geräte mit hohem Stromverbrauch wie Heizungen, Trockner und Luftentfeuchter. SolarVault Serie 3 lässt sich nahtlos in Home Assistant integrieren. So visualisieren Sie Ihren gesamten Energiefluss und verbinden weitere Smart-Geräte – für ein intelligenteres und effizienteres Energie-Ökosystem in Ihrem Zuhause.

Schritt 4: Einbau

Ein Fachbetrieb führt die Installation eines Energiemanagementsystems durch, da Arbeiten am Zählerschrank erforderlich sind. Um die beste Lösung zu finden, lasst euch idealerweise von mehreren Anbietern beraten.

Bei der Auswahl des Betriebs solltet ihr darauf achten, dass er über die notwendigen Zertifikate verfügt. Fragt auch nach Referenzen und überprüft die Kundenbewertungen. Die Installation erfolgt rasch, sofern alle anderen Elektroinstallationen dem neuesten Stand der Technik entsprechen.

Schritt 5: App und Steuerung konfigurieren

Sobald die Hardware installiert ist, konfigurierst Du Dein System über eine App oder ein Online-Portal. Dort hast Du die Möglichkeit, Regeln festzulegen, wie etwa: „Zuerst Batteriespeicher füllen, dann Verbraucher versorgen.“ „Die Waschmaschine nur dann starten, wenn ein Überschuss an Solarstrom besteht.“ „E-Auto in preiswerten Zeitfenstern aufladen.“ Bitte Sie die Installateur:innen unbedingt darum, Ihnen bei der ersten Einrichtung behilflich zu sein.

Es ist auch ratsam, in den kommenden Wochen und Monaten regelmäßig zu kontrollieren, ob das System korrekt konfiguriert ist und die Energie im Haus tatsächlich effizienter und kostensparender genutzt wird.

 

Jackery SolarVault Serie 3: Fortschrittliches Solarenergie-Managementsystem für Zuhause 

Das Energiemanagementsystem ist einer der Hauptgründe, warum die Jackery SolarVault Serie 3 weit mehr als nur ein Akku ist. Es koordiniert die Solarstromerzeugung, den Stromverbrauch im Haushalt, das Laden und Entladen des Akkus zu einem vernetzten System.

Die Jackery SolarVault Serie 3 vereint hohe Solarstromaufnahme, skalierbaren Speicher und intelligentes Management in einem System.

Jackery SolarVault 3 Pro Max

Der Jackery SolarVault 3 Pro Max bietet ein intelligentes Energiemanagement mit KI-gesteuerter Ladeplanung, nutzt dynamische Stromtarife in Echtzeit, optimiert den Eigenverbrauch im ganzen Haus über Smart Meter, ermöglicht die präzise Steuerung einzelner Geräte per Smart Plug und lässt sich nahtlos in Home Assistant integrieren.

jackery solarvault 3 pro max

 

KI-gesteuerte Stromplanung für niedrigere Energiekosten

Eine der wichtigsten Funktionen des Jackery SolarVault 3 Pro Max ist die KI-basierte Steuerung beim Laden und Entladen. Das System nutzt dynamische Stromtarife in Echtzeit und lädt automatisch, wenn der Strompreis am niedrigsten ist. Bei hohen Preisen gibt die gespeicherte Energie wieder ab.

Dadurch können die Stromkosten auch dann gesenkt werden, wenn gerade keine Sonne scheint. Gleichzeitig analysiert der intelligente Modus den Solarertrag, den Haushaltsverbrauch und den Batteriestand, um automatisch die wirtschaftlichste Betriebsweise zu wählen.

Nutzung dynamischer Stromtarife mit breiter Marktanbindung

SolarVault 3 Pro Max ist mit Plattformen wie Nordpool, Tibber und Rabot kompatibel und greift auf Echtzeit-Preisdaten von über 860 Energieanbietern zu. Das ist ein klarer Vorteil für Haushalte, die ihren Stromverbrauch stärker am Marktpreis ausrichten möchten. So wird das Laden der Batterie nicht nur automatisiert, sondern auch gezielt auf günstige Tarifzeiten abgestimmt.

Intelligente Ganzhaus-Steuerung ohne Energieverschwendung

In Kombination mit einem Smart Meter oder einem Smart Meter Reader überwacht SolarVault 3 Pro Max den Stromverbrauch des gesamten Haushalts in Echtzeit und passt seine Ausgangsleistung entsprechend an. Dadurch steigt der Eigenverbrauch, unnötiger Netzbezug wird reduziert und überschüssige Energie wird nicht unnötig ins Netz abgegeben. Diese Funktion hilft, die selbst erzeugte Energie deutlich effizienter im eigenen Zuhause zu nutzen.

Präzise Gerätesteuerung mit Smart Plugs

Ein weiteres starkes Merkmal ist die gerätegenaue Steuerung über Smart Plugs. Das System unterstützt bis zu vier Smart Plugs, mit denen sich einzelne Geräte gezielt steuern, den Standby-Verbrauch senken und Betriebszeiten planen lassen. Das ist besonders praktisch für stromintensive Geräte wie Heizgeräte, Trockner oder Luftentfeuchter. Die Steuerung erfolgt direkt über die Jackery-App und macht das Energiemanagement im Alltag deutlich flexibler.

Smart-Home-Integration und hoher Datenschutz

SolarVault 3 Pro Max lässt sich nahtlos in Home Assistant integrieren und ermöglicht dadurch eine bessere Visualisierung der Energieflüsse sowie die Verbindung mit weiteren Smart-Home-Geräten.

Gleichzeitig legt das System großen Wert auf Datenschutz und Sicherheit. Es unterstützt den lokalen Betrieb ohne zwingende Cloud-Abhängigkeit, wodurch das Risiko von Datenlecks reduziert wird. Zusätzlich ist es an EU-Cybersicherheitsstandards ausgerichtet, was für einen sicheren und vertrauenswürdigen Betrieb sorgt.


Jackery SolarVault 3 Pro

Der Jackery SolarVault 3 Pro überzeugt mit einer besonders einfachen Bedienung, einem kompakten All-in-One-Design, stabiler Ethernet-Verbindung, hoher Sicherheits- und Allwetter-Zuverlässigkeit, energiesparenden Betriebsmodi und einer praktischen Solarprognose in der App.

 

Einfache Bedienung mit integriertem All-in-One-Design

Der Jackery SolarVault 3 Pro kombiniert EMS, BMS und PCS in einer Einheit, was für ein kompakteres Design, eine einfachere Steuerung und eine sicherere Leistung sorgt. Durch das integrierte Echtzeit-Display lassen sich Solarerzeugung, Ausgangsleistung, Batteriestand und Systemstatus direkt ablesen, ohne dass dafür zwingend eine App benötigt wird.

Zusammen mit One-Click-Start und echtem Plug-and-Play-Betrieb ist das System besonders leicht zu verstehen und einfach zu nutzen.

Stabile Verbindung auch bei schwachem WLAN

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der Ethernet-Anschluss, der für eine zuverlässige und unterbrechungsfreie Verbindung sorgt. Das ist besonders praktisch an Orten mit schwachem oder instabilem WLAN, etwa in der Garage, auf dem Balkon oder in anderen signalarmen Bereichen.

Hohe Sicherheit und starke Allwetter-Zuverlässigkeit

Der SolarVault 3 Pro ist mit LFP-Zellen ausgestattet, die für mehr Sicherheit, stabile Leistung und eine lange Lebensdauer sorgen. Dazu kommen eine 10-jährige Garantie und eine auf 15 Jahre ausgelegte Lebensdauer, was den langfristigen Einsatz besonders attraktiv macht.

Mit über 100 Schutzebenen und Tests in mehr als 1.000 Zuverlässigkeitsszenarien ist das System auf eine dauerhafte und zuverlässige Nutzung unter unterschiedlichen Umweltbedingungen ausgelegt.

Energiesparmodi für geringere Verluste

Der SolarVault 3 Pro verfügt über einen Energy-Saving Mode und einen Ultra Energy-Saving Mode, um Energieverluste im Betrieb zu reduzieren. Wenn zehn Minuten lang weder Solareingang noch Haushaltsverbrauch erkannt werden, wechselt das System automatisch in den Energiesparmodus, um Wechselrichterverluste zu senken und dennoch schnell wieder aktiv zu werden.

Solare Prognosefunktion für bessere Planung

Mit der Funktion Solar Forecasting unterstützt der SolarVault 3 Pro eine vorausschauende Energienutzung. Auf Basis historischer Erzeugungsdaten und kommender Wetterprognosen erstellt die Jackery-App eine Prognose der Solarproduktion für den nächsten Tag und stellt sie übersichtlich dar. Dadurch können Nutzer ihren Stromverbrauch besser planen und den Einsatz ihrer gespeicherten Energie gezielter steuern.


 

Kosten eines Energiemanagementsystems und Förderungen

Die Kosten eines Energiemanagementsystems variieren je nach Anzahl der zu steuernden Komponenten und den angebotenen Funktionen. Je nach Anbieter und Umfang der Leistung schwanken die Anschaffungskosten um mehrere hundert Euro.

Generell gilt: Je mehr Geräte angeschlossen werden, die Energie erzeugen oder verbrauchen, desto höher sind die Kosten für das EMS. Ab 1.000 Euro kann man ein System erwerben, das PV-Anlage, Batteriespeicher, Wallbox, Wärmepumpe sowie Waschmaschine und Geschirrspüler steuert.

Bei einigen Anbietern fallen zusätzlich monatliche Kosten für die Nutzung der Cloud an, um die Daten beim Anbieter des Energiemanagements zu speichern. Diese Kosten liegen im zweistelligen Bereich. Normalerweise liegt der Betrag zwischen 5 und 15 Euro und ist niedriger.

Gibt es Förderungen für die Installation eines Energiemanagementsystems?

Falls Ihre finanziellen Ressourcen für den Erwerb eines Energiemanagementsystems nicht ausreichen, können Sie die nachfolgend genannten Fördermittel nutzen:

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Mit dem Wohngebäude-Kredit (261) unterstützt die KfW Sanierungsprojekte, die eine Effizienzhausstufe von 85 oder besser erreichen. Pro Wohneinheit kann ein Kredit von bis zu 150.000 Euro gewährt werden. Es gibt außerdem Tilgungszuschüsse, die von der Effizienzhausstufe abhängen.

Bundesamt für Wirtschaft und Exportkontrolle (BAFA): Für die Installation digitaler Systeme, die eine energetische Optimierung des Betriebs und Verbrauchs in Wohngebäuden vornehmen, übernimmt das BAFA 15 % der förderfähigen Ausgaben. Mindestens 300 Euro müssen investiert werden. Pro Wohneinheit beträgt die Obergrenze 30.000 Euro. Vor dem Abschluss eines Liefer- oder Servicevertrags müssen Anträge eingereicht werden.

Bundesländer: Auch einige Bundesländer bieten Unterstützung für die Installation von HEMS an, meist in Kombination mit einer PV-Anlage. Die Unterstützung erfolgt durch zinsreduzierte Darlehen oder durch Zuschüsse. Die Höhe der Förderung ist je nach Bundesland unterschiedlich. Wegen der ständigen Veränderungen im Bereich der Förderung ist es sinnvoll, vor dem Kauf die Internetseite des entsprechenden Landesförderinstituts zu konsultieren.

solarvault serie 3

Tipps zur optimalen Nutzung eines Energiemanagementsystems

Um maximale Energieeinsparungen und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen, reicht es nicht aus, ein Energiemanagementsystem im Haushalt lediglich zu installieren. Damit es sein volles Potenzial entfalten kann, muss es optimal eingestellt werden. Hier sind einige nützliche Ratschläge:

Tipp 1: Haushaltsgeräte zu flexiblen Zeiten verwenden

Bereite die Wasch- oder Spülmaschine abends vor und lege nur noch die Wäsche ein oder stelle das Geschirr hinein. Zu der Zeit, zu der die PV-Anlage den größten Ertrag liefert, schaltet dein Energiemanager die Geräte dann mittags automatisch ein. Auf diese Weise kann der Stromverbrauch in Phasen mit überschüssigem Solarstrom verlagert werden. Resultat: reduzierte Netzstrommenge und niedrigere Kosten.

Tipp 2: Wärmepumpe wirkungsvoll nutzen

Eine Wärmepumpe lässt sich so steuern, dass sie genau dann arbeitet, wenn im Haus Solarstrom verfügbar ist. An heißen Tagen heißt das: Vorkühlen, solange die PV-Anlage reichlich Strom produziert. An kühleren Tagen wird vorgeheizt, wenn Überschüsse vorhanden sind. So nutzt Du die Energieflüsse optimal aus, reduzierst Deine Heizkosten und vermeidest Komfortverluste.

Tipp 3: Intelligente Steuerung zusätzlicher Geräte

Auch kleinere Geräte wie Trockner, Geschirrspüler oder E-Bikes können integriert werden. Smart Plugs oder Messsteckdosen ermöglichen es, die Geräte zu steuern und den Verbrauch transparent zu halten. Dadurch fällt es Dir leichter, Stromfresser zu identifizieren, und Du kannst zeitlich flexible Nutzungsvorgaben für diese Geräte festlegen.

Tipp 4: Optimierung des Systems zur Datenerhebung

Um die Erzeugung, Speicherung und den Verbrauch von Energie sowie den Stromverkauf in Echtzeit zu erfassen, sind hochpräzise intelligente Sensoren und Zähler nötig. Setzen Sie IoT-Technologie ein, um eine stabile Datenübertragung sicherzustellen. Bestimmen Sie wesentliche Kennzahlen wie Eigenverbrauchsquote, Differenz zwischen Spitzen- und Tallast sowie Energieverbrauch pro Flächeneinheit.

Tipp 5: Batteriespeicher clever einsetzen

Ein gut dimensionierter Batteriespeicher speichert tagsüber überschüssigen PV-Strom und stellt ihn abends oder nachts zur Verfügung. Es ist zudem möglich, in der Nacht während Schwachlastzeiten Netzstrom zu beziehen, um die Batterie aufzuladen. An Spitzenauslastungszeiten während des Tages kann dann die Batterie zum Stromliefern verwendet werden.

Tipp 6: Mitwirkung bei der Smart-Grid-Interaktion

Es kann Preissignale oder Steuerbefehle von Netzbetreibern empfangen und auf die Netznachfrage reagieren, indem es sein Lade- und Entladeverhalten anpasst: Ein optimiertes Energiemanagementsystem.  

Es kann während Spitzenlastzeiten beispielsweise die Rückspeisung ins Netz oder den Strombezug aus dem Netz reduzieren, um zur Stabilisierung des Netzes beizutragen.

 

Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend finden Sie die häufig gestellten Fragen zu dem Energiemanagementsystem:

1. Was versteht man unter Energiemanagementsystem?

Ein Energiemanagementsystem (EMS) ist eine Kombination aus Technologien, Software und Prozessen zur Überwachung, Analyse und Optimierung von Energieflüssen. Ursprünglich wurden Energiemanagementsysteme (EMS) für den Einsatz in Gewerbe und Industrie konzipiert.

Sie sind inzwischen auch für private Haushalte erhältlich. Das Ziel ist es, den Energieverbrauch transparenter zu gestalten und die Nutzung vorhandener Ressourcen zu optimieren, um die Energiekosten zu reduzieren.

2. Wie funktioniert ein Energiemanagementsystem?

Ein EMS erfasst, untersucht und stellt Daten in Echtzeit dar und steuert die dynamischen Energieflüsse. Nachfolgend sind die wesentlichen Komponenten sowie deren Funktionen aufgeführt:

Gateway: Ein System, das Daten sammelt und verarbeitet, und das im Idealfall herstellerunabhängig verwendet werden kann.

Software: Eine Sammlung von hochkomplexen Algorithmen, die auf spezifische Anforderungen zugeschnittene Regeln und Einschränkungen für die Steuerung von Energieanlagen (auch als Assets bezeichnet) entwickeln. Dies dient unter anderem der Optimierung der Selbstversorgung, dem Laden von Assets nach einer bevorzugten Reihenfolge oder der Bestimmung von Grenzen für den Energieverbrauch in Übereinstimmung mit den lokalen Netzanfforderungen.

Benutzeroberfläche: Ein System, das Nutzer:innen die Visualisierung von Live- und historischen Daten, die Darstellung von Leistungskennzahlen (KPIs), die Anpassung von Parametern und die Steuerung von Energieflüssen ermöglicht.

3. Wie viel kostet ein HEMS?

Je nach Anbieter und Umfang der Leistung schwanken die Anschaffungskosten um mehrere hundert Euro. Bei der Integration von Solarstromanlage, Speicher, Wärmepumpe, Wallbox und relevanten Haushaltsgeräten können schnell Kosten von über 1.000 Euro entstehen.

Bei einigen Anbietern fallen zusätzlich monatliche Kosten für die Nutzung der Cloud an, um die Daten beim Anbieter des Energiemanagements zu speichern. Diese Kosten liegen im zweistelligen Bereich.

4. Welche Betriebsmodi stehen für den Jackery SolarVault Serie 3 zur Verfügung und wie wähle ich einen aus?

Das System unterstützt vier Modi:

Eigenverbrauch: Maximiert die Nutzung Ihrer Solarenergie. Erfordert einen intelligenten Stromzähler.

Tarifmodus: Spart Geld durch Ausnutzung der Preisunterschiede zwischen Spitzen- und Nebenzeiten. Kein intelligenter Stromzähler erforderlich.

Benutzerdefinierter Modus: Legen Sie Ihre eigenen Lade-/Entladepläne fest. Kein intelligenter Stromzähler erforderlich.

KI-Smart-Modus: Das System lernt und optimiert sich automatisch. Erfordert einen intelligenten Stromzähler.

 

Abschließende Gedanken

Ein Energiemanagementsystem ist nicht nur ein technisches Gadget, sondern viel mehr. Es verbindet Messung, Analyse und Steuerung in einem intelligenten Gesamtsystem, das eine effizientere Nutzung von Energie ermöglicht.

Im Haushalt: Es kooperiert mit Photovoltaikanlagen und Energiespeichern und nutzt den Großteil des von ihm selbst produzierten Stroms. Entscheiden Sie sich für ein Energiemanagementsystem, das zu Ihren Zielen passt, und berücksichtigen Sie dabei Funktionen wie Datenvisualisierung, Automatisierung, Benachrichtigungen und die Kompatibilität mit Ihrer bestehenden Hardware. Der Jackery SolarVault Serie 3 könnte angesichts des Energiemanagementsystems eine gute Option sein.

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