Kurzantwort: Bestandskunden zahlen 2026 durchschnittlich 31,2 Cent pro Kilowattstunde — Neukunden nur 23,7 Cent. Bei 4.000 kWh Jahresverbrauch summiert sich diese Differenz auf rund 300 € jährlich, die Sie allein durch einen Tarifwechsel einsparen. Wer zusätzlich in ein Speichersystem investiert und günstigen Solarstrom für den Abend speichert, senkt die effektiven Stromkosten auf 6–12 Cent pro selbst verbrauchter Kilowattstunde.
Das Wichtigste auf einen Blick:
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Die Preisdifferenz zwischen Bestands- und Neukunden beträgt 2026 durchschnittlich 7,5 Cent/kWh — ein strukturelles, kein temporäres Problem
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Ein Wechsel aus der Grundversorgung (42,83 Cent/kWh) spart sofort 200–400 € jährlich
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Bonus-Tarife mit 100–200 € Sofortbonus drücken die effektiven Kosten im ersten Jahr unter 20 Cent/kWh
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Mit einem Batteriespeicher und dynamischem Tarif zahlen Sie in teuren Abendstunden einfach Ihren eigenen Solarstrom vom Tag
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Nach Ablauf jeder Preisgarantie sofort neu vergleichen — sonst fallen Sie automatisch in den teuren Grundversorgungstarif zurück
Warum Bestandskunden 2026 tiefer in die Tasche greifen müssen
Bestandskunden zahlen 2026 durchschnittlich 31,2 Cent pro Kilowattstunde. Neukunden erhalten denselben Strom für 23,7 Cent. Die Differenz: 7,5 Cent pro Kilowattstunde — strukturell bedingt, nicht zufällig.
Ein Vier-Personen-Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch verliert dadurch 300 € jährlich. Nicht durch höheren Verbrauch. Nicht durch gestiegene Steuern. Sondern allein durch einen veralteten Tarif, den der Anbieter nie freiwillig senkt.
Besonders hart trifft es die Grundversorgung. Dort kostet die Kilowattstunde 42,83 Cent — fast das Doppelte eines Neukundentarifs. Trotzdem sitzt fast jeder dritte Haushalt in diesem teuren Basistarif fest.
Aus Gewohnheit. Aus Unwissenheit. Aus dem Gefühl, ein Wechsel sei kompliziert.
Dabei hat sich die Kostenseite für Versorger 2026 spürbar entspannt. Die Netzentgelte sinken dank eines 6,5-Milliarden-Euro-Bundeszuschusses.
Der CO₂-Preis steigt zwar auf 55 Euro pro Tonne und verteuert fossil erzeugten Strom — doch das betrifft vor allem Kunden ohne langfristige Preisbindung. Bestandsverträge basieren oft noch auf Stromeinkäufen aus Hochpreisphasen. Sinkende Börsenpreise geben Versorger nur zeitverzögert weiter — und fast ausschließlich an Neukunden.
Sie finanzieren mit Ihrer Treue die Neukundenakquise Ihres eigenen Anbieters.

Die versteckte „Loyalty Tax“: Warum Treue zum Stromanbieter teuer ist
Stille Preiserhöhungen, die niemand bemerkt
Versorger erhöhen Bestandskunden-Preise in kleinen Schritten — 1,5 Cent hier, 2 Cent dort. Kein großer Sprung, der zum Kündigen motiviert. Kein Schreiben, das Alarm schlägt. Nur eine Rechnung, die Jahr für Jahr etwas höher ausfällt, während die Aufmerksamkeit fehlt.
Das System funktioniert, weil Stromkunden selten vergleichen. Wer vor drei Jahren einen günstigen Tarif abgeschlossen hat, zahlt heute mit hoher Wahrscheinlichkeit 5–8 Cent mehr als nötig — ohne es zu wissen.
Die EEG-Umlage, die längst abgeschafft ist
2022 wurde die EEG-Umlage gestrichen. Für Neukunden sank der Strompreis entsprechend. Doch viele Altverträge haben diese Entlastung nie weitergegeben. Die Versorger kassieren weiterhin einen Aufschlag, den es offiziell gar nicht mehr gibt — versteckt im Arbeitspreis, ohne gesonderte Ausweisung.
Rechtlich zulässig. Finanziell ein stiller Abfluss von 150–250 € jährlich bei einem Durchschnittshaushalt.
Grundversorgung: 42,83 Cent fürs Nichtstun
Der Wechsel aus der Grundversorgung in einen günstigeren Tarif spart sofort 200–400 € jährlich. Der Vorgang dauert drei bis vier Wochen. Der Anbieter kümmert sich um die Kündigung beim alten Versorger. Trotzdem bleibt fast ein Drittel der Haushalte im teuersten aller Tarife — aus Gewohnheit, nicht aus Notwendigkeit.
Netzentgelte sinken — aber nicht für Sie
Die gesunkenen Netzentgelte durch den 6,5-Milliarden-Euro-Bundeszuschuss müssen Versorger nicht an Bestandskunden weitergeben. Nur Neukundenverträge enthalten die neuen, niedrigeren Netzkosten. Wer nicht wechselt, zahlt weiterhin die alten, höheren Sätze — obwohl die tatsächlichen Kosten längst gesunken sind.
Dynamische Tarife: 15–20 Cent in der richtigen Stunde
Mit dynamischen Tarifen zahlen Sie nur 15–20 Cent pro Kilowattstunde, wenn Sie Ihren Verbrauch in Schwachlastzeiten wie mittags oder nachts verschieben. Ab 2025 müssen alle Versorger dynamische Tarife anbieten. Wer seinen Verbrauch in Schwachlastzeiten verschieben kann — Waschmaschine mittags, Elektroauto nachts — profitiert von Stundenpreisen zwischen 15 und 20 Cent pro Kilowattstunde. Kombiniert mit einem Balkonkraftwerk mit Speicher entkoppeln Sie sich fast vollständig vom teuren Abendstrom.
So knacken Sie den Bestandskunden-Tarif: Ihr 3-Schritte-Sparplan
Der Schlüssel zum Sparen ist ein sofortiger Tarifvergleich: Mit den richtigen Filtern sparen Sie im Schnitt 23,7 %.
Schritt 1: Vergleichsportal nutzen — mit den richtigen Zahlen
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Eingabe: Postleitzahl und 4.000 kWh Jahresverbrauch
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Filter: Tarife mit mindestens 12 Monaten Preisgarantie
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Bonus bevorzugen: 100–200 € Sofortbonus senken die effektiven Kosten im ersten Jahr deutlich.
Die Ersparnis beträgt im Schnitt 23,7 %. Nicht irgendwann. Ab dem ersten Monat nach dem Wechsel.
Schritt 2: Den Grundpreis nicht vergessen
Manche Lockangebote locken mit niedrigem Arbeitspreis, gleichen das aber durch eine hohe monatliche Grundgebühr aus. Rechnen Sie immer die Gesamtkosten:
(Arbeitspreis × 4.000 kWh) + (Grundpreis × 12 Monate) − Boni = effektive Jahreskosten
Ein Tarif mit 22 Cent/kWh und 25 € Grundpreis monatlich kostet 1.180 € jährlich. Ein Tarif mit 24 Cent/kWh und 8 € Grundpreis kostet nur 1.056 € — obwohl der Arbeitspreis höher aussieht.
Schritt 3: Jetzt wechseln, nicht später
Jeder Monat im alten Tarif kostet Sie 25 € (bei 4.000 kWh und 7,5 Cent Differenz). Warten Sie nicht auf die nächste Rechnung. Der Wechsel dauert drei bis vier Wochen — inklusive der zweiwöchigen Kündigungsfrist.
Drei Regeln für dauerhaft niedrige Preise:
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Nach Ablauf der 12-monatigen Preisgarantie sofort neu vergleichen. Sonst rutschen Sie automatisch in den teuren Grundversorgungstarif — oft 30–40 % über dem Marktniveau
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Bei Umzug nie den alten Vertrag mitnehmen. Immer einen Neukundenvertrag am neuen Wohnort abschließen
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Treue bringt keinen finanziellen Vorteil. Der Preisunterschied zwischen Bestand und Neukunde ist strukturell — nicht temporär und nicht verhandelbar

Warum 18 Ampere Strombegrenzung zu Energieverschwendung führt
Eine Strombegrenzung auf 18 Ampere führt zu 56 % weniger nutzbarer Ladeleistung pro Tracker als ein 28-A-System — und kostet Sie wertvollen Solarstrom. Nicht alle Speichersysteme nutzen Ihren Solarstrom gleich effizient. Der entscheidende technische Faktor: die Strombegrenzung des MPPT-Ladereglers.
Einige Systeme limitieren den Solareingang auf 18 Ampere. Bei einer Systemspannung von 48 Volt bedeutet das: maximal 18 A × 48 V = 864 Watt Ladeleistung pro Eingang — selbst wenn Ihre Solarmodule deutlich mehr liefern könnten. Die überschüssige Energie wird nicht genutzt. Sie verschwindet ungenutzt.
Systeme mit 28 Ampere MPPT hingegen erreichen 28 A × 48 V = 1.344 Watt pro Eingang. Das sind 56 % mehr nutzbare Ladeleistung pro Tracker. Bei einem System mit zwei MPPT-Trackern summiert sich der Unterschied: 1.728 Watt Gesamtladeleistung bei 18-A-Systemen gegenüber 2.688 Watt bei 28-A-Systemen.
Die praktische Konsequenz: An sonnigen Tagen arbeitet ein 18-A-System konstant unter seinem möglichen Ertrag. Der Akku füllt sich langsamer. Abends fehlt genau die Energie, die Sie bräuchten, um teure Netzstrom-Spitzen zu vermeiden. Sie verschenken buchstäblich kostenlosen Solarstrom und kaufen stattdessen Abendstrom für 35–42 Cent pro Kilowattstunde.
Die Notstromversorgung für zu Hause funktioniert nur dann zuverlässig, wenn der Speicher tagsüber maximal gefüllt wird. Eine 18-A-Begrenzung untergräbt dieses Prinzip systematisch.
Die intelligente Steuerung über die Jackery Home App erfasst Solarertrag, Batteriestand und Hausverbrauch in Echtzeit. Nachdem Sie das Zubehör und das Energiespeichersystem in der App verbunden haben, optimiert das System Lade- und Entladezyklen automatisch — immer mit dem Ziel, den Eigenverbrauch zu maximieren und Netzbezug zu minimieren.
Produktempfehlung: Das Komplettsystem für maximale Unabhängigkeit
Wer die „Loyalty Tax“ dauerhaft umgehen will, braucht mehr als einen günstigeren Tarif. Ein stationäres Heimspeichersystem entkoppelt Sie von teuren Abendstrompreisen — Sie nutzen tagsüber gespeicherten Solarstrom, wenn der Netzpreis am höchsten ist.

Das Jackery SolarVault 3 Pro Max ist ein stationäres Heimspeichersystem, das genau diesen Tages-Nacht-Zyklus optimiert.
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Feature |
Spezifikation |
Ihr Vorteil |
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Solareingang |
4.000 Watt, 28 A MPPT (4 MPPT-Tracker) |
Keine 18-A-Begrenzung; volle Panel-Leistung wird genutzt |
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Notstrom-Leistung |
2.500 Watt (Off-Grid) |
Haushaltsgeräte laufen auch bei Netzausfall weiter |
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Bypass-Spitzenleistung |
3.680 Watt |
Kurzzeitige Lastspitzen werden zuverlässig abgedeckt |
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Kapazität (Einzelsystem) |
2,52–15,12 kWh, modular erweiterbar |
Skaliert mit Ihrem Bedarf — vom Balkon bis zum Einfamilienhaus |
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Dynamische Tarif-Integration |
Automatische Ladezeiten-Steuerung per App |
Lädt zu günstigen Börsenpreisen, versorgt das Haus in teuren Spitzenzeiten |
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Effektive Stromkosten |
6–12 Cent/kWh Eigenverbrauch |
Entkoppelt von Bestandstarifen und steigenden Netzentgelten |
Die dynamische Tarif-Integration steuert Ladezeiten automatisch: Das System lädt den Akku zu günstigen Börsenpreisen — etwa nachts oder in der Mittagsspitze — und versorgt das Haus in den teuren Abendstunden aus dem Speicher. Sie zahlen nicht 35 Cent für die Kilowattstunde, sondern nutzen Ihre eigene, tagsüber gespeicherte Energie.
Für Haushalte, die den Einstieg in die solare Eigenversorgung suchen, bietet ein kleines Balkonkraftwerk mit Speicher einen schnellen, unkomplizierten Start. Die Kombination aus Balkonkraftwerk und Speichersystem senkt den Netzbezug sofort spürbar — ohne Dachmontage, ohne Handwerker, ohne Genehmigungsverfahren.
Bei Netzausfall schaltet das System automatisch auf Notstrombetrieb um und versorgt angeschlossene Geräte weiter. Anders als einfache Balkonkraftwerke, die bei Stromausfall abschalten müssen, bleibt Ihr Kühlschrank, Router und Licht weiter in Betrieb. Wie das technisch funktioniert, erklärt unser Artikel zur Nutzung von Solarmodulen bei Stromausfall.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was genau ist die versteckte „Stromsteuer“?
Die „Stromsteuer“ im Titel bezeichnet die überhöhten Preise, die Bestandskunden durch versäumte Wechsel und nicht weitergegebene Entlastungen zahlen — keine staatliche Steuer, sondern ein struktureller Preisaufschlag der Versorger.
Wie lange dauert ein Anbieterwechsel?
Ein Standardwechsel dauert drei bis vier Wochen, inklusive der zweiwöchigen Kündigungsfrist.
Was passiert nach Ablauf der 12-monatigen Preisgarantie?
Nach Ablauf fallen Sie automatisch in den Standardtarif des Anbieters zurück — dieser liegt meist 30–40 % über dem garantierten Preis. Rechtzeitig neu vergleichen und wechseln.
Kann ich während eines laufenden Vertrags mit fester Laufzeit wechseln?
Ein Wechsel ist in der Regel nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit möglich. Vorher können Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen.
Brauche ich für dynamische Tarife einen Smart Meter?
Ja, dynamische Tarife setzen einen Smart Meter voraus, der den Verbrauch in Echtzeit erfasst und stündliche Abrechnung ermöglicht.