Mit dem neuen Jackery Explorer 1000 Plus v2 erweitert Jackery sein Angebot für mobile Stromversorgung und Backup-Strom zu Hause. Die neue Powerstation kombiniert 1.024 Wh Akkukapazität, 1.800 W Dauerleistung und die Möglichkeit zur Speichererweiterung – für Campingausflüge, mobiles Arbeiten und die Versorgung ausgewählter Geräte bei einem Stromausfall.
Ob als Powerstation beim Camping für Kühlbox, Laptop und Beleuchtung oder als Stromreserve für kompatible Haushaltsgeräte: Der Explorer 1000 Plus v2 bietet flexible Einsatzmöglichkeiten. In diesem Artikel stellen wir das neue Modell vor, zeigen seine wichtigsten Funktionen und erklären, worauf es bei Geräteauswahl, Laufzeit und Laden ankommt.
|
Wichtige Erkenntnisse: |
|
Der Jackery Explorer 1000 Plus v2 im Überblick
Der Explorer 1000 Plus v2 gehört zur neuen erweiterbaren Jackery Explorer Serie, die auf der IFA 2026 in Berlin vorgestellt wurde. Mit rund 10,8 kg und Abmessungen von etwa 31,4 × 20,1 × 23,4 cm lässt sich das Grundgerät im Kofferraum oder Camper unterbringen.
Die CTB-2.0-Bauweise von Jackery trägt dazu bei, das Volumen zu reduzieren, während die Akkukapazität von 1.024 Wh erhalten bleibt.
Das Produkt stammt von einer Marke mit etablierter weltweiter Präsenz. Laut dem Frost-&-Sullivan-Whitepaper (2026) zur globalen Branche für Solargeneratoren und Plug-in-Solarstromspeicher belegte Jackery, gemessen am kumulierten Verkaufsvolumen und Gesamtumsatz bis Ende 2025, weltweit den ersten Platz unter den Marken für Solargeneratoren und Plug-in-Solarstromspeicher.

Mit einer AC-Dauerleistung von 1.800 W kann die Explorer 1000 Plus v2 Laptops, Beleuchtung sowie kompatible Kochgeräte oder Werkzeuge im Rahmen ihrer Leistungsgrenzen betreiben. Drei AC-Steckdosen, USB-C-Ladeanschlüsse mit bis zu 140 W sowie zusätzliche USB-A- und Kfz-Anschlüsse decken den Bedarf gängiger Geräte ab.
Für längere Reisen oder einen höheren Notstrombedarf lässt sich die Speicherkapazität durch kompatible Zusatzakkus auf rund 11 kWh erweitern. Diese Flexibilität ermöglicht es, zunächst mit der tragbaren Basiseinheit zu starten und die Kapazität später zu erhöhen. Das Aufladen über das Stromnetz dauert etwa 1,25 Stunden, während die Unterstützung für eine Solar-Eingangsleistung von bis zu 400 W eine weitere Lademöglichkeit bei ausreichendem Sonnenlicht bietet.
Ein keramikbeschichteter LFP-Akku, der für 6.000 Ladezyklen (bis zu 70 % Restkapazität) ausgelegt ist, sowie App-basierte Überwachung und eine USV-Umschaltzeit von 10 ms runden die alltagstauglichen Funktionen ab.
|
Spezifikation |
Jackery Explorer 1000 Plus v2 |
|
Batteriekapazität |
1.024 Wh |
|
Erweiterbare Kapazität |
ca. 11 kWh mit kompatiblen Zusatzbatterien |
|
Batteriechemie |
LiFePO₄ Lithiumeisenphosphat |
|
Zyklenlebensdauer |
6.000 Zyklen bis mindestens 70 % Kapazität |
|
Kontinuierliche AC-Leistung |
1.800 W |
|
Spitzenleistung |
3.600 W |
|
Gewicht |
ca. 10,8 kg |
|
Abmessungen |
31,4 × 20,1 × 23,4 cm |
|
Ladetemperatur |
14 °F to 113 °F / -10 °C to 45 °C |
|
Entladetemperatur |
14 °F to 113 °F / -10 °C to 45 °C |
|
Maximaler Solareingang |
400 W |
|
USB-C-Ausgänge |
Zwei Anschlüsse: bis zu 30 W und 140 W |
|
USB-C 30W Profile |
5 V/3 A, 9 V/3 A, 12 V/2,5 A, 15 V/2 A, 20 V/1,5 A |
|
USB-C 140W Profile |
5 V/3 A, 9 V/3 A, 12 V/3 A, 15 V/3 A, 20 V/5 A, 28 V/5 A |
|
USB-A-Ausgang |
Up to 18 W: 5–6 V/3 A, 6–9 V/2 A, 9–12 V/1,5 A |
|
DC-Erweiterungsanschluss |
36,8–56 V, bis zu 65 A |
|
Ladezeit |
AC+DC-Hybrid: 47 Minuten; Wechselstrom schnell: 50 Minuten; AC-Standard: 75 Minuten |
Was das Design im Alltag bedeutet
Mit einem Gewicht von rund 10,8 kg lässt sich das Gerät beim Transport zwischen Haus, Auto und Campingplatz noch gut handhaben, ist jedoch für längere Fußwege recht schwer. Die kompakten Abmessungen erleichtern die Planung des Stauraums im Campingbus; dabei sollte jedoch zusätzlicher Platz für angeschlossene Kabel und die Belüftung eingeplant werden.
Platzieren Sie das Gerät so, dass das Display ablesbar und die Anschlüsse zugänglich sind, ohne dass anderes Gepäck bewegt werden muss. Ein praktischer Aufbewahrungsort ist nicht zwangsläufig auch ein geeigneter Betriebsort – insbesondere nicht in einem vollgepackten Schrank.
Der 140-W-USB-C-Anschluss ermöglicht das direkte Laden kompatibler Laptops. Für die maximale Ladegeschwindigkeit sind ein Laptop, der das entsprechende USB-Power-Delivery-Profil unterstützt, sowie ein dafür ausgelegtes Kabel erforderlich. Der separate 30-W-Anschluss bietet eine weitere Möglichkeit zum Laden kleinerer, kompatibler Geräte. Bestellungen sind in Europa ab dem 14. Oktober 2026 möglich.

Erweiterbarer Speicher für längere Einsätze
Ein Zusatzakku lohnt sich vor allem dann, wenn die Geräte bereits zur Ausgangsleistung passen, die gespeicherte Energie aber nicht für die gewünschte Zeit reicht. Wer bisher nur Licht und Smartphone versorgt, braucht andere Reserven als jemand, der mehrere Tage eine Kühlbox und einen Laptop betreibt.
Erst den Verbrauch berechnen, dann erweitern
Angenommen, deine Ausrüstung benötigt täglich 700 Wh. Für zwei Tage ohne Nachladen sind das 1.400 Wh. Bei einer angenommenen nutzbaren Energiemenge von 85 % ergibt sich ein rechnerischer Kapazitätsbedarf von:
1.400 Wh ÷ 0,85 ≈ 1.647 Wh Nennkapazität.
Das Grundgerät reicht für dieses Beispiel nicht aus. Ein passender Zusatzakku oder eine verlässlich verfügbare Lademöglichkeit kann die Lücke schließen. Eine zusätzliche Reserve für höheren Kühlbedarf oder längere Arbeitszeiten ist dabei noch nicht berücksichtigt.
Die Erweiterbarkeit bis rund 11 kWh eröffnet längere Einsatzzeiten. Für viele Nutzer wird jedoch eine deutlich kleinere Konfiguration ausreichen. Zusätzliche Akkus kosten Geld, brauchen Stellfläche und müssen ebenfalls transportiert und geladen werden.
Die Jackery Explorer 1000 Plus v2 unterstützt bis zu fünf Akkueinheiten mit jeweils 2.048 Wh Kapazität. Daraus ergibt sich eine Gesamtkapazität von maximal 11.264 Wh – gerundet etwa 11 kWh.
|
Zusätzliche Akkus |
Gesamtkapazität |
Mögliche Nutzung und Auswirkungen auf den Transport |
|
Keine |
1.024 Wh |
Short trips; main unit only |
|
Einer |
3.072 Wh |
Overnight essentials; one extra unit |
|
Zwei |
5.120 Wh |
Longer stays; two extra units |
|
Drei |
7.168 Wh |
Repeated work sessions; more storage space |
|
Vier |
9.216 Wh |
Extended use; substantial equipment load |
|
Fünf |
11.264 Wh |
Maximum endurance; greatest weight and cost |
Jedes Paket erhöht die Anschaffungskosten und das Gewicht und fügt eine weitere Kabelverbindung hinzu.
Mehr Kapazität verändert die Leistungsgrenze nicht
Auch mit Zusatzakkus bleibt die AC-Dauerleistung bei 1.800 W. Ein Wasserkocher mit 2.200 W wird deshalb durch eine Speichererweiterung nicht passend. Für solche Geräte ist eine Powerstation mit höherer Ausgangsleistung oder ein sparsameres Gerät erforderlich.
Längere Aufenthalte abseits des Stromnetzes, der Bedarf an Strom für die Nacht sowie das wiederholte Aufladen von Laptops oder Kameras können eine Erweiterung rechtfertigen. Wägen Sie diesen Nutzen gegen den Transport zusätzlicher Ausrüstung und den Aufwand für das Wiederaufladen einer größeren Batteriebank ab: Bei gleicher Ladeleistung dauert es länger, eine stärker entladene Batteriekapazität wieder aufzuladen.
Anschluss an Akkupacks
Die mitgelieferte Bedienungsanleitung veranschaulicht, wie die Haupteinheit mit dem ersten Akkupack verbunden und wie eine Kette aus weiteren Akkupacks gebildet wird:
Schalten Sie die Powerstation und alle Akkupacks vor dem Anschließen aus.
Stellen Sie die Geräte auf einer ebenen, stabilen und ausreichend tragfähigen Fläche auf; lassen Sie dabei einen Abstand von mindestens 200 mm um die seitlichen Lüftungsöffnungen frei.
Schließen Sie das erste Akkupack mit dem dafür vorgesehenen Erweiterungskabel an und verbinden Sie anschließend weitere Akkupacks wie abgebildet.
Beachten Sie für die detaillierte Bedienung die Anleitung des Akkupacks. Das Display der Powerstation zeigt die Anzahl der angeschlossenen Akkupacks an.
Die Standardgrenze für das Stapeln liegt bei drei Akkupacks. Für das Stapeln von vier oder mehr Einheiten ist ein geschützter Standort an einer Wand sowie eine Kippsicherung erforderlich.

App-Steuerung, USV und Energiemanagement im Alltag
Die Bedienelemente der Jackery Explorer 1000 Plus v2 helfen Ihnen, den Ladevorgang zu steuern, wichtige Geräte zu priorisieren und unerwartete Abschaltungen zu vermeiden. Diese Einstellungen sind besonders dann wichtig, wenn Geräte über Nacht angeschlossen bleiben.
Nützliche Funktionen jenseits der Akkuanzeige
Die Anzeige der Eingangs- und Ausgangsleistung (Watt) hilft Ihnen zu erkennen, ob der Ladevorgang mit dem Verbrauch Schritt hält. Mit den Ausgangsreglern können Sie nicht benötigte Anschlüsse deaktivieren, und Warnmeldungen helfen Ihnen, Probleme zu erkennen, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern.
|
App-Funktion oder -Modus |
Nützliche Funktion |
|
Leistungsüberwachung |
Ladeeingang, Verbrauch der angeschlossenen Geräte und verbleibende Energie prüfen |
|
Ladeeinstellungen |
Standard- oder Notladung passend zur Abfahrtszeit wählen |
|
Steuerung der Ausgänge |
Verfügbare AC- oder DC/USB-Ausgangsgruppen ein- oder ausschalten |
|
Time-of-Use-Modus |
Ladevorgänge auf Zeiten mit günstigeren Stromtarifen abstimmen |
|
Intelligente Lastpriorisierung |
Energie für wichtige Geräte reservieren, wenn der Ladestand sinkt |
|
Energiesparmodus |
Automatische Abschaltung für ungenutzte Ausgänge oder Ausgänge mit geringer Last anpassen |
|
Einstellungen zur Entladegrenze |
Festlegen, wie viel Batteriekapazität verbleiben soll, bevor die Entladung stoppt |
|
Statusmeldungen |
Störungen oder Betriebszustände prüfen, die Aufmerksamkeit erfordern |
Was die USV-Funktion tatsächlich leistet
Wenn die Station am Stromnetz angeschlossen ist und Geräte an den aktivierten AC-Ausgängen betrieben werden, schaltet sie bei einem Netzausfall innerhalb von 10 ms auf Batteriebetrieb um.
Dies ist mit einer kurzen Unterbrechung verbunden. Geräte, die eine Umschaltzeit von null Millisekunden erfordern, sind hierfür nicht geeignet; die Kompatibilität sollte vor einem geplanten Notbetrieb eingehend geprüft werden. Die Funktion versorgt die angeschlossenen Geräte; sie sichert nicht automatisch die Stromkreise des Haushalts ab.
Wichtige Einstellungen für Geräte mit geringem Stromverbrauch
Der Energiesparmodus ist standardmäßig aktiviert. Die Ausgänge können sich abschalten, wenn die Last über einen Zeitraum von 12 Stunden unter 25 W (AC) bzw. 2 W (DC/USB) liegt; diese Einstellung ist daher für Router und Geräte mit unregelmäßigem Betrieb relevant.
Ob und wie die Ausgänge wieder aktiviert werden, hängt von der Ursache der Abschaltung ab. Nach Erreichen der Entladegrenze ist für eine automatische Wiederaufnahme des Betriebs ein Ladezustand erforderlich, der mindestens 10 Prozentpunkte über dieser Grenze liegt. Ausgänge, die aufgrund des Energiesparmodus, einer Schutzfunktion oder eines Entlade-Timers abgeschaltet wurden, schalten sich nicht automatisch wieder ein. Überprüfen Sie die Entladegrenze sowie die Abschalteinstellungen und testen Sie einen vollständigen Betriebszyklus, bevor Sie die Geräte unbeaufsichtigt lassen.

Laden an Steckdose, Solarmodul und Fahrzeug
Die beste Ladestrategie folgt deiner Nutzung: zu Hause vorladen, am Stellplatz gegebenenfalls Solarenergie nutzen und auf Reisen geeignete Fahrzeug-Lademöglichkeiten einplanen. Entscheidend ist die tatsächlich verfügbare Ladeleistung.
|
Methode |
Erforderliches Zubehör |
Wichtigste Einschränkung |
|
Netzstrom |
Mitgeliefertes AC-Ladekabel |
Schnellladen erfordert den entsprechenden Modus |
|
Solar |
Kompatible SolarSaga-Module; Anschlüsse für gekoppelte Module |
Max. 400 W Eingangsleistung; wetterabhängig |
|
Kfz-Steckdose |
Kompatibles 12-V-Kfz-Ladekabel (separat erhältlich) |
Laden mit geringerer Leistung; 24-V-Steckdosen werden nicht unterstützt |
|
Lichtmaschine |
Kompatibles Jackery DC-DC-Ladegerät für Lichtmaschinen (separat erhältlich) |
Erfordert Fahrzeugeinbau und geeignete Anschlüsse |
Netzladung vor der Abfahrt
Für die Standardladung am Stromnetz sind rund 1,25 Stunden angegeben. Ein über die App aktivierbarer Schnelllademodus kann die Ladezeit verkürzen. Für eine vollständige AC-Schnellladung werden lediglich 50 Minuten benötigt – im Gegensatz zu einer Ladung von 0 auf 80 %.
Nutze eine geeignete Steckdose und das vorgesehene Ladekabel. Auf einem Campingplatz muss die verfügbare Anschlussleistung auch für andere gleichzeitig eingeschaltete Verbraucher ausreichen.
Solar laden unter deutschen Wetterbedingungen
400 W Solareingang beschreiben die maximale aufnehmbare Leistung. Daraus folgt keine konstante Produktion von 400 W. Ausrichtung, Schatten, Wolken und die Jahreszeit beeinflussen den Ertrag. Ein schattiger Stellplatz im Schwarzwald stellt andere Anforderungen als eine freie Fläche mit guter Sonneneinstrahlung.
Für eine grobe Energieplanung kannst du rechnen:
Eingehende Solarenergie in Wh = durchschnittliche Eingangsleistung in W × Ladezeit in Stunden.
Kommen beispielsweise vier Stunden lang durchschnittlich 150 W an, sind das 600 Wh am Eingang. Ladeverluste und parallel laufende Geräte verringern die Energiemenge, die im Akku verbleibt. Diese Modellrechnung ist keine Ertragsprognose für einen bestimmten Standort.
Im deutschen Herbst und Winter sollte Solarenergie deshalb nicht die einzige eingeplante Lademöglichkeit für einen zeitkritischen Einsatz sein. Prüfe außerdem die elektrischen Grenzwerte, Stecker und zulässige Verschaltung der konkreten Solarmodule. Ein passender Stecker allein bestätigt noch keine Kompatibilität.
Laden während der Fahrt
Für Fahrzeugladung benötigst du ein ausdrücklich kompatibles Kabel beziehungsweise ein geeignetes Ladegerät. Der Zubehöranschluss im Auto und ein fest installierter Lichtmaschinenlader sind unterschiedliche Lösungen; aus der Möglichkeit zur Fahrzeugladung folgt keine bestimmte Ladegeschwindigkeit.
Prüfe Bordspannung, Steckdosenbelastbarkeit und die Freigabe für den Explorer 1000 Plus v2. Ein fest angeschlossener Lader muss fachgerecht installiert werden. Plane Fahrzeugladung für tatsächlich anstehende Fahrten ein und beachte die Anschlussvorgaben der Anleitung.

Welche Geräte kann der Jackery Explorer 1000 Plus v2 betreiben
Die Jackery Explorer 1000 Plus v2 kann alltägliche Elektronikgeräte sowie ausgewählte Kochgeräte betreiben, sofern diese innerhalb der AC-Dauerleistung von 1.800 W liegen. Bei der Auswahl geeigneter Geräte müssen die jeweiligen Nennleistungen, der Gesamtleistungsbedarf sowie etwaige kurzzeitige Anlaufströme berücksichtigt werden.
Alltagsgeräte und kleinere Haushaltsgeräte
- Watt (W) geben die Leistungsaufnahme eines Geräts an und helfen zu bestimmen, ob es betrieben werden kann.
- Wattstunden (Wh) beschreiben die gespeicherte Energie und helfen abzuschätzen, wie lange das Gerät laufen kann.
Ein Gerät kann zwar problemlos innerhalb der Leistungsgrenzen liegen, den Akku aber dennoch schnell entladen. Bei den unten aufgeführten Verbrauchern handelt es sich um beispielhafte Angaben, nicht um Ergebnisse aus Produkttests. Überprüfen Sie das Typenschild Ihres Geräts, bevor Sie es anschließen.
|
Gerät |
Beispielhafte Leistungsaufnahme |
Worauf es ankommt |
|
Laptop und Monitor |
Zusammen 80–150 W |
Beide Verbraucher berücksichtigen |
|
Fernseher |
50–150 W |
Größe, Helligkeit und Betriebsmodus |
|
Kompressorkühlbox oder Kühlschrank |
Wechselnde Leistung |
Tagesverbrauch und Anlaufstrom prüfen |
|
Reisewasserkocher |
600–1.000 W |
Passt häufig zur Leistungsgrenze |
|
Kleine Heißluftfritteuse |
1.200–1.700 W |
Typenschild und weitere Lasten prüfen |
|
Heizlüfter |
1.000–1.500 W auf passender Stufe |
Hoher Energieverbrauch bei längerem Betrieb |
|
Wasserkocher mit 2.200 W |
2.200 W |
Überschreitet die AC-Dauerleistung |
Die Werte sind Beispiele und keine Messungen bestimmter Gerätemodelle. Maßgeblich ist die elektrische Leistungsaufnahme deines Geräts. Bei einer Mikrowelle ist die beworbene Garleistung nicht mit dem Strombedarf gleichzusetzen.
Gleichzeitige Last und Anlaufleistung
Die 1.800 W gelten insgesamt, nicht für jede Steckdose einzeln. Ein Kochgerät mit 1.500 W, ein Fernseher mit 100 W und ein Arbeitsplatz mit 150 W ergeben zusammen 1.750 W. Damit bleibt kaum Spielraum für zusätzliche Geräte oder kurze Lastspitzen.
Motoren und Kompressoren können beim Start deutlich mehr Leistung benötigen als im normalen Betrieb. Prüfe deshalb auch das Anlaufverhalten. Eine kurzfristige Spitzenleistung erlaubt keinen dauerhaften Betrieb oberhalb der angegebenen Dauerleistung.
Drei Einsatzbeispiele für Camping, Zuhause und mobiles Arbeiten
Die folgenden Beispiele übernehmen die Verbrauchsplanung deiner jeweiligen Ausrüstung als Ausgangspunkt. Gerechnet wird mit 1.024 Wh × 0,85 = 870,4 Wh, gerundet 870 Wh verfügbarer Energie. Der Faktor von 85 % ist eine illustrative Annahme für Verluste und kein gemessener Wirkungsgrad.

Ausstattung für ein Camping-Wochenende oder einen Campervan
Beleuchtung und das Aufladen von Mobiltelefonen verbrauchen vergleichsweise wenig Energie. Eine Kompressor-Kühlbox läuft über den Tag verteilt nur zeitweise; daher ist ihre Einschaltdauer, also der Anteil der Zeit, in dem der Kompressor tatsächlich arbeitet, von besonderer Bedeutung.
|
Verbraucher |
Annahme |
Nutzungszeit pro Tag |
Energie pro Tag |
|
LED-Beleuchtung |
8 W |
5 Stunden |
40 Wh |
|
Smartphone laden |
Durchschnittlich 10 W |
2 Stunden |
20 Wh |
|
Laptop |
Durchschnittlich 60 W |
3 Stunden |
180 Wh |
|
Kompressorkühlbox |
40 W im Betrieb |
24 Stunden, davon 30 % aktiv |
288 Wh |
|
Gesamt |
— |
Ein Tag |
528 Wh |
Der Kühlboxwert ergibt sich aus 40 W × 24 h × 0,30. Bei diesem Verbrauch reicht eine Ladung rechnerisch etwa 1,65 Tage beziehungsweise 40 Stunden. Zwei volle Tage benötigen 1.056 Wh und überschreiten damit die angenommenen 870 Wh.
Wenn der Laptop nur eine statt drei Stunden täglich läuft, sinkt der Tagesbedarf um 120 Wh auf 408 Wh. Zwei Tage benötigen dann 816 Wh. Die verbleibende Reserve ist allerdings klein: Höhere Umgebungstemperaturen und häufiges Öffnen können die Kühlbox länger laufen lassen.
Aufrechterhaltung der wichtigsten Funktionen zu Hause bei Stromausfall oder Notfall
Priorisieren Sie Kühlung, Grundbeleuchtung und Kommunikation. Dieses Beispiel geht von einem Kühlschrank mit einem Durchschnittsverbrauch von 20 W während der Kompressorzyklen aus; ersetzen Sie diesen Wert durch Ihren eigenen gemessenen Verbrauch.
|
Gerät |
Annahme |
Nutzungszeit pro Tag |
Energie pro Tag |
|
Kühlschrank |
Durchschnittlich 20 W |
24 Stunden |
480 Wh |
|
LED-Lampe |
10 W |
5 Stunden |
50 Wh |
|
Breitband-Router |
12W |
24 Stunden |
288 Wh |
|
Laden des Telefons |
Durchschnittlich 10 W |
2 Stunden |
20 Wh |
|
Gesamt |
— |
Ein Tag |
838 Wh |
Für einen Kühlschrank mit durchschnittlich 20 W ergeben sich 480 Wh pro Tag. Ein Router mit 12 W benötigt weitere 288 Wh. Dazu kommen beispielsweise 50 Wh für fünf Stunden LED-Licht und 20 Wh zum Laden eines Smartphones.
Zusammen sind das 838 Wh pro Tag. Die angenommene Energiemenge reicht dafür rechnerisch knapp 25 Stunden. Der Kühlschrank muss zusätzlich hinsichtlich seines Anlaufstroms geeignet sein.
Ein versorgter Router garantiert keinen Internetzugang, wenn Technik außerhalb deiner Wohnung ausgefallen ist. Ein separates Glasfasermodem erhöht außerdem den Verbrauch.
Mobile Arbeit und kleinere professionelle Aufträge
Planen Sie das Budget für Fotografie, Videoproduktion oder laptopbasierte Tätigkeiten auf der Grundlage der tatsächlichen Arbeitszeit. Berücksichtigen Sie dabei auch Ladegeräte, anstatt davon auszugehen, dass jedes Gerät oder jede Kamera direkt über die Arbeitsstation mit Strom versorgt wird.
|
Gerät |
Annahme |
Nutzungszeit pro Tag |
Energie pro Tag |
|
Laptop |
60 W |
6 Stunden |
360 Wh |
|
Monitor |
25W |
6 Stunden |
150 Wh |
|
LED-Videoleuchte |
40W |
2 Stunden |
80 Wh |
|
Kamera-Akkuladegerät |
20 W (Durchschnitt) |
2 Stunden |
40 Wh |
|
Ladegerät für Akku-Werkzeuge |
100 W (Durchschnitt) |
1 Stunde |
100 Wh |
|
Gesamt |
— |
Sechsstündige Sitzung |
730 Wh |
Für diesen Einsatz verbleiben rechnerisch rund 140 Wh. Das entspricht etwa weiteren 1,6 Stunden für Laptop und Monitor bei zusammen 85 W. Die tatsächliche Leistungsaufnahme von Ladegeräten sinkt häufig, wenn die angeschlossenen Akkus voller werden. Die Tabellenwerte dienen daher als Planungsansatz.
Wie lange hält die Jackery Explorer 1000 Plus v2?
Auf die Frage „Wie lange hält sie?“ gibt es zwei Antworten: die zwischen den Ladevorgängen verfügbare Laufzeit (in Stunden) und die Fähigkeit des Akkus, seine Kapazität auch bei wiederholter Nutzung zu bewahren. Beides hängt davon ab, wie Sie die Powerstation nutzen und aufladen.
Geschätzte Laufzeit bei unterschiedlicher Last
Verwenden Sie für eine erste Einschätzung folgende Formel:
Geschätzte Laufzeit (Stunden) = Akkukapazität (Wh) × Faktor für die nutzbare Energie ÷ durchschnittliche Last (W)
Für die Jackery Explorer 1000 Plus v2 ergibt sich bei einem beispielhaften Ansatz von 85 %:
1.024 Wh × 0,85 ≈ 870 Wh für den Verbraucher verfügbar
Der Faktor von 85 % ist ein Planungswert, kein geprüfter Wirkungsgrad.
|
Konstante Gesamtlast |
Laufzeit |
|
50 W |
17,4 Stunden |
|
100 W |
8,7 Stunden |
|
300 W |
2,9 Stunden |
|
500 W |
1,7 Stunden |
|
1.000 W |
52 Minuten |
|
1.500 W |
35 Minuten |
Diese Schätzungen gehen von einer voll geladenen Batterie ohne zusätzliche, vom Benutzer festgelegte Reserve aus. Der Eigenverbrauch des Wechselrichters, die Temperatur, der Batteriezustand und die Einstellungen der Entladegrenze können die verfügbare Energiemenge verringern. Bei sehr geringer Last fällt der Eigenverbrauch des Wechselrichters anteilig stärker ins Gewicht, sodass eine Berechnung auf Basis eines festen Prozentsatzes die Laufzeit möglicherweise zu hoch ansetzt.
Warum die Laufzeit eines Kühlschranks anders berechnet werden muss
Der Kompressor eines Kühlschranks schaltet sich ein und aus, anstatt kontinuierlich seine Nennleistung aufzunehmen. Nutzen Sie nach Möglichkeit den über 24 Stunden gemessenen Verbrauch oder teilen Sie den auf dem Energielabel angegebenen Jahresverbrauch (in kWh) durch 365, um einen ersten Schätzwert zu erhalten.
Ein Kühlschrank mit einem Tagesverbrauch von 0,6 kWh verbraucht beispielsweise rund 600 Wh pro Tag:
- 870 Wh ÷ 600 Wh × 24 ≈ 35 Stunden
Diese Schätzung bezieht sich nur auf den Kühlschrank. Umgebungstemperatur, das Öffnen der Tür, Abtauzyklen und neu eingelagerte Lebensmittel beeinflussen den Verbrauch. Auch der Eigenverbrauch des Wechselrichters während der Phasen, in denen der Kompressor nicht läuft, kann die Laufzeit verkürzen. Die Eignung für den Anlaufstrom muss separat geprüft werden.
Batterielebensdauer ist nicht gleich Laufzeit
Die Spezifikation der Batterie sieht 6.000 Ladezyklen vor, wobei unter definierten Bedingungen mindestens 70 % der ursprünglichen Kapazität erhalten bleiben. Dies beschreibt den Kapazitätserhalt und nicht eine garantierte Nutzungsdauer in Jahren.
Bei einem Erhalt von 70 % würde die ursprüngliche 1.024-Wh-Batterie noch etwa 717 Wh (vor Abzug von Umwandlungsverlusten) bereitstellen. Sie wäre weiterhin betriebsbereit, würde jedoch kürzere Laufzeiten ermöglichen. Die Alterung hängt zudem von Temperatur, Lagerbedingungen und Ladegewohnheiten ab; das Erreichen der angegebenen Zyklenzahl bedeutet nicht automatisch, dass die Batterie ausgetauscht werden muss.
Besonderheiten beim Einsatz in Deutschland
Für den deutschen Markt sind passende Anschlüsse und die Art der Nutzung entscheidend. Eine mobile Powerstation für direkt angeschlossene Geräte hat andere Aufgaben als ein fest eingebundener Hausspeicher.
Deutsche Geräteausführung und Lieferumfang
Wähle die für Deutschland vorgesehene 230-V-Ausführung mit passenden Schuko-Anschlüssen und Netzladekabel. Prüfe außerdem, ob Solarmodule, Verbindungskabel, Fahrzeug-Ladekabel und Erweiterungszubehör im gewählten Paket enthalten sind. Ein Reisestecker allein macht eine ausländische Geräteversion nicht zu einer gleichwertigen deutschen Ausführung.
Vergleiche Preise in Euro einschließlich der für deinen Kauf geltenden Steuern, Versandkosten und benötigten Zusatzteile. Für Garantie und Service sind die Bedingungen des konkreten deutschen Angebots relevant. Bewahre Rechnung und Seriennummer auf.
Einzelne Geräte versorgen statt in die Hausinstallation einspeisen
Schließe geeignete Verbraucher direkt an die vorgesehenen Ausgänge der Powerstation an. Verbinde ihren AC-Ausgang niemals über ein improvisiertes Kabel mit einer Wandsteckdose, um die Wohnung rückwärts zu versorgen.
Für eine Einbindung in Hausstromkreise sind ein dafür geeignetes System, eine sichere Trennung vom öffentlichen Netz und fachgerechte Planung erforderlich. Das BBK weist darauf hin, dass Arbeiten an der Hausinstallation ausschließlich durch Elektrofachbetriebe erfolgen dürfen. [5]
Feuchtigkeit und wechselnde Temperaturen
Auf einem Stellplatz, im Garten oder in einer unbeheizten Garage sind trockene Aufstellung und freie Lüftungsöffnungen wichtig. Schütze das Gerät vor Regen, Spritzwasser und nassem Boden. Beachte beim Wechsel aus einem kalten Fahrzeug in einen warmen Raum auch mögliche Kondensation.
Die Wetterfestigkeit eines Solarmoduls lässt sich nicht auf die Powerstation übertragen. Für Lade- und Entladetemperaturen gelten die Werte der deutschen Bedienungsanleitung.
Explorer 1000 Plus v2 vs. Explorer 1000 v2: Was ist der Unterschied?
Die ähnlich benannten Modelle unterscheiden sich vor allem bei Dauerleistung und Erweiterbarkeit. Der Plus v2 bietet hier mehr Spielraum, während der Explorer 1000 v2 etwas mehr Energie im Grundgerät speichert.
|
Merkmal |
Explorer 1000 Plus v2 |
Explorer 1000 v2 UK |
|
Basiskapazität |
1.024 Wh |
1.070 Wh |
|
Dauerleistung (AC) |
1.800 W |
1.500 W |
|
Batterieerweiterung |
Unterstützt kompatible Zusatzakkus (11 kWh) |
Keine Batterieerweiterung |
|
Gewicht |
Ca. 10,8 kg |
Ca. 10,8 kg |
Entscheiden Sie sich für die Explorer 1000 Plus v2, wenn Ihre Geräte mehr als 1.500 W benötigen, aber unter der Grenze von 1.800 W bleiben, oder wenn Sie planen, die Kapazität für längere Reisen oder zur Notstromversorgung zu erweitern. Eine Heißluftfritteuse mit 1.700 W übersteigt beispielsweise die Dauerleistung des Standardmodells, liegt jedoch bei alleiniger Nutzung innerhalb des Limits der Plus v2.
Die Explorer 1000 v2 ist nach wie vor eine Überlegung wert, wenn Ihre Geräte innerhalb ihrer Leistungsgrenzen liegen und eine einzelne Batterie Ihren Bedarf deckt. Die zusätzlichen 46 Wh entsprechen einer um etwa 4,5 % höheren Nennkapazität, wobei die tatsächliche Laufzeit auch von Umwandlungsverlusten und den Betriebsbedingungen abhängt.
„Plus“ bedeutet also nicht automatisch eine längere Laufzeit allein durch das Hauptgerät. Vergleichen Sie den Preis des Gesamtpakets – einschließlich eventueller Zusatzakkus, die Sie anschaffen möchten – und entscheiden Sie, ob die höhere Leistung oder die Möglichkeit zur späteren Erweiterung für Sie sinnvoll ist. Eine detaillierte Gegenüberstellung finden Sie im Artikel „Explorer 1000 Plus v2 vs. Explorer 1000 v2: Welches Modell sollten Sie wählen?“.

Ist die Jackery Explorer 1000 Plus v2 ihr Geld wert?
Für Camping und mobiles Arbeiten kann der Zugang zu Strom entscheidender sein als eine finanzielle Einsparung. Wer dagegen hauptsächlich die Stromrechnung senken möchte, sollte genauer rechnen.
Das vollständige Paket vergleichen
Zum Kaufpreis gehören gegebenenfalls Solarmodule, passende Kabel, Zusatzakkus und Fahrzeug-Ladetechnik. Ein günstiger Grundpreis hilft wenig, wenn ein erheblicher Teil der benötigten Ausrüstung hinzukommt.
Die deutsche Veröffentlichung nennt den 14. Oktober als Beginn des Kauffensters für qualifizierende Bundles der Startaktion. Die deutsche Aktionsseite beschreibt ein kostenloses 102-W-Ladegerät für berechtigte Bundlekäufe nach Registrierung. Prüfe vor dem Kauf die aktuellen Teilnahmebedingungen, den Liefertermin und den tatsächlichen Paketpreis.
Stromkostenersparnis anhand eines Beispiels
Eine mögliche Ersparnis lässt sich so berechnen:
Vermiedene Stromkosten − Ladestromkosten − weitere relevante Kosten.
Angenommen, du ersetzt täglich 0,8 kWh Strom zu 0,35 €/kWh. Dadurch entfallen 0,28 € Stromkosten. Bei einem lediglich angenommenen Gesamtwirkungsgrad von 85 % musst du dafür rund 0,941 kWh nachladen. Kostet diese Energie hypothetisch 0,20 €/kWh, ergeben sich Ladekosten von rund 0,188 €.
Die Differenz beträgt etwa 0,092 € pro Nutzungstag, bei 365 solchen Tagen ungefähr 33,5 € jährlich. Dies ist eine Tarif-Modellrechnung, keine Einsparprognose für das Produkt. Sie setzt voraus, dass du die Ladevorgänge passend organisieren und die Energie tatsächlich zu den angenommenen teureren Zeiten verwenden kannst.
Zusätzlicher Eigenverbrauch, Alterung und Kosten einer dafür benötigten Tarif- oder Messlösung können das Ergebnis verschlechtern. Für die Berechnung sind die tatsächlich zu zahlenden variablen Endkundenpreise relevant. Reine Börsenpreise reichen nicht aus. Der beispielhafte Gesamtwirkungsgrad dieser Rechnung ist zudem eine eigene Annahme für Laden und Entladen; er folgt nicht aus dem Laufzeitfaktor der vorherigen Abschnitte.
Eine einfache Amortisationszeit wäre Anschaffungskosten geteilt durch die jährliche Nettoersparnis. Ohne bestätigten Gesamtpreis und realistisches Nutzungsprofil ergibt sich daraus keine belastbare Jahreszahl. Eine reine Hochrechnung der Ersparnis proportional zur Zahl der Zusatzakkus wäre ebenfalls wenig aussagekräftig.
Häufig gestellte Fragen
Im Folgenden finden Sie die häufig gestellten Fragen zum Jackery Explorer 1000 Plus v2:
Benötigt die Explorer 1000 Plus v2 Solarmodule, um zu funktionieren?
Nein. Sie können sie über eine Steckdose mit dem mitgelieferten Netzkabel aufladen und den gespeicherten Strom anschließend nach Bedarf nutzen. Solarmodule bieten eine optionale Lademöglichkeit. Ein Solar-Generator-Set kombiniert die Powerstation mit Solarmodulen; prüfen Sie, welche Module und welches Zubehör im Paket enthalten sind.
Kann ich meine vorhandenen Jackery-Solarmodule oder Zusatzakkus verwenden?
Überprüfen Sie zunächst das genaue Modell und die Anschlüsse. Kompatible Solarmodule müssen die Anforderungen der Station an den Gleichstromeingang (DC-Eingang) erfüllen, einschließlich des Eingangsspannungsbereichs von 16–60 V und der zuvor beschriebenen Anschlussvorgaben.
Die Explorer 1000 Plus v2 unterstützt den Battery Pack 2000 Plus v2. Ältere Modelle wie der Battery Pack 1000 Plus und der Battery Pack 2000 Plus sind nicht kompatibel. Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass es sich um das passende Zubehör für den deutschen Markt handelt.
Kann das Gerät geladen werden, während es Verbraucher mit Strom versorgt?
Ja, die unterstützten Lade- und Ausgangsmodi ermöglichen einen gleichzeitigen Betrieb. Übersteigt der Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte jedoch die verfügbare Ladeleistung, kann sich der Akku weiter entladen. Achten Sie darauf, dass die angeschlossenen Verbraucher innerhalb der zulässigen Ausgangsgrenzen liegen, und kombinieren Sie nicht das Laden über die Kfz-Steckdose mit dem Laden über Solarmodule.
Worauf sollte ich beim Deutschland-Paket und der Garantie achten?
Stellen Sie sicher, dass Sie die deutsche Version mit passenden Steckdosen und einem deutschen Netzkabel erwerben. Prüfen Sie genau, welche Solarmodule, Anschlüsse, Kfz-Ladekabel und Erweiterungsmodule im Lieferumfang enthalten sind.
Informieren Sie sich über die Garantiedauer, Registrierungspflichten, Garantieausschlüsse und das Verfahren zur Geltendmachung von Ansprüchen. Überprüfen Sie den Status des Verkäufers und bewahren Sie Ihren Kaufbeleg auf.
Explorer 1000 Plus v2 oder 1000 v2: Welches Modell sollte ich wählen?
Entscheiden Sie sich für die Explorer 1000 Plus v2, wenn Sie die Ausgangsleistung von 1.800 W benötigen oder die Akkukapazität erweitern möchten. Ziehen Sie die Explorer 1000 v2 in Betracht, wenn 1.500 W für Ihre Zwecke ausreichen und Sie keine Erweiterung benötigen. Ihre Basiskapazität von 1.070 Wh ist etwas höher als die 1.024 Wh der Plus v2; „Plus“ bedeutet also ohne zusätzlichen Akku nicht automatisch eine längere Laufzeit.
Fazit
Der Jackery Explorer 1000 Plus v2 eignet sich für Nutzer, die eine transportable Stromversorgung suchen und später mehr Speicher ergänzen möchten. Besonders nachvollziehbare Einsatzgebiete sind Camping, mobile Arbeit und die vorübergehende Versorgung ausgewählter Geräte zu Hause. Entscheidend bleiben passende Ausgangsleistung, genügend Energie zwischen zwei Ladevorgängen und eine realistische Ladestrategie.
Hohe Dauerlasten leeren auch einen erweiterbaren Akku schnell. Zusatzbatterien vergrößern zudem Gewicht, Platzbedarf und Anschaffungskosten. Wenn dir die feste Kapazität und 1.500 W des Explorer 1000 v2 genügen, lohnt sich deshalb auch dessen Vergleich.
Schreibe vor dem Kauf deine Geräte auf, miss nach Möglichkeit ihren Verbrauch und berechne den Energiebedarf bis zur nächsten Lademöglichkeit. So erkennst du, ob das Grundgerät reicht oder eine Erweiterung einen konkreten Nutzen bietet.