Habe mir die Jackery SolarVault 3 Pro Max als Ersatz für meine bisherige Anker Solarbank 2 E1600 Pro geholt, da ich noch an zusätzlichen Solarpaneelen aufgerüstet habe. Bisher hatte ich mein Kleines Kraftwerk Paket (4x450W Paneele) an der Anker laufen. Jedes Paneel (Südausrichtung) an einem eigenen MPPT Tracker. Da ich nun noch 4 weitere Paneele á 470W dazugekauft habe (2x Ost und 2x West), wollte ich diese jeweils im Duo parallel-geschaltet (mit Y-Stecker) an einem MPPT Regler anschließen. Die Anker hätte hierbei aber bei theoretischen 600W, aufgrund der Stromstärke aber bereits bei ca. 450W gedrosselt.
Nicht so bei der Jackery. Sie kann pro MPPT Tracker bis max. 1000W aufnehmen. Effektiv komme ich zur Zeit (Ende April bei gutem Sonnenschein) auf max. 750W pro MPPT Eingang und in SUmme 2.200 W: 750W Duo Süd (leichte Ostneigung), 650W Duo Süd (leichte Westneigung), 650W Duo Ostseite, 110W Duo Westseite (Bifazial). Zusätzlich habe ich noch kleinere 200W Paneele über einen Hoymiles Wechselrichter über die AC-Steckdose an die Jackery angeschlossen. Dadurch kommen nochmals 550W rein. Gesamt gegen 12 Uhr mittags dann ca. 2700-2800W Eingang. Der Speicher (insgesamt ca. 5kwh mit einem Zusatzakku) ist bereits am späten Vormittag voll. Somit kann die Jackery gleichzeitig meinen Whirlpool mit 2000W Ausgangsleistung aufheizen, damit die überschüssige Energie nicht einfach so für Umme eingespeist wird.
Also für die Speichergröße ist das Set-Up bei ganztägigen Sonnenschein zwar völlig übertrieben, es geht mir hier aber um die ganzjährige und ganztägige Stromerzeugung, um so auch im Winter zumindest den Grundbedarf abdecken zu können.
Das ganze läuft nun über die Shelly Pro3 und ist damit ein rundum gelungenes Set-up.