Wer Smartphone, Laptop oder andere USB-Geräte unterwegs laden möchte, braucht einen kompakten Energiespeicher mit passenden Anschlüssen und ausreichend Kapazität. Beim Vergleich Jackery Explorer 100D vs 100 Plus kommt es deshalb darauf an, welche Geräte du nutzt und wie lange du ohne Steckdose auskommen möchtest.
Der Explorer 100D bietet eine höhere USB-C-Leistung, weniger Gewicht und einen integrierten Tragegriff. Auch die Zyklenfestigkeit fällt höher aus. Der Jackery Explorer 100 Plus bleibt eine sinnvolle Wahl, wenn seine Ladeleistung für deine Geräte ausreicht.
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Wichtige Erkenntnisse: |
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Was sind der Jackery Explorer 100D und der Explorer 100 Plus?
Der Jackery Explorer 100D und der Explorer 100 Plus sind kompakte, wiederaufladbare Energiespeicher für USB-Geräte. Sie versorgen persönliche Elektronik, wenn unterwegs keine Steckdose verfügbar ist.
Ihre Einsatzbereiche reichen vom Tagesausflug bis zum mobilen Arbeitsplatz. Welche Variante besser passt, hängt vor allem von den benötigten Anschlüssen, der Ladeleistung und deinem Energiebedarf zwischen zwei Lademöglichkeiten ab.
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Kurzantwort: |
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Der Explorer 100D liefert bis zu 140 W über einen einzelnen USB-C-Anschluss und wiegt etwa 855 g. Der 100 Plus bietet bis zu 100 W je USB-C-Anschluss und mit 99 Wh etwas mehr gespeicherte Energie als der 100D mit 96 Wh. Entscheidend sind deine Ladeanforderungen und Nutzungsgewohnheiten. |
Jackery Explorer 100D: Eine kompakte USB-Powerstation
Der Jackery Explorer 100D besitzt eine Akkukapazität von 96 Wh und lässt sich über USB-C aufladen. Ein integrierter Tragegriff erleichtert es, ihn zwischen Schreibtisch, Campingplatz und Fahrzeug mitzunehmen. Seine USB-Anschlüsse sind für kompatible Kleingeräte gedacht, beispielsweise Smartphones, Tablets oder Laptops mit USB-C-Ladefunktion.
Damit richtet sich der 100D besonders an zwei Nutzergruppen: Menschen, die bei leichten Outdoor-Aktivitäten ihre persönliche Elektronik laden möchten, und Personen, die unterwegs arbeiten. Bei einem Tagesausflug kann er etwa Energie für ein Smartphone, ein GPS-Gerät oder eine wiederaufladbare Stirnlampe bereitstellen. Voraussetzung ist jeweils ein geeigneter USB-Ladeanschluss beziehungsweise ein kompatibles Ladegerät.
Beim mobilen Arbeiten steht eher die Kombination aus Laptop und Smartphone im Vordergrund. Dafür zählt neben der möglichen Ladeleistung auch die verfügbare Energie: Ob der Akku für die geplante Arbeitssitzung genügt, hängt vom tatsächlichen Verbrauch der angeschlossenen Geräte ab.
Jackery Explorer 100 Plus: Mobile Energie für alltägliche Elektronik
Der Jackery Explorer 100 Plus bietet 99 Wh Akkukapazität und erfüllt eine ähnliche Aufgabe. Er speichert Energie zum späteren Laden kompatibler USB-Geräte und eignet sich beispielsweise für Smartphones, Tablets, Kopfhörer oder USB-C-Laptops innerhalb seiner Leistungsgrenzen. Seine etwas höhere Kapazität bedeutet zunächst lediglich, dass nominal geringfügig mehr Energie gespeichert werden kann.
Beide Modelle besitzen USB-Anschlüsse, aber keine 230-V-Steckdose. Ein Wasserkocher, ein gewöhnlicher Haushaltsventilator mit Netzstecker oder ein Laptop, der ausschließlich über ein Netzteil mit Netzstecker geladen wird, lässt sich deshalb nicht direkt anschließen.
Für solche Anwendungen benötigst du eine größere Powerstation mit geeignetem Wechselstromausgang. Die beiden kompakten Jackery Explorer sind dagegen auf die direkte Versorgung und das Laden passender USB-Elektronik ausgerichtet.

Jackery Explorer 100D vs 100 Plus: Technische Daten im Vergleich
Beim Vergleich Jackery Explorer 100D vs 100 Plus fallen vor allem die höhere USB-C-Leistung und das geringere Gewicht des 100D auf. Die folgende Tabelle zeigt außerdem Unterschiede bei Zyklenfestigkeit, Abmessungen und Temperaturbereichen. Die Akkukapazität liegt dagegen nah beieinander.
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Eigenschaft |
Jackery Explorer 100D |
Jackery Explorer 100 Plus |
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Akkukapazität |
96 Wh |
99 Wh |
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Maximale Gesamtausgangsleistung |
158 W |
128 W |
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USB-C1: maximale Ausgangsleistung |
140 W |
100 W |
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USB-C2: maximale Ausgangsleistung |
140 W |
100 W |
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USB-A: maximale Ausgangsleistung |
18 W |
18 W |
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Maximale USB-C-Eingangsleistung |
140 W |
100 W |
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230-V-Steckdose |
Keine |
Keine |
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Zyklenfestigkeit |
3.000 Ladezyklen bis mindestens 80 % Restkapazität |
2.000 Ladezyklen bis mindestens 80 % Restkapazität |
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Abmessungen |
11,9 × 8,3 × 8,6 cm |
12,6 × 8,65 × 8,7 cm |
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Gewicht |
Ca. 855 g |
965 g |
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Temperaturbereich beim Laden |
0 °C bis 45 °C |
0 °C bis 40 °C |
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Temperaturbereich beim Entladen |
−20 °C bis 45 °C |
−10 °C bis 40 °C |
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Tragemöglichkeiten |
Integrierter Griff; kompatibler Schultergurt optional |
Kein integrierter Griff |
Zwei USB-C-Anschlüsse mit jeweils maximal 140 W bedeuten beim Explorer 100D keine gleichzeitige Ausgangsleistung von 280 W. Insgesamt stehen höchstens 158 W zur Verfügung. Werden mehrere Geräte angeschlossen, müssen sie sich die verfügbare Leistung entsprechend der vorgesehenen Leistungsverteilung teilen.
Auch die maximale Ladeleistung eines angeschlossenen Geräts hängt von dessen USB-Unterstützung und dem verwendeten Kabel ab. Ein Smartphone mit niedrigerem Ladelimit nutzt die 140 W daher nicht vollständig aus. Für die Kaufentscheidung zählt somit, ob deine Geräte von der höheren Leistung profitieren; die Kapazitätsangabe in Wh beschreibt dagegen die gespeicherte Energie.
Leistung und Anschlüsse: Was bringen 140 W über USB-C?
Die höhere USB-C-Leistung des Explorer 100D ist besonders dann interessant, wenn du leistungsfähige mobile Geräte nutzt. Entscheidend ist jedoch, welche Leistung dein Gerät tatsächlich aufnehmen kann und ob du einen einzelnen Verbraucher oder mehrere gleichzeitig anschließt.
Mehr Leistung für kompatible USB-C-Laptops
Der Jackery Explorer 100D bietet an einem einzelnen USB-C-Anschluss bis zu 140 W, der Explorer 100 Plus bis zu 100 W. Ein Laptop, der über USB-C mehr als 100 W akzeptiert, kann von dieser zusätzlichen Leistung profitieren. Bei anspruchsvollen Aufgaben kann dadurch mehr Leistung für den laufenden Betrieb und das gleichzeitige Laden des Laptop-Akkus verfügbar sein.
Voraussetzung ist, dass Laptop, Kabel und Ladeprotokoll die benötigte Leistung unterstützen. Die Wattzahl auf dem ursprünglichen Laptop-Netzteil allein reicht als Nachweis nicht aus: Manche Geräte erreichen ihre höchste Ladeleistung nur über einen anderen Anschluss oder eine herstellerspezifische Lösung.
Nimmt dein Notebook über USB-C höchstens 65 W auf, erhöht ein 140-W-Anschluss dieses Limit nicht. Dasselbe gilt für Smartphones. Mehr verfügbare Ausgangsleistung bedeutet deshalb nicht automatisch kürzere Ladezeiten.
Mehrere Geräte gleichzeitig laden
Beim mobilen Arbeiten möchtest du vielleicht Laptop und Smartphone versorgen, beim Fotografieren eher Tablet und Kamera. Beide Kombinationen setzen passende USB-Ladefunktionen voraus. Bei einer Kamera ohne direkte USB-Lademöglichkeit benötigst du beispielsweise ein geeignetes USB-Akkuladegerät.
Dabei sind zwei Grenzen zu unterscheiden: die maximale Leistung eines einzelnen Anschlusses und die Gesamtleistung über alle gleichzeitig genutzten Ausgänge. Beim Explorer 100D beträgt diese höchstens 158 W, beim Explorer 100 Plus 128 W.
Bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Anschlüsse wird die verfügbare Gesamtleistung auf die angeschlossenen Geräte verteilt. Zwei angeschlossene Geräte können daher nicht zwangsläufig gleichzeitig ihre jeweilige maximale Ladeleistung nutzen.
Warum beide Modelle keine AC-Powerstation ersetzen
Beide Modelle besitzen keine 230-V-Steckdose. Wasserkocher, Mikrowellen und andere Geräte mit gewöhnlichem Netzstecker lassen sich deshalb nicht direkt anschließen.
Auch eine geringe Leistungsaufnahme genügt nicht: Eine sparsame Tischlampe mit Netzstecker benötigt weiterhin einen passenden Wechselstromanschluss. Prüfe deshalb zuerst die Anschlussart und anschließend die erforderliche Leistung. Für solche Steckdosengeräte kommt eine Powerstation mit geeignetem AC-Ausgang infrage.

Akkukapazität und Laufzeit: Hält eines der Modelle länger durch?
Wie lange deine Geräte versorgt werden, hängt vor allem von ihrem Energieverbrauch ab. Für einen fairen Vergleich müssen beide Powerstations dieselbe Last versorgen. Die maximale USB-C-Leistung allein verrät wenig über die Laufzeit.
96 Wh vs. 99 Wh: Ein kleiner Kapazitätsunterschied
Der Explorer 100 Plus speichert mit 99 Wh genau 3 Wh mehr Energie als der Explorer 100D mit 96 Wh. Bei gleicher Belastung und gleichem Wirkungsgrad ergibt sich daraus ein theoretischer Laufzeitvorteil von rund 3 %.
Die höhere Ausgangsleistung des 100D bedeutet hingegen, dass er mehr Leistung gleichzeitig bereitstellen kann. Mehr Watt bedeuten keine längere Laufzeit. Wird die zusätzliche Leistung tatsächlich abgerufen, ist die gespeicherte Energie entsprechend schneller verbraucht.
Laufzeiten bei gleicher Belastung vergleichen
Für die folgenden Rechenbeispiele nehmen wir bei beiden Modellen vereinfachend an, dass 85 % der Nennkapazität nutzbar sind:
- Geschätzte Laufzeit (h) = Akkukapazität (Wh) × 0,85 ÷ durchschnittliche Leistungsaufnahme (W)
Die Beispielrechnungen setzen bei beiden Modellen einen nutzbaren Energieanteil von 85 % an. Die tatsächlichen Laufzeiten variieren je nach Verbrauch, Temperatur und Energieverlusten.
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Beispielhafte Dauerlast |
Explorer 100D: 96 Wh |
Explorer 100 Plus: 99 Wh |
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USB-Leuchte mit 5 W |
Ca. 16,3 Stunden |
Ca. 16,8 Stunden |
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USB-Ventilator mit 10 W |
Ca. 8,2 Stunden |
Ca. 8,4 Stunden |
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Mehrere USB-Geräte mit zusammen 30 W |
Ca. 2,7 Stunden |
Ca. 2,8 Stunden |
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Kompatibler Laptop mit 60 W |
Ca. 1,4 Stunden |
Ca. 1,4 Stunden |
Dies sind berechnete Schätzwerte, keine Messergebnisse. Tatsächliche Laufzeiten hängen von Umwandlungsverlusten, Betriebsbedingungen und schwankendem Geräteverbrauch ab. Beim Laptop verdeckt die Rundung den kleinen rechnerischen Unterschied zwischen beiden Akkus.
Laufzeit und Anzahl der Aufladungen unterscheiden
Bei Smartphones und Tablets ist häufig die Anzahl möglicher Aufladungen hilfreicher. Dafür benötigst du den Energieinhalt des Geräteakkus in Wh sowie eine Annahme zu den gesamten Ladeverlusten.
Die maximale Ladeleistung eines Smartphones, beispielsweise 30 W, beschreibt dagegen die mögliche Leistungsaufnahme. Sie gibt nicht an, wie viel Energie eine vollständige Akkuladung benötigt. Nutzt du das Gerät während des Ladens, sinkt die Anzahl möglicher vollständiger Aufladungen zusätzlich.

Wiederaufladen: USB-C-Eingang und Solarkompatibilität
Neben der Energie für deine Geräte zählt, wie du die Powerstation zwischen zwei Einsätzen wieder auflädst. Beide Modelle unterstützen USB-C- und Solarladen. Welchen Nutzen die höhere Eingangsleistung des Explorer 100D bietet, hängt auch vom verwendeten Ladezubehör ab.
140 W vs. 100 W maximale USB-C-Eingangsleistung
Der Explorer 100D kann über USB-C maximal 140 W aufnehmen, der Explorer 100 Plus maximal 100 W. Mit einem geeigneten Netzteil und Kabel eröffnet der 100D damit mehr Spielraum für schnelles Nachladen, beispielsweise während einer kurzen Pause mit Steckdosenzugang.
Allerdings müssen Netzteil, Kabel und Powerstation die passende Leistungsübertragung unterstützen. Ein schwächeres Ladegerät begrenzt die Aufnahme entsprechend. Außerdem liegt die maximale Eingangsleistung nicht während des gesamten Ladevorgangs an: Akkustand und Temperatur beeinflussen den Verlauf, insbesondere zum Ladeende wird die Leistung reduziert. Kapazität geteilt durch maximale Eingangsleistung ergibt deshalb keine verlässliche vollständige Ladezeit.
Solarladen für unterwegs
Beide Modelle unterstützen kompatible Solarmodule mit 20 W, 40 W und 100 W. Diese Wattangaben allein garantieren jedoch keine Kompatibilität mit jedem beliebigen Modul. Auch elektrische Anschlusswerte, Steckverbindungen und gegebenenfalls benötigte Adapter müssen passen.
Ein 100-W-Solarmodul liefert zudem nicht ständig 100 W an den Akku. Bewölkung, Verschattung, Ausrichtung und Temperatur beeinflussen den Ertrag; hinzu kommen Verluste bei der Energieübertragung. Für längere Aufenthalte draußen solltest du deshalb ausreichend Zeit zum Nachladen einplanen.
Das vollständige Ladeset vergleichen
Berücksichtige beim Kauf neben der Powerstation auch Netzteil, Kabel und mögliche Solaradapter. Prüfe den konkreten Lieferumfang, statt diese Zubehörteile automatisch vorauszusetzen.
Ein belastbarer Ladezeitvergleich benötigt denselben Ladebereich, beispielsweise 0–100 %, sowie klar benannte Ladegeräte und vergleichbare Testbedingungen.
Mobilität und Design: Welches Modell lässt sich leichter tragen?
Wer seine Powerstation regelmäßig mitnimmt, achtet neben der Leistung auch auf Gewicht, Packmaß und Handhabung. Der Explorer 100D bietet hier einige praktische Änderungen, die besonders beim häufigen Wechsel zwischen verschiedenen Einsatzorten auffallen.
Rund 110 g weniger Gewicht
Der Explorer 100D wiegt etwa 855 g, der Explorer 100 Plus 965 g. Damit beträgt der Unterschied rund 110 g. Für sich genommen ist das eine überschaubare Ersparnis. Wenn bereits Laptop, Kamera, Trinkflasche und weiteres Zubehör in der Tasche liegen, kann jedoch auch eine solche Gewichtsreduzierung willkommen sein.
Für einen festen Platz auf dem Schreibtisch dürfte dieser Unterschied weniger entscheidend sein als bei täglichen Wegen oder längeren Spaziergängen mit Ausrüstung.
Kleinere Abmessungen und integrierter Tragegriff
Mit 11,9 × 8,3 × 8,6 cm fällt der 100D etwas kleiner aus als der 100 Plus mit 12,6 × 8,65 × 8,7 cm. Das erleichtert die Unterbringung in einer Tasche mit begrenztem Stauraum.
Der integrierte Griff ist hilfreich, wenn du den Akku am Campingplatz umstellst oder zwischen Arbeitsplätzen transportierst. Zusätzlich unterstützt der 100D einen kompatiblen, optional erhältlichen Schultergurt; dieser ist vom serienmäßigen Griff zu unterscheiden. Schütze beide Geräte beim Einsatz draußen vor Regen und Feuchtigkeit.

Akkulebensdauer und Betriebstemperaturen
Wenn du eine Powerstation häufig nutzt, lohnt sich neben dem Blick auf die Kapazität auch ein Vergleich der Zyklenfestigkeit. Die zulässigen Temperaturen bestimmen außerdem, unter welchen Bedingungen du den Akku laden und deine Geräte versorgen kannst.
3.000 vs. 2.000 Ladezyklen
Der Explorer 100D erreicht unter den vorgesehenen Testbedingungen 3.000 Ladezyklen bis mindestens 80 % Restkapazität, der Explorer 100 Plus 2.000. Der 100D bietet damit eine um 50 % höhere Zyklenzahl bis zur gleichen Kapazitätsschwelle.
Das bedeutet weder 50 % mehr Laufzeit pro Ladung noch eine garantiert um 50 % längere Lebensdauer in Jahren. Auch Temperatur, Lagerung und Nutzungsverhalten beeinflussen, wie schnell ein Akku altert.
Ein größerer Temperaturbereich
Beim Laden reicht der Ladetemperaturbereich des 100D von 0 °C bis 45 °C, beim 100 Plus von 0 °C bis 40 °C.
Beim Entladen, also der Versorgung angeschlossener Geräte, ist der 100D für −20 °C bis 45 °C vorgesehen. Beim 100 Plus liegt dieser Bereich zwischen −10 °C und 40 °C. Daraus folgt jedoch keine Freigabe zum Laden bei Frost: Beide Modelle dürfen erst ab 0 °C geladen werden. Die Temperaturfreigabe garantiert zudem keine unveränderte Laufzeit bei Kälte.
Was die Zyklenangabe für deine Nutzung bedeutet
Bei häufigem Laden und Entladen ist die höhere Zyklenfestigkeit des 100D besonders relevant. Für gelegentliche Einsätze fällt dieser Unterschied möglicherweise weniger ins Gewicht.
Ein Akku funktioniert nach Erreichen der angegebenen Zyklenzahl weiterhin. Seine verbleibende Kapazität ist jedoch geringer, sodass zwischen zwei Aufladungen weniger Energie zur Verfügung steht.

Welche Geräte lassen sich versorgen? Beispiele für Alltag und Outdoor
Beide Modelle eignen sich für persönliche Elektronik mit passenden USB-Ladeanschlüssen. Für die Auswahl zählt deshalb dein konkreter Gerätebestand: Möchtest du zwischendurch ein Smartphone aufladen oder mehrere Stunden einen Laptop betreiben? Die folgende Übersicht zeigt, worauf es bei typischen Einsätzen ankommt.
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Einsatzbereich |
Geeignete Geräte bei passender USB-Kompatibilität |
Wichtigstes Auswahlkriterium |
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Mobiles Arbeiten |
USB-C-Laptop, Smartphone, Tablet |
Ladeanforderungen des Laptops und gesamter Energiebedarf |
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Tagesausflüge und leichte Outdoor-Aktivitäten |
Smartphone, GPS-Gerät, wiederaufladbare Stirnlampe |
Tragegewicht und passende Ladeanschlüsse |
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Fotoausflüge |
Kamera mit USB-Ladefunktion, Smartphone, kompatibles Akkuladegerät |
Ladeverfahren und Energiebedarf der Ersatzakkus |
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Camping mit kleiner Elektronik |
USB-Leuchte, kleiner USB-Ventilator, Smartphone |
Gleichzeitige Leistungsaufnahme und Zeit bis zur nächsten Aufladung |
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Kommunikationsgeräte einsatzbereit halten |
Smartphone, Tablet, kompatible USB-Geräte |
Verfügbare Energie und Nachlademöglichkeiten |
Mobiles Arbeiten und Fotoausflüge
Ein Laptop mit einem unterstützten USB-C-Leistungsbedarf über 100 W kann von der höheren Ausgangsleistung des Explorer 100D profitieren. Bei einem sparsamen Notebook oder beim Nachladen eines Tablets erfüllen dagegen häufig beide Modelle dieselbe Aufgabe. Entscheidend bleibt, ob ihre gespeicherte Energie für deine geplante Nutzung ausreicht.
Bei Kameras solltest du vorab prüfen, ob sich der Akku direkt im Gerät über USB laden lässt. Andernfalls brauchst du ein kompatibles USB-Akkuladegerät. Plane auch den Energiebedarf zusätzlicher Kameraakkus ein. Die höhere USB-C-Leistung des 100D bringt hier nur dann einen Vorteil, wenn die angeschlossene Ladetechnik sie nutzen kann.
Beim Wandern oder auf einem Tagesausflug sprechen das geringere Gewicht und der Griff für den 100D. Für das gelegentliche Laden von Smartphone, GPS-Gerät oder Stirnlampe reichen die Leistungsgrenzen beider Modelle bei geeigneten Geräten häufig aus.
Auf dem Campingplatz bestimmt vor allem die Nutzungsdauer den Energiebedarf. Eine USB-Leuchte am Abend und ein über Stunden laufender Ventilator beanspruchen den Akku anders als eine kurze Smartphone-Aufladung. Addiere deshalb den Verbrauch aller vorgesehenen Geräte, statt nur ihre Anzahl zu betrachten.
Erreichbarkeit ohne Steckdose
Um Smartphone und Tablet einsatzbereit zu halten, kommen grundsätzlich beide Modelle infrage. Achte darauf, wie viel Energie bis zur nächsten Lademöglichkeit benötigt wird, und plane eine Reserve ein.
Wie lange eine Akkuladung im Alltag reicht, hängt vom Energiebedarf deiner Geräte und ihrer Nutzungsdauer ab sind Nutzungsszenarien, keine zugesicherten Akkulaufzeiten. Ob eine Ladung dafür genügt, hängt von den angeschlossenen Geräten und ihrer tatsächlichen Nutzung ab.

Welches Modell solltest du wählen: Jackery Explorer 100D oder 100 Plus?
Die passende Wahl hängt davon ab, welche Geräte du laden möchtest, wie häufig du die Powerstation mitnimmst und wann du wieder nachladen kannst. Entscheidend ist, welche Ausstattung dir bei deiner tatsächlichen Nutzung einen Vorteil bringt.
Wähle den Explorer 100D, wenn …
Der Explorer 100D passt besonders gut zu dir, wenn dein Laptop über USB-C mehr als 100 W aufnehmen kann. Seine höhere Ausgangsleistung kann dann helfen, das Gerät bei anspruchsvollen Aufgaben zu versorgen und gleichzeitig den Laptop-Akku zu laden.
Nimmst du die Powerstation täglich mit, sprechen das geringere Gewicht und der integrierte Griff für den 100D. Der Griff erleichtert insbesondere kurze Wege zwischen Fahrzeug, Arbeitsplatz und Campingplatz. Bei häufigem Laden und Entladen ist außerdem die höhere Zyklenfestigkeit ein relevantes Auswahlkriterium.
Wähle den Explorer 100 Plus, wenn …
Der Explorer 100 Plus bleibt eine passende Option, wenn seine Ausgangsleistung für deine USB-Geräte ausreicht und du mit seiner Kapazität die Zeit bis zur nächsten Aufladung überbrücken kannst. Für Smartphones, Tablets oder einen kompatiblen Laptop mit geringerem Leistungsbedarf benötigst du nicht zwangsläufig einen 140-W-Anschluss.
Ob er das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, hängt vom konkreten Gesamtpaket ab. Vergleiche den Kaufpreis einschließlich benötigtem Netzteil, Kabeln und gegebenenfalls Solaradaptern.
Lohnt sich der Wechsel für Besitzer eines 100 Plus?
Prüfe zunächst, wo dein vorhandenes Gerät an Grenzen stößt. Fehlt USB-C-Leistung? Ist der Transport umständlich? Nutzt du den Akku intensiv und regelmäßig? Solche konkreten Anforderungen können einen Wechsel begründen.
Lädt dein 100 Plus hingegen alle vorgesehenen Geräte zuverlässig und genügt seine Kapazität, fällt der zusätzliche Nutzen geringer aus.
Wann keines der beiden Modelle ausreicht
Benötigst du eine 230-V-Steckdose oder deutlich mehr Energie zwischen zwei Lademöglichkeiten, solltest du eine größere Powerstation prüfen. Wähle deren Ausgangsleistung passend zu deinen Geräten und deren Kapazität anhand des geplanten Verbrauchs.
Häufig gestellte Fragen
Im Folgenden finden Sie die häufig gestellten Fragen zum Jackery Explorer 100D vs 100 Plus:
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen dem Jackery Explorer 100D und dem 100 Plus?
Der Explorer 100D bietet bis zu 140 W pro USB-C-Anschluss statt 100 W beim 100 Plus. Außerdem ist er leichter, besitzt einen integrierten Tragegriff und hat eine höhere Zyklenfestigkeit. Seine Akkukapazität fällt dagegen geringfügig kleiner aus.
Hat der Explorer 100D mehr Akkukapazität?
Nein. Der Explorer 100D verfügt über 96 Wh, der Explorer 100 Plus über 99 Wh. Die höhere Ausgangsleistung des 100D beschreibt, wie viel Leistung er bereitstellen kann, nicht die gespeicherte Energiemenge.
Können beide USB-C-Anschlüsse des Explorer 100D gleichzeitig 140 W liefern?
Nein. Jeder USB-C-Anschluss unterstützt einzeln bis zu 140 W, die Gesamtausgangsleistung ist jedoch auf 158 W begrenzt. Werden mehrere Geräte gleichzeitig angeschlossen, teilen sie sich die verfügbare Leistung entsprechend der vorgesehenen Anschlussverteilung.
Können beide Modelle einen USB-C-Laptop laden?
Ja, sofern der Laptop das Laden über USB-C unterstützt und die angebotenen Leistungsprofile kompatibel sind. Auch das Kabel muss für die benötigte Leistung geeignet sein. Ein USB-C-Anschluss am Laptop allein garantiert keine Ladefunktion.
Welches Modell hält mit einer Ladung länger durch?
Bei gleicher Last und gleichem Wirkungsgrad bietet der Explorer 100 Plus aufgrund seiner etwas höheren Kapazität einen theoretischen Laufzeitvorteil von rund 3 %. Tatsächliche Laufzeiten können durch Energieverluste, Temperatur und wechselnden Geräteverbrauch abweichen.
Lassen sich beide Powerstations mit Solarmodulen aufladen?
Ja. Beide Modelle lassen sich mit kompatiblen Solarmodulen mit 20 W, 40 W und 100 W aufladen. Prüfe vor dem Anschluss die elektrischen Anforderungen sowie benötigte Kabel und Adapter. Die tatsächliche Ladeleistung hängt unter anderem von Sonneneinstrahlung, Ausrichtung und Verschattung ab.
Besitzt eines der Modelle eine 230-V-Steckdose?
Nein. Beide Modelle versorgen Geräte über USB-Anschlüsse und besitzen keinen AC-Ausgang. Haushaltsgeräte mit gewöhnlichem Netzstecker lassen sich daher nicht direkt anschließen, unabhängig davon, wie wenig Strom sie benötigen.
Lohnt sich ein Wechsel vom Explorer 100 Plus zum 100D?
Ein Wechsel kann sinnvoll sein, wenn du höhere USB-C-Leistung, weniger Tragegewicht oder einen integrierten Griff benötigst. Bei intensiver Nutzung ist auch die höhere Zyklenfestigkeit relevant. Erfüllt dein 100 Plus bereits deine Ladeanforderungen, bietet ein Wechsel weniger zusätzlichen Nutzen – insbesondere keine größere Energiereserve.
Fazit
Beim Vergleich Jackery Explorer 100D vs 100 Plus entscheiden vor allem Gerätekompatibilität, Energiebedarf und Tragekomfort. Der Explorer 100D eignet sich besonders, wenn du seine höhere USB-C-Leistung nutzen kannst und häufig unterwegs bist. Sein leichteres Gehäuse, der integrierte Griff und die höhere Zyklenfestigkeit ergänzen diese Ausrichtung.
Der Explorer 100 Plus bleibt eine sinnvolle Wahl, wenn seine Anschlüsse und Leistungsgrenzen deine Geräte bereits abdecken. Seine geringfügig höhere Kapazität bietet unter gleichen Bedingungen einen kleinen theoretischen Laufzeitvorteil. Ein Wechsel lohnt sich deshalb vor allem dann, wenn er eine konkrete Einschränkung behebt.
Prüfe vor dem Kauf die Ladeanforderungen jedes Geräts, schätze den Energiebedarf zwischen zwei Aufladungen und vergleiche das vollständige Paket aus Powerstation, Ladegerät und benötigten Kabeln.