Haben Sie die Absicht, Ihre Heizung im Bestandsbau zu modernisieren, oder sind Sie auf der Suche nach einer geeigneten Heizungsanlage für Ihren Neubau? Die erste Frage, die zu beachten ist, lautet demnach: Was kostet eine neue Heizung? Je nach Heizsystem variieren die Anschaffungskosten für neue Heizsysteme zwischen 4.000 und 50.000 Euro. Die Kosten für die Anschaffung klimafreundlicher Heizungsanlagen sind im Vergleich zu herkömmlichen Öl- oder Gasheizungen häufig etwas höher.
In langfristiger Hinsicht zahlt sich das aus. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Förderungen, die den Kaufpreis erheblich verringern. Für den Erwerb einer ökologischen Heizungsanlage kann man bei der KfW einen Zuschuss von bis zu 70 % des Betrags von 30.000 € beantragen. Der Höchstbetrag des Zuschusses beläuft sich auf 21.000 €.
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Bedeutende Erkenntnisse: |
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Was kostet eine neue Heizung?
Hausbesitzer haben eine Vielzahl von Heizungsarten zur Auswahl. Zu den bekanntesten Heizsystemen der heutigen Zeit zählen der Gas-Brennwertkessel, der Öl-Brennwertkessel, die Wärmepumpe, die Pelletheizung und das Mikro-Heizkraftwerk. Je nach Heizsystem variieren die Anschaffungskosten für neue Heizsysteme zwischen 4.000 und 50.000 Euro. Nachfolgend die Kosten einiger verbreiteter Heizungsanlagen:
Kosten für eine Wärmepumpe
Der Preis für eine moderne Wärmepumpe liegt derzeit zwischen 27.000 und 50.000 Euro. Die Variation der Installationskosten je nach Art der Wärmepumpe führt zu einer großen Preisspanne. Die Kosten für Luft-Wasser-Wärmepumpen liegen zwischen 27.000 und 40.000 Euro.
Die Kosten für Wasser-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen, einschließlich der Installation, liegen zwischen 40.000 und 50.000 Euro. Sie erfordern umfangreiche bauliche Maßnahmen und behördliche Genehmigungen, was sich auch in den Kosten niederschlägt.
Kosten für eine Brennstoffzellenheizung
Wenn Sie sich für eine Brennstoffzellenheizung als neue Heizungsanlage entscheiden, kostet diese inklusive Installation etwa 25.000 bis 35.000 Euro.
Kosten für eine Pelletheizung
Die Kosten für eine Pelletheizung liegen bei 20.000 bis 50.000 Euro. In diesem Preis ist die Installation inklusive Pufferspeicher, Fördertechnik und Pelletlager enthalten.
Kosten für eine Gas- und Ölheizungen
Die Kosten für eine neue Gasheizung liegen bei 9.000 bis 15.500 Euro. Bei einer Entscheidung für eine Ölheizung liegen die Kosten üblicherweise zwischen 12.000 und 16.000 Euro. Gas- und Ölheizungen sind in der Anschaffung theoretisch günstiger als Heizungen mit erneuerbaren Energien.
Kosten für eine Hybridheizungen
Je nach den ausgewählten Heizsystemen können Kosten zwischen 21.000 und 50.000 Euro anfallen. Eine Hybridheizung kombiniert verschiedene Heizsysteme, weshalb ihre Anschaffungskosten immer höher sind als die eines einzelnen Heizsystems.
Kosten für eine Elektroheizung
Die Kosten für einen einzelnen Elektroheizkörper sind im Vergleich gering: Abhängig von seiner Leistung liegen sie zwischen 200 und 900 Euro. Jeder Raum eines Gebäudes würde für die Ausstattung mit einer Elektroheizung mindestens einen Heizkörper benötigen. Die Kosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus belaufen sich somit auf 4.000 bis 8.000 Euro.
Kosten für eine Anschluss an Fernwärme
Der größte Kostenfaktor bei der Anbindung an die Fernwärme ist die sogenannte Fernwärmeübergabestation. Je nach Leistung liegt der Preis zwischen 3.500 und 7.000 Euro. Außerdem müssen die Kosten für den Anschluss an das Wärmenetz berücksichtigt werden. Je mehr Aufwand der Ausbau erfordert, desto höher sind die Kosten. In der Summe können Sie mit Ausgaben von 5.000 bis 20.000 Euro rechnen.
Kosten für eine Solarthermieanlage
Je nach Größe liegt der Preis für eine Solarthermieanlage zwischen 5.000 und 13.000 Euro. Sie kann allerdings nicht als einziges Heizsystem verwendet werden und kommt meist nur zum Bereiten von Warmwasser oder zur Heizungsunterstützung zum Einsatz.
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Art der Heizungsanlage |
Preis der Heizungsanlage |
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Luft-Wasser-Wärmepumpe |
27.000 - 40.000 Euro |
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Sole- und Wasser-Wasser-Wärmepumpe |
40.000 - 50.000 Euro |
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Brennstoffzelle |
30.000 - 35.000 Euro |
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Pelletheizung |
20.000 - 50.000 Euro |
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Gasheizung |
9.000 - 15.500 Euro |
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Ölheizung |
12.000 - 16.000 Euro |
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EE-Hybridheizung |
25.000 - 50.000 Euro |
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Hybridheizung (fossile + erneuerbare Energieträger) |
21.000 - 50.000 Euro |
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Elektroheizung |
4.000 - 8.000 Euro |
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Fernwärme |
5.000 - 20.000 Euro |
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Solarthermie |
5.000 - 13.000 Euro |
(Quelle: thermondo)
Die oben genannten Kosten sind Durchschnittspreise und dienen nur als Richtwerte. Die tatsächlichen Kosten einer Heizungsanlage können je nach Leistung, Größe und individuellen Gegebenheiten variieren.

Welche zusätzlichen Kosten sollten bei der Installation oder dem Austausch einer Heizungsanlage berücksichtigt werden?
Wenn eine neue Heizungsanlage installiert oder ausgetauscht wird, sind neben den Kosten für die Geräte und deren Installation auch zahlreiche oft übersehene versteckte Zusatzkosten zu berücksichtigen. Das umfasst in der Regel Folgendes:
Demontage und Entsorgung der Altanlage (Falls erforderlich)
In der Regel besteht der erste Schritt beim Austausch einer Heizungsanlage im Ausbau der alten Heizungsanlage. Beinhaltet den Ausbau des alten Heizkessels, das Entleeren des Systems sowie die sachgemäße Entsorgung von Altöl, Asbest oder alten Rohrleitungen. Normalerweise beginnt dieser Teil bei 1000 Euro.
Energieberatung
Bei der Ausarbeitung eines detaillierten Projektplans kann Ihnen ein Energieberater helfen. Die Inanspruchnahme eines Energieberaters kostet üblicherweise zwischen 1.000 und 2.500 Euro. Wenn Sie für die Umsetzung eine professionelle Fachplanung und Baubegleitung in Anspruch nehmen, müssen Sie mit zusätzlichen Kosten von 1.000 bis 5.000 Euro rechnen.
Anpassungen am Schornstein (Falls erforderlich)
In der Regel ist bei modernen Brennwertheizungen eine Schornsteinsanierung oder ein neues Abgassystem aus Edelstahl oder Kunststoff erforderlich. Bei Wärmepumpen kann ebenfalls ein Rückbau des Schornsteins von Bedeutung sein, wenn dieser nicht mehr benötigt wird. Für dieses Teil müssen Sie mit Kosten in Höhe von etwa 500 bis 2.000 € rechnen.
Heizungsperipherie und Installation
Zusätzlich zum Hauptgerät erfordert eine Heizungsanlage den Erwerb und die Installation verschiedener Zusatzgeräte. Das umfasst neue Pumpen, Heizungsrohre, Ventile, Ausdehnungsgefäße oder Anpassungen der Heizkörper, um einen effizienten Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Je nach Zustand des Hauses und der Komplexität der Anlage variieren die Kosten zwischen etwa 500 € und 3.000 €.
Wartung
Durch regelmäßige Wartung wird die Lebensdauer verlängert und Garantieansprüche bleiben erhalten. Die nachstehenden Wartungskosten für einige verbreitete Heizungsanlagen sind nur als Referenz gedacht:
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Art der Heizungsanlage |
Wartungskosten (pro Jahr) |
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Gas- und Ölheizungen |
100–200 € |
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Wärmepumpen |
50–200 € |
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Pelletheizung |
200–400 € |
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Brennstoffzelle |
400–700 € |
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Fernwärme |
100–300 € |
(Quelle: wuestenrot)
Wie hoch sind die Betriebskosten einer neuen Heizung?
Beim Kauf einer neuen Heizung sollte man zukunftsorientiert für die nächsten 15 bis 20 Jahre denken und neben dem anfänglichen Anschaffungspreis auch wichtige Faktoren wie Brennstoffkosten und Wartungskosten in die Kalkulation einbeziehen.
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt etwa 20.000 kWh Energie. Der nachfolgende Vergleich verdeutlicht, mit welchen Kosten bei den verschiedenen Heizsystemen zu rechnen ist:

Wärmepumpe
Abhängig von der Wärmequelle variiert der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe zwischen 300 und 500 Prozent. Das heißt, die Wärmepumpe produziert aus 1 kWh Strom 3 bis 5 kWh Wärme. Demnach liegt der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus bei 5.000 kWh. Bei einem Strompreis von 36 Cent pro kWh belaufen sich die jährlichen Betriebskosten auf etwa 1.800 Euro.
Brennstoffzellenheizung
Eine Brennstoffzellenheizung benötigt bei identischem Wärmebedarf etwa 20.000 Kilowattstunden Erdgas. Die jährlichen Energiekosten für das Fallbeispiel können nur grob geschätzt werden, da die installierte Stückzahl gering ist. Bei einem aktuellen Gaspreis von 12 Cent pro kWh sind Heizkosten von bis zu 2.400 Euro pro Jahr zu erwarten.
Pelletheizung
Die Energiekosten sind im Vergleich zu anderen Heizungsarten geringer, insbesondere in Anbetracht der Kombination mit den relativ stabilen Holzpreisen. Eine Pelletheizung, die den Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden deckt, verursacht für eine vierköpfige Familie mit jährlichen Heizkosten von etwa 1.400 Euro und einem Pelletpreis von 7 Cent pro kWh entsprechende Kosten.
Gasheizung
Gasheizungen sind zwar in der Anschaffung relativ günstig, doch die jährlichen Heizkosten sind höher. Bei einem Gaspreis von 12 Cent pro kWh können die Kosten für eine Gasheizung in einem Einfamilienhaus bis zu 2.400 Euro betragen.
Ölheizung
Bei gleichem Wärmebedarf können die jährlichen Betriebskosten einer Ölheizung bis zu 2.200 Euro betragen. Die Preise können jedoch erheblichen Schwankungen unterliegen und hängen davon ab, zu welchem Zeitpunkt das Heizöl bezogen wird.
Elektroheizung
Werden Sie als alleinige Heizquelle auf eine Elektroheizung setzen, so werden die Betriebskosten relativ hoch sein. Aufgrund des geringen Wirkungsgrads der elektrischen Heizkörper können bei Stromkosten von 36 Cent pro kWh jährliche Betriebskosten von bis zu 7.200 Euro anfallen.
Fernwärme
Der durchschnittliche Arbeitspreis für 1 kWh Fernwärme liegt bei 17 Cent. Je nach Anbieter kann dies jedoch erheblich variieren. Bei einem Wärmebedarf von 20.000 kW belaufen sich die Energiekosten somit auf etwa 3.400 Euro pro Jahr.
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Art der Heizungsanlage |
Betriebskosten (pro Jahr) |
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Wärmepumpe |
1.800 Euro |
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Brennstoffzellenheizung |
Bis zu 2.400 Euro |
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Pelletheizung |
1.400 Euro |
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Gasheizung |
Bis zu 2.400 Euro |
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Ölheizung |
Bis zu 2.200 Euro |
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Elektroheizung |
Bis zu 7.200 Euro |
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Fernwärme |
3.400 Euro |
(Quelle: thermondo)
Die obigen Angaben zu den Betriebskosten von Heizungen dienen nur als Richtwerte. Die Betriebskosten einer Heizung sind abhängig vom Wärmebedarf und den Energiekosten.
Jackery: Effektive Kostenreduzierung bei einem Heizsystem
Die Heizkosten sind für viele Haushalte untragbar geworden, da die Energiepreise in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen haben. Obwohl verschiedene Heizsysteme für ein angenehmes Raumklima sorgen, belasten ihre hohen Betriebs- und Wartungskosten, insbesondere angesichts der schwankenden Erdgas- und Strompreise, die Haushaltsbudgets erheblich.
Für Haushalte, die auf elektrisch betriebene Heizsysteme setzen, stellen die Stromkosten den größten Kostenfaktor dar. Haushalte können ihre Abhängigkeit von Erdgas und Netzstrom verringern und das Risiko zukünftiger Energiepreiserhöhungen reduzieren, indem sie Jackery mit Solarmodulen zur teilweisen Stromversorgung kombinieren.
Jackery HomePower 2000 Ultra
Das Jackery HomePower 2000 Ultra ist ein für Privathaushalte konzipiertes modulares Energiespeichersystem, das oft als „Balkonkraftwerk“ bezeichnet wird, da es auf Balkonen, Terrassen oder Dächern montiert werden kann. Es senkt die Heizkosten wirksam durch:

Hocheffizientes Solarladen, maximale Nutzung der Wintersonne
Das Jackery HomePower 2000 Ultra bietet eine Solareingangsleistung von bis zu 2800 Watt und verfügt über einen Solarladeregler, der die hochwirksame MPPT-Technologie verwendet, um die Effizienz der Solarenergieumwandlung zu optimieren.
Auch bei den deutschen Winterbedingungen, die durch geringe Sonneneinstrahlung und kurze Tage gekennzeichnet sind, kann effizient geladen werden. Bei Sonnenschein tagsüber kann das System neben der Heizungsbetreibung auch überschüssige Energie automatisch speichern.
Hocheffiziente Energiespeicherung reduziert die Abhängigkeit vom Stromnetz
Der Jackery HomePower 2000 Ultra verfügt über eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit 2 kWh. Er kann mit bis zu drei weiteren Batterien auf insgesamt 8 kWh erweitert werden. Er bewahrt den tagsüber über Solarpaneele erzeugten Strom zuverlässig auf.
Der HomePower 2000 Ultra bietet im Vergleich zu traditionellen Zusatzheizungen, die auf Gasheizkessel oder das Stromnetz angewiesen sind, dezentrale und saubere Energiequellen. Dadurch wird die Abhängigkeit von externen Energiequellen deutlich verringert.
Intelligentes Energiemanagement vermeidet Stromspitzenzeiten
Der Jackery HomePower 2000 Ultra speichert tagsüber, wenn die Strompreise niedrig sind (insbesondere bei viel Sonnenschein zur Mittagszeit), Solarstrom und gibt ihn während der Spitzenzeiten für den Heizstrombedarf wieder ab. Automatisierte Zeitpläne und Entladestrategien, die die Nutzung gespeicherter Energie während Spitzenzeiten priorisieren, werden durch die Integration mit der Jackery Home App implementiert, um hohe Strompreise in diesen Zeiten zu vermeiden.
Erhebliche Wirtschaftlichkeit und vielversprechende langfristige Renditen
Obwohl die anfängliche Investition für den Jackery HomePower 2000 Ultra zwischen etwa 550 € und 1200 € variiert, stehen die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile außer Zweifel. Bei idealen Voraussetzungen kann er jährlich bis zu 3360 kWh Strom erzeugen und damit seine Stromkosten um bis zu 1304 € senken. Er amortisiert sich in etwa zwei Jahren und arbeitet danach nahezu kostenneutral.
Von welchen Förderungen kann ich beim Heizungskauf profitieren?
Wenn Ihre neue Heizung zur Verbesserung der Energieeffizienz Ihres Hauses beiträgt, können Sie mit staatlicher Unterstützung rechnen. Ab dem 1. Januar 2024 übernimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Verantwortung für die Heizungsförderung. Der Erwerb einer klimafreundlichen Heizung wird derzeit von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Die geförderten Einrichtungen umfassen:
- Wärmepumpen in allen Varianten (Luft-Wasser, Sole-Wasser, Wasser-Wasser)
- Solarthermieanlagen für Warmwasser und Heizungsunterstützung
- Biomasse-Heizungen wie Pelletkessel, Hackschnitzelheizungen, Scheitholzvergaser
- Brennstoffzellenheizungen mit Kraft-Wärme-Kopplung
- Wärmenetz- und Gebäudenetzanschluss (Fernwärme)
- Hybridlösungen, wenn der erneuerbare Anteil überwiegt
Welche Förderungen bietet die KfW für den Kauf einer Heizung an?
Die Förderung, die aus mehreren Komponenten besteht, liegt zwischen 30 % und 70 % der förderfähigen Kosten. Im Unterschied zur früheren Regelung entfallen feste Prozentsätze für verschiedene Heizungstypen; stattdessen wird ein flexibles Bonussystem eingesetzt.
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Förderarten |
Details |
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Grundförderung: 30 % |
30 Prozent Grundförderung für alle, die eine Heizung einbauen, die erneuerbare Energien nutzt. |
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Klimageschwindigkeitsbonus: +20 % |
20 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus für den Austausch bestimmter funktionierender Heizungsanlagen. |
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Einkommensbonus: +30 % |
30 Prozent Einkommensbonus für Eigentümer mit einem jährlichen Haushaltseinkommen bis zu 40.000 Euro. |
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Effizienzbonus: +5 % |
5 Prozent Effizienzbonus bei Einbau einer ausgewählten Wärmepumpe. |
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Emissionsminderungszuschlag: +2.500 € pauschal |
Nur für Biomasse-Heizungen, wenn die Staubemissionen um mindestens 80 % reduziert werden. |
Durch das Kombinieren der unterschiedlichen Förderboni kann ein maximaler Förderzuschuss in Höhe von 70 % der förderfähigen Kosten erreicht werden. Auch die förderfähigen Kosten sind limitiert: Sie betragen maximal 30.000 € für die erste Wohneinheit, 15.000 € für die zweite bis sechste und 8.000 € ab der siebten.
Bei der maximalen Förderung von 70 % auf einen Betrag von 30.000 € wird ein Höchstbetrag von 21.000 € erreicht. In Verbindung mit dem Emissionsminderungszuschlag können Pelletheizungen bis zu 23.500 € kosten.
Wie funktioniert der Antrag auf Heizungsförderung bei der KfW?
Heizungsförderung kann nur online über das KfW-Zuschussportal beantragt werden. Der Antrag kann in 6 Schritten gestellt werden:
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Schritt 1: Registrierung im KfW-Zuschussportal |
Persönliches Konto anlegen und Antrag für Programm 458 starten. |
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Schritt 2: Antragsformular ausfüllen |
Angaben zu Gebäude, alter und neuer Heizung, geplanten Kosten und gewünschten Boni machen. |
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Schritt 3: Unterlagen hochladen |
Kostenvoranschlag des Fachbetriebs und Bestätigung zum Antrag (BzA) bereitstellen. Bei Einkommensbonus: Einkommenssteuerbescheide der letzten Jahre. |
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Schritt 4: Bewilligung abwarten |
Die KfW prüft den Antrag und schickt dann den Zuwendungsbescheid mit genauer Förderhöhe. |
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Schritt 5: Auftrag erteilen und Installation |
Erst nach Bewilligung darf der Vertrag unterschrieben werden! Nach Installation alle Rechnungen und Nachweise sammeln. |
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Schritt 6: Verwendungsnachweis einreichen |
Innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss: Bestätigung nach Durchführung (BnD), Rechnungen, Zahlungsnachweise und Fotos hochladen. Auszahlung erfolgt 2 bis 4 Wochen später. |
Anträge werden von der KfW in der Reihenfolge bearbeitet, in der sie eingegangen sind. Die Bearbeitungszeit variiert je nach Faktor, aber es sollten ungefähr 4 bis 8 Wochen eingeplant werden.
Die Bearbeitung wird deutlich beschleunigt, wenn man seinen Antrag vollständig und korrekt einreicht. Fehlende Dokumente oder unklare Angaben führen zu Rückfragen, die die Bearbeitungszeit verlängern. Das KfW-Portal ermöglicht es, den aktuellen Bearbeitungsstand abzufragen und anzuzeigen, in welcher Phase sich der Antrag derzeit befindet.

Welche Heizung passt zu meiner Immobilie?
Die geeignete Heizung variiert je nach Haus (Baujahr, Dämmstandard, Häufigkeit der Nutzung). Hier finden Sie eine kleine Übersicht, damit Sie herausfinden können, welche Heizung am besten zu Ihrer Immobilie passt. Die nachstehenden Vorschläge sind aber nur als Orientierungshilfe gedacht. Für eine präzisere Bewertung raten wir Ihnen zu einer Energieberatung.
Wie wähle ich die richtige Heizung für ein bestehendes Haus?
Altbauten haben normalerweise eine schlechte Dämmung. Der Wärmebedarf ist aus diesem Grund höher. Da viele alte Öl- und Gaskessel technisch veraltet sind und einfach zu viel verbrauchen, sind die Kosten für eine neue Brennwertheizung in einem Altbau durchaus gerechtfertigt. Darüber hinaus ist es möglich, die neuen Gasheizungen mit Biogas zu betreiben oder durch Solarthermie zu ergänzen.
So stellen Sie sicher, dass Ihre Heizung den notwendigen Anteil erneuerbarer Energien aufweist und den zukünftigen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Falls der Heizraum genug Platz bietet, können Sie alternativ eine Pelletheizung samt Pelletlager einbauen.
Wie wähle ich die richtige Heizung für ein neues Haus?
Beim Planen eines Neubaus sind die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes einzuhalten. Das heißt, dass neu errichtete Gebäude einen geringen Energieverbrauch aufweisen müssen. Außerdem müssen Sie für Ihre Heizung auch auf regenerative Energiequellen zurückgreifen.
Die gute Isolation des Gebäudes sorgt dafür, dass die Wärmepumpe mit ihrer geringen Vorlauftemperatur ausreichend Wärme für eine angenehme Atmosphäre in den eigenen vier Wänden liefert. Gas-Hybridheizungen, die auf bewährter Technik basieren und einen regenerativen Energieanteil bieten, sind ebenfalls eine Option und gelten als beliebte Übergangslösung für Heizsysteme in Neubauten.
Wie wähle ich die richtige Heizung für ein Ferienhaus?
Ferien- und Wochenendhäuser sind im Unterschied zu Wohngebäuden oft nicht dauerhaft bewohnt. Familien nutzen sie im Sommer als Rückzugsort oder generieren Nebeneinkünfte, wenn sie auch für Gäste zugänglich sind. Wenn Sie gelegentlich im Ferienhaus heizen möchten, wie an kühlen Sommerabenden oder an bestimmten Frühlings- und Herbsttagen, können Sie Elektroheizkörper in Betracht ziehen.
Die Geräte erzeugen Wärme aus elektrischer Energie und geben diese größtenteils an die Raumluft ab. Elektroheizkörper können unkompliziert an die Steckdose angeschlossen und sofort in Betrieb genommen werden. Der Betrieb ist aufgrund der hohen Stromkosten jedoch kostspieliger. Da Sie die Immobilie nur ein paar Mal im Jahr nutzen werden, können die Betriebskosten gering bleiben.
Neue Heizanlage : Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Erneuerung?
Ob ein Austausch Ihrer Heizung notwendig ist, variiert je nach unterschiedlichen Aspekten. Falls Ihre alte Heizung 15 Jahre oder älter ist, ist es sinnvoll, die Heizung zu erneuern. Sie können sich dann darauf verlassen, dass Sie durch die moderne Anlage so viel Energie einsparen, dass sich die Kosten für die Investition in die neue Heizung nach einigen Jahren amortisiert haben.
Der Grund dafür ist der Verschleiß der alten Anlage und die kontinuierliche Verbesserung der Heiztechnik. Sobald Ihre Gas- und Ölheizungen 30 Jahre alt sind, müssen sie ersetzt werden. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verpflichtet Sie dazu, Ihre Heizung zu erneuern, wenn sie 30 Jahre oder älter ist. Wenn Sie dem nicht nachkommen, droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.
Es gibt jedoch Ausnahmen, die es Ihnen gestatten, Ihre alte Heizung länger als 30 Jahre zu verwenden. Trotz der Ausnahmeregelungen gilt Folgendes: Eine Öl- oder Gasheizung darf höchstens bis zum 31.12.2044 betrieben werden.
Häufig gestellte Fragen
Nachfolgend finden Sie die häufig gestellten Fragen zu „Was kostet eine neue Heizung?“:
1. Was kostet eine neue Heizung für Altbau?
Die Kosten für eine neue Heizung im Altbau beginnen bei etwa 5.000 bis 8.000 Euro für eine Gasbrennwertheizung. In Altbauten ist der Austausch der Heizung oft kostengünstiger, da die staatliche Förderung höher ist als im Neubau.
Bei alten Häusern können jedoch Kosten für die Sanierung der Gebäudehülle und Heizflächen entstehen, die vor dem Einbau der neuen Heizung notwendig sind. Die Kosten, die anfallen, sind immer von der gewählten Heiztechnik abhängig. Falls auf einen neuen Energieträger umgerüstet wird, ist möglicherweise eine Sanierung des Schornsteins notwendig, die Kosten von etwa 500 bis 1.500 Euro verursacht.
2. Was für eine Heizung im Altbau ab 2025?
Nachfolgend erfolgt eine ausführliche Darstellung der optimalen Heizsysteme für Altbauten ab dem Jahr 2025:
Wärmepumpen: Sie verwenden Umweltenergie (wie Luft, Wasser und Erde) und können oft ohne umfangreiche bauliche Anpassungen in bestehenden Gebäuden installiert werden.
Hybridheizungen: Eine übliche Variante ist die Verknüpfung einer Gasbrennwertheizung mit einer Wärmepumpe oder Solarthermie.
Pelletheizungen: Diese Heizungsart ist besonders für Altbauten geeignet, da in vielen Fällen die vorhandene Heizungsinfrastruktur (wie Heizkörper und Leitungen) weitgehend weiterverwendet werden kann.
3. Wie viel Förderung bekomme ich für meine neue Heizung?
Das ist von der Technologie abhängig. Systeme, die dem Klima zugutekommen, wie etwa Wärmepumpen, werden mit bis zu 70 % der förderfähigen Kosten (maximal 21.000 € Investitionszuschuss) gefördert. Reine Verbrennerheizungen (Gas oder Öl) erhalten keine staatliche Unterstützung mehr.
4. Was ist momentan die billigste Heizung?
Elektroheizungen könnten die kostengünstigsten Heizsysteme sein, mit Anschaffungskosten von nur 4.000 bis 8.000 Euro (Quelle: thermondo). Allerdings sind ihre Betriebskosten höher, da Strom teurer ist als Gas.
Abschließende Gedanken
Auch heute noch bereitet die Frage „Was kostet eine neue Heizung?“ Sorgen. Je nach Heizsystem variieren die Anschaffungskosten für neue Heizsysteme zwischen 4.000 und 50.000 Euro. Des Weiteren ist es ratsam, neben den anfänglichen Kosten auch die später anfallenden Betriebskosten zu berücksichtigen. Die Betriebskosten für eine Heizungsanlage variieren je nach Typ und liegen zwischen 1.400 € und 7.200 €. Jackery HomePower 2000 Ultra kann Solarenergie (kostenlose Energie) nutzen, um einen Teil der Stromkosten für Heizsysteme auszugleichen.