Autarke Energieversorgung in Deutschland: Funktionsweise und Jackery-Lösungen

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In den vergangenen Jahren sind die Kosten für Energie kontinuierlich gestiegen und erreichten während der Energiekrise sogar Rekordhöhen. Trotz ihres Rückgangs seitdem sind die globalen Risiken weiterhin hoch.

Eine autarke Energieversorgung könnte die perfekte Lösung darstellen. Unter autarker Energieversorgung versteht man die eigenständige Erzeugung von Strom und Wärme, wodurch man unabhängig von externen Anbietern ist. Energieautarke Hauseigentümer streben in der Regel an, beim Heizen unabhängig vom öffentlichen Stromnetz und von Energiezufuhr zu sein.

Insbesondere in Verbindung mit einem Energiespeichersystem stellt Solarenergie für private Haushalte die bevorzugte Lösung zur autarken Energieversorgung dar. Der Jackery SolarVault 3 Pro ist das beste Beispiel für ein intelligentes Energiespeichersystem für den Haushalt.

Wesentliche Punkte:

  • Autarke Energieversorgung bedeutet, den eigenen Bedarf an Strom und Wärme durch selbst erzeugte Energie zu decken, ohne auf andere, externe Energiequellen zurückzugreifen.
  • Für private Haushalte ist Solarenergie die bevorzugte Lösung zur Erreichung der autarke Energieversorgung, insbesondere wenn sie mit einem Energiespeichersystem ausgestattet ist.
  • Um autarke Energieversorgung zu erreichen, sollten Solaranlagen eine Spitzenleistung von mindestens 10 bis 20 Kilowatt (kWp) aufweisen.
  • Für normale Familien ist es äußerst schwierig, das ganze Jahr über eine kontinuierliche autarke Energieversorgung zu erreichen, aber eine autarke Energieversorgung von 70 bis 90 % ist ideal.
  • Die Kosten für eine Solaranlage liegen zwischen 10.000 € und 30.000 €, und die Hinzunahme eines Batteriespeichersystems verursacht zusätzliche Kosten von 3.000 € bis 25.000 €.
  • Eine autarke Energieversorgung hat sich für Einzelpersonen als sinnvolle Maßnahme erwiesen, um stabile Energiekosten und Unabhängigkeit zu gewährleisten.

 

Was bedeutet eine autarke Energieversorgung?

Autarke Energieversorgung beschreibt die Fähigkeit, den eigenen Bedarf an Wärme und Strom ausschließlich durch selbst produzierte Energie zu decken, ohne externe Energiequellen in Anspruch zu nehmen.

Hauseigentümer, die das Ziel der autarke Energieversorgung verfolgen, streben meist eine Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und von externen Heizenergielieferungen an. Autarke Häuser benötigen eigene Systeme zur Energieerzeugung, um sich selbst versorgen zu können. Diese Anlagen produzieren Ökostrom und nachhaltige Wärme aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind, Geothermie, Wasserkraft oder Biomasse.

Unter einer autarken Energieversorgung (auch Eigenversorgung) versteht man in Deutschland die Fähigkeit eines Haushalts oder Gebäudes, seinen Energiebedarf (Strom und/oder Wärme) ganz oder teilweise unabhängig vom öffentlichen Versorgungsnetz zu decken.

Optionen für autarke Stromversorgungen   

Es existiert eine Vielzahl von Optionen für die autonome Stromerzeugung. Einige dieser Optionen eignen sich für Privathaushalte und Hausbesitzer, während andere nur in Ausnahmefällen wirklich nützlich sind. Hier sind verschiedene Optionen:

optionen für autarke stromversorgungen

Lösung 1: Solarenergiesysteme

Um die eigene Stromversorgung so autark wie möglich zu gestalten, sind moderne und erprobte Solaranlagen mit Abstand die beliebteste Methode. In Deutschland stammen mittlerweile 12 % des gesamten Bruttostroms aus der Photovoltaik, wobei der Großteil davon aus privaten Quellen kommt. Diese Technologie ist sehr fortschrittlich und eindeutig marktführend.

Der größte Nachteil von Solarenergie ist die intermittierende Stromerzeugung: Während der Großteil des erzeugten Stroms tagsüber anfällt, liegt der Verbrauch in Haushalten häufig am Abend. Ein Solarstromhaushalt ohne Speichersystem hat einen durchschnittlichen Eigenverbrauch von nur rund 30 %. Ein Speichersystem ermöglicht es, überschüssigen Strom, der am Mittag erzeugt wird, auf die Nacht zu verlagern. Dadurch erhöht sich der Eigenverbrauch auf 70–80 %.

Lösung 2: Windrad

Kleine Windkraftanlagen wandeln die kinetische Energie des Windes direkt in elektrische um. Ähnlich wie Solaranlagen werden sie auf dem Dach montiert und produzieren mithilfe der Windkraft Strom.

Windkraft ergänzt sich normalerweise mit Solarenergie, wobei Herbst und Winter die windreichsten Jahreszeiten sind. Damit wird die unzureichende Leistung der Photovoltaikanlage im Heizungszeitraum effektiv kompensiert.

Die angetriebenen Turbinen erzeugen unangenehme Vibrationen und Geräusche, die möglicherweise eine Belästigung für die Nachbarn darstellen. Aus diesem Grund benötigen Windräder und -turbinen im privaten Bereich grundsätzlich eine Genehmigung. Außerdem ist wegen des mechanischen Verschleißes eine regelmäßige fachmännische Wartung notwendig.  

Lösung 3: Wasserkraftwerk

Durch Wasserkraftwerke wird die Energie von strömendem Wasser in Bewegung umgewandelt, wodurch Turbinen betrieben und Strom gewonnen wird. Diese Energiequelle ist die stabilste und bietet jederzeit ohne Unterbrechung Strom.

Das System ist zudem durch eine sehr lange Lebensdauer von typischerweise mehreren Jahrzehnten gekennzeichnet.

In der Regel sind diese Systeme nicht für den privaten Gebrauch vorgesehen, da sie einen geeigneten Fluss mit der erforderlichen Breite, Tiefe und Durchflussmenge sowie die notwendigen Genehmigungen erfordern.

Lösung 4: Blockheizkraftwerk (BHKW)

Es handelt sich hierbei um ein Heizsystem, das Wasser erhitzt und in der Regel mit Erdgas oder Biomethan betrieben wird. Darüber hinaus wird aus der Abwärme elektrische Energie gewonnen. Das Prinzip wird auch als Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bezeichnet.

Diese Lösung eignet sich ideal für große Einfamilien- oder Mehrfamilienhäuser in langen Wintern.

Blockheizkraftwerke können aufgrund der Notwendigkeit, Energieträger extern zuzuführen, keine vollständige Autarkie (100 %) erreichen. Eine Teilautarkie im Bereich Strom von etwa 30 % ist jedoch möglich. Im Sommer, wenn keine Heizung benötigt wird, schaltet sich die Anlage oft ab, was zu einer vollständigen Abhängigkeit vom Stromnetz in dieser Zeit führt.

Lösung 5: Brennstoffzelle

Die BZH arbeitet mit Erdgas, da es derzeit noch keine rein wasserstoffbasierten Leitungen gibt. Sie gewinnt daraus Wasserstoff (blauer Wasserstoff), der anschließend in eine Brennstoffzelle geleitet wird. Aus diesem Grund wird die Heizung häufig mit dem Begriff „Wasserstoffheizung“ bezeichnet.

Sie produziert Wärme und Strom für Heizung und Warmwasser.

Auch eine Brennstoffzellenheizung erzeugt zeitweise Strom, der nicht vor Ort genutzt werden kann. Auch diese Technologie ist, wie das BHKW, nur teilautark in Bezug auf Elektrizität. Bei der Stromerzeugung kann der Autarkiegrad einer Brennstoffzellenheizung bis zu 60 % betragen; in Verbindung mit einem Stromspeicher liegt er bei bis zu 80 %.

Lösungen

Energiearten

Vorteile

Einschränkungen und Herausforderungen

Solarenergiesysteme

Erneuerbar

Einfachste Installation; niedrigste Kosten; ausgereifte Technologie

Stark abhängig von Tag/Nacht und Jahreszeit; geringe Leistung an bewölkten Tagen

Windrad

Erneuerbar

Hohe Energiedichte; übertrifft Solarenergie im Winter und nachts

Sehr strenge gesetzliche Auflagen; große Wirkungsgradschwankungen bei kleinen Windkraftanlagen

Wasserkraftwerk

Erneuerbar

Sehr stabile Stromversorgung; erzeugt Strom rund um die Uhr

Stark abhängig vom Standort (benötigt Wasserlauf); sehr komplexes Genehmigungsverfahren

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Wasserstoff/Erdgas

Extrem hoher Wirkungsgrad; kann gleichzeitig zum Heizen genutzt werden; leiser Betrieb

Sehr hohe Anfangskosten; abhängig von Erdgas

Brennstoffzelle

Kraft-Wärme-Kopplung

Erzeugt Strom und erzeugt gleichzeitig Wärme; geeignet für große Wohnhäuser

Höchster Wirkungsgrad nur bei Heizbedarf (Winter); geringe Auslastung im Sommer

Für Privathaushalte stellt Solarenergie die bevorzugte Wahl dar, um eine autarke Energieversorgung Versorgung zu erreichen. Etwa 90 % der Haushalte in Deutschland wohnen in Einfamilien- oder Reihenhäusern, die für die Anbringung von Dachsolaranlagen geeignet sind.

Für Mieter haben Balkonsolaranlagen diese Hürde deutlich gesenkt.

Mit diesem sofort einsatzbereiten Heimspeicher können Mieter und Stadtbewohner auf einfache Weise an der Energieerzeugung teilnehmen und so die Anwendungsmöglichkeiten der Solarenergie deutlich erweitern.

Produkte wie der Jackery SolarVault 3 Pro entsprechen dem aktuellen Trend. Sie nutzen nicht nur Solarstrom, sondern steuern auch die Stromverteilung präzise und maximieren so die Nutzung jeder Kilowattstunde selbst erzeugten Ökostroms.

Welche Größe muss eine Solaranlage haben, um Energieautarkie zu erreichen?

Eine Solaranlage ist für die meisten Hausbesitzer die wahrscheinlichste Lösung, um die erforderliche Leistung zu erbringen. Abhängig vom Strombedarf eines Haushalts sollte dieser Wert mindestens zwischen 10 und 20 kWp liegen.

Um die Größe Ihrer Solaranlage in Bezug auf Ihren Strombedarf zu bestimmen, können Sie eine einfache Schätzung vornehmen, indem Sie diese Schritte ausführen:

Schritt 1: Den eigenen Stromverbrauch bestimmen

Ein Singlehaushalt hat einen durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von ungefähr 1.500 Kilowattstunden. Der durchschnittliche Strombedarf einer vierköpfigen Familie liegt bei etwa 4.000 bis 4.500 kWh pro Jahr.

Diese Werte sind jedoch nur Durchschnittswerte und dienen lediglich als Referenz. Um Ihren gegenwärtigen Stromverbrauch zu berechnen, können Sie Ihre letzte Jahresstromabrechnung nutzen.

Schritt 2: Berücksichtigen Sie künftigen Mehrverbrauch

Wenn weitere Großverbraucher wie Wärmepumpe oder Elektroauto hinzukommen, ist entsprechend mehr Strom erforderlich.

  • Wärmepumpe: Je nach Typ kann der Jahresverbrauch einer Wärmepumpe für ein 120 m² großes Einfamilienhaus zwischen 2.400 und 4.300 kWh liegen. Im Durchschnitt bedeutet dies ein zusätzliches Plus von 3,5 kWp.
  • Elektromobilität: Ein durchschnittliches Elektroauto, das 15 kWh auf 100 km verbraucht und jährlich 13.000 km fährt, benötigt etwa 2.000 kWh zusätzlich pro Jahr. Dafür sollte die PV-Anlage um etwa 2 kWp größer ausfallen.

Schritt 3: Nutzen Sie die Formel für eine Schätzung

Eine einfache Faustregel kann Ihnen dabei helfen, die passende Größe Ihrer Photovoltaikanlage festzulegen:

  • Anlagengröße (kWp) = Jahresstrombedarf (kWh) × 2,5 ÷ 1.000 kWh/kWp

Der Faktor 2,5 berücksichtigt Ihren Zielwert für den Eigenverbrauchsanteil von 60 bis 80 % sowie die Notwendigkeit, auf zukünftige Strombedarfe wie E-Autos oder Wärmepumpen vorbereitet zu sein.

Beispiel: Welche Dimension sollte eine Solaranlage haben, um den jährlichen Strombedarf von 4.000 kWh einer vierköpfigen Familie gerecht zu werden?

Berechnung: 4.000 kWh multipliziert mit 2,5 und anschließend dividiert durch 1.000 kWh/kWp ergibt 10 kWp

Um ihren aktuellen und zukünftigen Strombedarf optimal mit Photovoltaik zu decken, benötigt diese Familie eine PV-Anlage mit einer Leistung von etwa 10 kWp.  

Hinweis*: Eine unabhängige Stromversorgung ist ohne Energiespeicher nahezu unmöglich. Selbst die größten Solaranlagen sind nachts nicht in der Lage, Strom zu produzieren, und es gibt immer Spitzenlastzeiten.

Die empfohlene Speicherkapazität liegt im Verhältnis von 1:1 bis 1:1,5, was bedeutet, dass pro 1 kWp Photovoltaikleistung eine Speicherkapazität von 1 bis 1,5 kWh vorgesehen werden sollte. Bei einem Stromverbrauch von 4000 kWh ist eine Speicherkapazität zwischen 10 und 15 kWh ideal.

welche größe muss eine solaranlage haben, um energieautarkie zu erreichen

Mit einem erweiterbaren Speicherbereich von 2,52–15,12 kWh unterstützt Jackery SolarVault 3 Pro bis zu fünf Akkus. So wird die tagsüber erzeugte überschüssige Energie gespeichert und Ihr Zuhause die ganze Nacht über mit Strom versorgt.

Selbst wenn Sie während der sonnigsten Stunden nicht zu Hause sind, geht kein wertvolles Tageslicht verloren – SolarVault 3 Pro speichert es für Ihren abendlichen Bedarf. Im Gegensatz zu Solaranlagen ohne Speicher versorgt es Ihr Zuhause auch nach Sonnenuntergang noch mit Strom, wodurch Ihr Eigenverbrauch deutlich gesteigert und Ihre Einsparungen maximiert werden.

Ist es für einen Haushalt möglich, 100 % autarke Energieversorgung zu erreichen?  

Es ist theoretisch möglich, dass ein Haushalt zu 100 % energieautark ist. Allerdings ist es für einen durchschnittlichen Haushalt sehr herausfordernd, über das ganze Jahr hinweg Energieautarkie zu erreichen.

In Deutschland reicht die Sonnenenergie jedoch nicht aus, um den ganzjährigen Bedarf an Strom und möglicherweise auch einen Teil der Wärme zu decken. Außerdem ist zu erwarten, dass die Anfangsinvestitionen für eine vollständige Energieautarkie höher sind als die Einsparungen im Energiekonsum.

Ein Haushalt kann jedoch mit einer systematisch fundierten Systemkonfiguration einen hohen Grad an Unabhängigkeit von 70–90 % erreichen. Hier sind einige Optionen, um der Energieautarkie so nah wie möglich zu kommen:

Maximieren Sie Ihre Stromerzeugungskapazität

Berücksichtigen Sie nicht nur den jährlichen Stromverbrauch, sondern zielen Sie auf eine vollständige Dachabdeckung ab. In den sonnenarmen Jahreszeiten, Frühling und Herbst, fangen mehr Solarmodule diffuses Licht ein.

Eine Balkon-Solaranlage stellt für Mieter oder Häuser mit ungünstigen Dachbedingungen eine ausgezeichnete Ergänzung dar. Sie lässt sich problemlos installieren und verwendet das Sonnenlicht von Balkonen, Terrassen oder Wänden optimal. Jackery ist eine empfehlenswerte Wahl; deren Produkte bestehen meist aus hochwirksamen Solarmodulen und erstklassigen Energiespeicherbatterien.

jackery solarvault 3 pro für zuhause

Rüsten Sie sich mit einem effizienten Energiespeichersystem aus

Die Erzeugung von Solarstrom erfolgt nicht kontinuierlich. Ein langlebiges und hocheffizientes Batteriespeichersystem (wie Lithium-Eisenphosphat-Batterien) kann überschüssigen Strom tagsüber speichern und diesen nachts oder an bewölkten Tagen nutzen. Ohne Batterien beträgt Ihr Selbstversorgungsgrad typischerweise nur 30 %, während er mit Batterien auf über 70 % ansteigen kann.

Für Gebäude, die eine sehr hohe Selbstversorgung anvisieren, wird normalerweise eine Kapazität von 10 kWh oder mehr empfohlen. Um Ihren zukünftigen Strombedarf zu decken, empfiehlt es sich, ein Modell auszuwählen, das modular erweiterbar ist.

Auch wenn Sie nicht zu Hause sind, sammelt Jackery SolarVault 3 Pro von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Sonnenlicht und wandelt jede Stunde Tageslicht in saubere, nutzbare Energie um. Mit einer PV-Eingangsleistung von bis zu 4000 W erzeugt es bis zu 4800 kWh pro Jahr und verwandelt Ihren Balkon oder Ihr Dach in ein privates Kraftwerk, das Ihnen kontinuierlich Strom liefert.

Und selbst wenn Sie nicht mit den vollen 4000 W starten, bietet SolarVault 3 Pro Ihnen Erweiterungsmöglichkeiten – für Modul-Upgrades, saisonale Erweiterungen oder zukünftige Anpassungen Ihrer Hausenergieanlage.

Sektorkopplung und smarter Verbrauch

Es genügt nicht, nur die Stromproduktion und -speicherung zu steigern; entscheidend ist, wie effizient jede einzelne Kilowattstunde Strom genutzt wird. Verwenden Sie zum Beispiel überschüssige Solarenergie, um eine Wärmepumpe für Heiz- oder Warmwasserzwecke zu betreiben. Warmwasserspeicher bieten grundsätzlich eine preiswerte Möglichkeit, Energie zu speichern.

Denken Sie daran, clevere Systeme zu verwenden, die während der Zeiten mit maximal Stromerzeugung automatisch leistungsstarke Geräte anschalten, um eine Verschwendung von Strom zu verhindern. Besitzer von E-Fahrzeugen können während der sonnigen Mittagsstunden intelligente Ladestationen verwenden, um ihre Fahrzeuge komplett aufzuladen.

SolarVault 3 Pro ist mit allen Arten von Solaranlagen kompatibel – ob alt oder neu, starr oder flexibel und von jeder Marke. So können Sie Ihre Solaranlage flexibel erweitern. Dank der Echtzeit-Strompreise führender europäischer Plattformen lädt SolarVault 3 Pro automatisch auf, wenn der Strom am günstigsten ist, und entlädt sich in Zeiten hoher Preise. Dadurch sparen Sie auch ohne Sonneneinstrahlung.

Jackery SolarVault 3 Pro: Erweiterbare Kapazität zur Erreichung von Energieautarkie 

Der Jackery SolarVault 3 Pro ist ein All-in-One-Solarspeichersystem für Privathaushalte, das darauf ausgelegt ist, die Erfassung, Speicherung und Nutzung von Solarenergie über den gesamten Tag hinweg effizienter zu gestalten. Anstatt nur als Batterie zu fungieren, ist es eine intelligente Energielösung für Haushalte, die Solarenergie, Batteriespeicher, Wechselrichterfunktionen und Energiemanagement in einem modularen System vereint.

Eine der größten Stärken des Jackery SolarVault 3 Pro ist seine Flexibilität für verschiedene Nutzungsprofile. Er eignet sich sowohl für die Installation einer neuen Solaranlage als auch für Haushalte mit bereits vorhandener Photovoltaikanlage. Die Kompatibilität mit verschiedenen Solar-Systemtypen und -Marken macht ihn zudem zu einer praktischen und flexiblen Upgrade-Option.

jackery solarvault 3 pro

Starker Solareingang für bessere Energieausbeute

Der SolarVault 3 Pro wurde entwickelt, um die verfügbare Sonneneinstrahlung im Alltag optimal zu nutzen. Es unterstützt bis zu 4000 W PV-Eingangsleistung und verfügt über vier unabhängige MPPT-Tracker. Dadurch arbeiten verschiedene Modulgruppen effizienter, selbst bei unterschiedlicher Dachausrichtung oder bei Teilverschattung einzelner Module.

Unter den genannten Annahmen kann es bis zu 4800 kWh Strom pro Jahr erzeugen und so den Balkon oder die Dachterrasse in eine produktivere Energiequelle für Ihr Zuhause verwandeln.

Erweiterbarer Speicher für Tag und Nacht

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der modulare Speicher. Das System startet mit 2,52 kWh und kann mit bis zu fünf Batteriepacks auf 15,12 kWh erweitert werden. So eignet es sich für Haushalte unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichen Energiebedürfnissen. Nutzer können so überschüssigen Solarstrom speichern und abends oder nachts nutzen.

Skalierbare Parallelschaltung für größere Häuser

Für Häuser mit höherem Strombedarf bietet der SolarVault 3 Pro zudem eine flexible Erweiterung. Es unterstützt die drahtlose Parallelschaltung von bis zu drei Einheiten und ermöglicht so eine Solareingangsleistung von bis zu 12 kW, eine nutzbare Speicherkapazität von 45,36 kWh und eine Netzausgangsleistung von 3600 W. Damit ist es eine leistungsstarke Option für größere Grundstücke, mehrstöckige Häuser oder Familien mit höherem Energiebedarf.

Zuverlässige Stromversorgung für den täglichen Gebrauch und als Notstromversorgung

Neben der Solarstromerzeugung und -speicherung ist der SolarVault 3 Pro auch für die praktische Stromversorgung von Haushalten konzipiert. Er liefert eine Netzausgangsleistung von 1200 W, bietet eine Bypass-Leistung von bis zu 2300 W und kann bei Stromausfällen innerhalb weniger als 20 Millisekunden auf Batteriebetrieb umschalten.

Ein höherer MPPT-Eingangsstrom ermöglicht eine schnellere Solarladung und eine bessere Leistung bei voller Sonneneinstrahlung.

Der MPPT-Eingangsstrom (A) eines Batteriespeichersystems oder eines Solargenerators ist entscheidend, da er die Menge der Solarenergie bestimmt, die das System gleichzeitig von den Solarmodulen aufnehmen kann. Der Unterschied zwischen einem MPPT-Eingangsstrom von 28 A (von Jackery) und 18 A (von anderen Herstellern) beeinflusst hauptsächlich die Ladegeschwindigkeit, die Kompatibilität mit der Größe der Solaranlage und die Effizienz bei starker Sonneneinstrahlung.

Spezifikationen

MPPT 18 A

MPPT 28 A

Maximaler Solarstrom

Niedrig

Hoch

Maximale Solarladeleistung

Niedrig

Hoch

Ladegeschwindigkeit

Langsam

Schnell

Geeignete Solarmodulkapazität

Kleine Solaranlagen

Große Solaranlagen

Energieausbeute bei voller Sonneneinstrahlung

Kann die Leistung begrenzen

Nutzt mehr Energie

Geeignet für

Kleine Solaranlagen

Mobile Kraftwerke

≤ 600–800 W: Solarmodulfelder

Gelegentliches Laden im Freien

Solarspeichersysteme für Privathaushalte

1000 W und mehr: Solarmodulfelder

Schnelleres tägliches Laden

Optimierter Solarertrag

Welche Vorteile bietet ein 28-A-MPPT-Regler?

Ein MPPT (Maximum Power Point Tracking) ist ein intelligenter Regler für Solaranlagen. Er passt den Arbeitspunkt der Solarmodule kontinuierlich an, um deren Energieproduktion zu optimieren.

Je höher die Eingangsstromgrenze des MPPT ist, desto mehr elektrische Energie kann das System von den Solarmodulen gewinnen, insbesondere bei starker Sonneneinstrahlung oder mit leistungsstarken Solarmodulen.

Übersteigt der Ausgangsstrom der Solarmodule die maximale Eingangskapazität des MPPT, kann die überschüssige Energie nicht vollständig genutzt werden.

Beispiel: Ein Solarmodul erzeugt 24 A:

18-A-MPPT-Regler: Kann maximal 18 A aufnehmen; überschüssige Energie kann nicht effizient genutzt werden.

28-A-MPPT-Regler: Kann den vollen Eingangsstrom von 24 A aufnehmen und nutzt somit die Energieproduktion des Solarmoduls optimal aus.

Ein 28-A-MPPT-Laderegler (z. B. vom Jackery SolarVault 3 Pro) bietet daher eine verbesserte Kompatibilität mit leistungsstarken Solarmodulen und reduziert gleichzeitig Energieverluste durch Strombegrenzung bei maximaler Sonneneinstrahlung. Dies optimiert die Solarenergienutzung und die Ladeleistung.

Hinweis*: Die tatsächliche Ladeleistung kann je nach Solarmodulkonfiguration, Sonneneinstrahlung, Batteriezustand und Systemleistungsgrenzen variieren.

Intelligentes App-Management für den Stromverbrauch rund um die Uhr

Mit dem Jackery SolarVault 3 Pro können Nutzer in Echtzeit Daten zu Stromerzeugung, -verbrauch und -speicherung über die Jackery-App einsehen. Der intelligente Modus passt den Stromverbrauch automatisch an die prognostizierte Solarstromerzeugung, den Stromverbrauch des Haushalts sowie den Ladezustand der Batterie (SOC) an.

Wir haben eine Tabelle erstellt, die die Funktionen des Jackery SolarVault 3 Pro zusammenfasst.

Produkt

Jackery SolarVault 3 Pro

Systemtyp

Hybrid-Balkonspeicher (AC/DC)

Batteriezelle

LiFePO4

Kapazität

2,52 - 15,12 kWh

45,36 kWh nutzbarer Speicher (bei 3 Einheiten)

Ausgangsleistung

1200 W Wechselstrom, bidirektional

(800 W Standard)

Maximale Eingangsleistung

4000 W (4 x 1000 W) (MPPT)

Maximaler Eingangsstrom

28 A*4

Betriebsspannungsbereich

16–60 V d. c.

Maximale Wechselstrom-Eingangs-/Ausgangsleistung (Bypass-Modus)

2300 W

Schutzart

IP65 (geeignet für den Außenbereich)

Kompatibilität mit Solarsystemen

100% kompatibel mit allen Arten von Solarsystemen

Installation

Plug and Play

Betriebstemperatur

–20 °C ~ 55 °C

Garantie

10 Jahre

*Diese Daten dienen nur zu Orientierungszwecken; weitere Informationen finden Sie auf der Produktseite.


Wie hoch sind die Kosten für autarke Energieversorgung in Deutschland? 

Der Preis einer Solaranlage variiert je nach unterschiedlichen Faktoren. Für die Ermittlung des Preises sind vor allem die Größe der Anlage und ihre Leistungskapazität entscheidend. Normalerweise liegen die Kosten zwischen 10.000 und 30.000 Euro. Käufer, die eine sehr große Anlage oder einen zusätzlichen Stromspeicher erwerben, zahlen entsprechend mehr.

Als Faustregel kann man festhalten: Je größer eine Anlage ist, desto niedriger wird der Preis pro Quadratmeter. Das bedeutet auch, dass bei größeren Modulen das Kostenverhältnis in Euro pro Kilowattpeak geringer ist.

Leistung der Anlage

Kosten pro kWp

Gesamtkosten

4 kWp

ca. 2.500 €

ca. 10.000 €

6 kWp

ca. 2.070 €

ca. 12.400 €

8 kWp

ca. 1.820 €

ca. 14.500 €

10 kWp

ca. 1.650 €

ca. 16.500 €

12 kWp

ca. 1.530 €

ca. 18.300 €

14 kWp

ca. 1.430 €

ca. 20.000 €

16 kWp

ca. 1.340 €

ca. 21.500 €

18 kWp

ca. 1.280 €

ca. 23.000 €

20 kWp

ca. 1.250 €

ca. 25.000 €

(Quelle: www.wuestenrot.de)

Die oben genannten Preise dienen nur als Richtwerte. Für eine genauere Preisberechnung wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb.

Der Preis für eine Solaranlage umfasst normalerweise alle Komponenten (wie Paneele, Wechselrichter, Kabel und Gerüst) sowie die Kosten für Beratung, Planung, Installation und Inbetriebnahme.

Falls Sie neben der Photovoltaikanlage auch einen Stromspeicher installieren möchten, fallen dafür zusätzliche Kosten an. Abhängig von Speicherkapazität und Batterietyp variiert der Preis, der zwischen 3.000 und 25.000 Euro liegen kann. Für kleinere Anlagen sind kleinere Speicher notwendig, deren Kosten entsprechend geringer sind. Es wird geschätzt, dass der Preis pro kWh Speichergröße gut 1.300 Euro beträgt.

Was ist der Preis für ein 10-kWh-Heimspeichersystem?

Ein 10-kWh-Speicher eignet sich für Einfamilienhäuser mit höherem Stromverbrauch oder größeren Solaranlagen. Er kann einen großen Teil des selbst produzierten Solarstroms speichern und den Eigenverbrauch erheblich steigern.

Ein 10-kWh-Speicher kostet in der Regel zwischen 6.500 und 10.000 Euro. Die Kosten hängen auch hier vom Hersteller, der Technologie und den regionalen Installationskosten ab.

Beispiel: Nehmen wir an, Ihre Solaranlage hat eine Leistung von 10 kWp und nutzt ein 10-kWh-Energiespeichersystem. Die Aufstellung der Kosten würde wie folgt aussehen:

Kostenpunkte

Solaranlage mit Speicher

PV-Module

6.138 €

Wechselrichter

650 €

Kabel und Zubehör

2.448 €

Montage

3.249 €

Installation und Inbetriebnahme

3.410 €

Stromspeicher

8.750 €

Installation Stromspeicher

2.000 €

Gesamtkosten

26.645 €

(Quelle: www.wuestenrot.de)

Die oben genannten Preise dienen nur als Richtwerte. Für eine genauere Preisberechnung wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb.

solarvault 3 pro

Die Zukunft der Autarke Energieversorgung 

Der Weg hin zu einer autarken Energieversorgung wird mehr und mehr zu einer dringlichen Maßnahme für die wirtschaftliche Stabilität und soziale Resilienz. Über einen langen Zeitraum basierte die Energieversorgung von Haushalten und Industrie in Deutschland auf externen Quellen. Jüngste geopolitische Auseinandersetzungen haben diese Illusion allerdings zunichtegemacht.

Deutschland sowie Europa insgesamt erfuhren dramatische Schwankungen in der Versorgung. Dies hat die Vulnerabilität einer übermäßigen Abhängigkeit von einer allein externen Quelle evident werden lassen.

Die Preise für Strom und Erdgas erreichten aufgrund der Schwankungsanfälligkeit des Energiemarktes zwischenzeitlich historische Höchstwerte. Die Erwartung anhaltend hoher Kosten hat Unternehmen und Haushalte dazu veranlasst, nach netzunabhängigen Lösungen zu suchen, obwohl sich die Preise inzwischen etwas stabilisiert haben.

Daher ist die autarke Energieversorgung heute und in der Zukunft strategisch von beispielloser Bedeutung. Die Energie-Selbstversorgung bietet drei Garantien:

  • Verminderte Kosten: Eine einmalige Investition in Photovoltaik- und Energiespeichersysteme sichert langfristig den Zugang zu kostengünstigem Strom. Haushalte haben die Möglichkeit, ihre Stromausgaben zu reduzieren und sich vor den Schwankungen des externen Energiemarktes zu schützen.
  • Energieunabhängigkeit: Bei extremen Wetterlagen oder Netzausfällen durch Überlastung sichert ein unabhängiges Energiesystem den einwandfreien Ablauf wichtiger Haushaltsfunktionen wie Heizen, Beleuchten und Kochen.
  • Ökologische Nachhaltigkeit: Ein wesentlicher Bestandteil zur Verringerung der Treibhausgasemissionen ist der Ausbau regenerativer Energien. Eine gewisse Energieautarkie trägt direkt zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei.

Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden finden Sie die häufig gestellten Fragen zum Jackery SolarVault 3 Pro:

1. Was bedeutet autarke Energieversorgung?

Bei autarker Energieversorgung wird der eigene Wärme- und Strombedarf mit selbst produzierter Energie gedeckt, ohne auf externe Energiequellen angewiesen zu sein. Hauseigentümer, die das Ziel der Energieautarkie verfolgen, streben meist eine Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und von externen Heizenergielieferungen an.

2. Kann man ein Haus komplett autark machen?

Ja, theoretisch ist es möglich, 100 % autark zu sein, aber es erfordert oft große Investitionen in Technologien wie Photovoltaik, Windkraft oder Biomasseanlagen sowie in effiziente Energiespeicherungssysteme. Es kann auch nötig sein, Wärmedämmstoffe mit sehr hoher Effizienz zu verwenden.

3. Wie groß muss ein Stromspeicher sein, um autark zu sein?

Wie groß der benötigte Stromspeicher sein muss, ist von Ihrem persönlichen Stromverbrauch und der Leistung Ihrer Photovoltaikanlage abhängig. Für einen jährlichen Stromverbrauch von 1.000 Kilowattstunden sollte der Speicher eine Kapazität von etwa 1 bis 1,5 Kilowattstunden besitzen. Bei einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden ist ein Speicher mit einer Kapazität von etwa 4-6 Kilowattstunden empfehlenswert. Für viele Haushalte kann ein Speicher mit 5 kWh Kapazität ausreichend sein, jedoch ist eine genaue Berechnung empfehlenswert.

4. Kann man sich autark mit Strom versorgen?

Ja, wenn Sie eine Photovoltaikanlage mit ausreichender Dimensionierung und ein Speichersystem nutzen, können Sie Ihr Haus unabhängig mit Strom versorgen. Um die Sicherheit der Versorgung zu garantieren, ist allerdings eine intelligente Steuerung der Energieflüsse notwendig.

Fazit

Die autarke Energieversorgung durch Solarenergie und der damit verbundene unabhängige Lebensstil stellen für die meisten Menschen die beste Option dar. Diese Technologie erzeugt saubere Energie aus Sonnenlicht und unterstützt die Menschen dabei, sich von der Abhängigkeit von konventionellen Energiequellen zu befreien.

Es ist für gewöhnliche Familien sehr herausfordernd, über das ganze Jahr hinweg eine durchgängige autarke Energieversorgung zu gewährleisten. Eine autarke Energieversorgung von 70 bis 90 % stellt jedoch einen idealen Wert dar.

Ein Solarspeichersystem ist eine hervorragende Alternative zu einer herkömmlichen Solaranlage auf dem Dach. Sie lassen sich unkompliziert installieren und nutzen die Sonnenstrahlung auf Balkonen, Terrassen oder Außenwänden optimal aus. Die Jackery SolarVault 3 Pro ist eine gute Wahl.

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